Beiträge von MeaCulpa

    [quote="flying-paws"]Hat er denn nur auf der Straße gelebt oder nur zwischenzeitlich?

    Soviel wir wissen, Ja. Negro wurde von deutschen Touristen aufgesammelt, mitgenommen und direkt im Tierheim abgegeben. Mit den Worten (laut Tierheim) gute Tat erbracht, nun seit ihr dran.

    Ich verstehe die Prinzipien der Erziehung, glaube ich, grundsätzlich schon. Mir ist es klar das liebe einen Hund nicht erzieht sondern vielmehr Gradlinigkeit, Klarheit im Umgang um Verhalten verständlich zu machen.

    Bei meinem vorherrigen Hund sowie, mit einem Welppen besuch der leider nicht älter als 1 1/2 wurde habe ich die Erfahrung gemacht das positive Bestätigung mit grossem Lob und Tadaaaa ausreichend gegeben ist.
    Doch denke ich, dass die Situationen nicht vergleichbar sind.

    Ich möchte vermeiden, dass der Hund nur aufgrund der Leckerli hört.

    Erstmal vielen dank an alle die so schnell geantwortet haben.
    Es ist bei mir wie folgt, eher die Angst einen Hund aufzunehmen und ihn dann aus unvermögen wieder abgeben zu müssen.
    Ich habe grundsätzlich nicht das Denken das Strassenhunde enorm viel schwerer zu händeln sind als andere "Problemfälle", drotzdem denke ich, dass man es mit Verstand angehen sollte um dem Hund das Zuhause zu geben was er braucht.

    Ich habe an meinem "Probetag" mich eindeutig in denn Hund verliebt! Und möchte verhindern ihm mehr Leid zuzufügen als ihm zu "nutzen".

    Bilder werden folgen sobald ich ihn bei mir habe, sein Name ist Negro und dass was mich am meisten beeindruckt hat war seine Umgänglichkeit mit anderen Hunden und Menschen! Er ist offen jedem gegenüber und zeigt keinerlei Ängste, bellen sowie in irgendeiner einer weise Agresion konnte man nicht feststellen. Was mich, ich glaube zurecht, forerst sehr zuversichtlich macht.

    Keine Leckerli zu benutzen ist bei mir eher eine Überzeugungs Frage als wirkliches Wissen. Ich möchte das der Hund über Vertrauen und einem Zugehörigkeitsempfinden hört, anstatte mich als Futterautomat zu bedrachten. Mir ist aber bewusst, dass gewisse Dinge wie Sitz und Platz am einfachsten mit einer leckeren Belohnung gezeigt werden. Daher denke ich das ich mich diesem Hilfsmittel nicht vollständig entziehen kann.

    Mein "Plan" bzw meine Vorstellung der Herangehensweise wäre folgend:
    Die ersten Wochen leichte Trainingseinheiten, vertrauen aufbauen. Regelmäßiges rausgehen aun der Leine und evt. die Schleppleine mit positiver Verstärkung beim Futtergeben streicheleinheiten einzuführen. Dann nach und nach das erst Training im Grundgehorsam vlt nach 10 Tagen mit der Schleppleine zu beginnen. Da Negro sehr aktiv und wusselig wirkt halte ich es für wichtig ihm Ruhezeiten als positiv zu vermitteln und diese auch klar einzuführen.
    Ich bin im Luxus meinem Hund die Möglichkeit zu geben an warmen Tagen in einem 1000 m² grossen Garten rumzutollen denke aber, dass ich dies erst einfüge wenn er in der Wohnung ohne "Auffälligkeiten" klar kommt.
    Was denkt ihr darüber wie man die ersten Wochen verbringt?

    Ps: Ich glaube dass es eine richtig Gute Idee war mich hier anzumelden, und hoffe das ihr mir, immer mit Rat zur Seite stehen werdet sobald ich an Grenzen stosse.
    Wie schon im ersten Satz gesagt vielen Dank nochmal an euch!

    Guten Tag Liebe Hunde Freunde,
    ich benötige ein paar Tipps und Hilfe. Nach fast 15 Jahren mit meinem Hund, ist er vor 9 Monaten verstorben und nun habe ich mich entschieden, mir einen neuen Gefährten zu holen.
    Wie es nun mal so ist macht man sich ein wenig schlau und überlegt was der richtige Hund für einen wäre. Man hat sich für eine Rasse entschieden, Züchter abgecheckt, und ist kurz davor loszulegen. Naja wie das Schicksal nun mal ist, habe ich mich entschieden doch noch mal, nur aus anstand (vlt. finde ich einen jungen passenden Hund) ins Tierheim zu gehen.
    Klar es wäre nicht anders zu erwarten gewesen, ich habe mich verliebt! Ein 2 ½ Jahre alter spanischer Strassenköter, keine Erziehung hyperaktiv und clever, ist die Folge!

    Und jetzt kommt ihr ins spiel. Nachdem ich ihn für ein Tag mit nach hause nehmen konnte, habe ich mich entschlossen ihm ein zuhause zu geben. Und jetzt benötige ich viele Tipps und Ideen um ihn zu erziehen.

    Zum Hund: Es handelt sich um einen nicht kastrierten Rüden, um die 22 Kg, irgendwas Schäferhund, Laprador vlt. Pit Bul mix, der zum Glück keinerlei aggressives Verhalten gegenüber Menschen und anderen Tieren aufzeigt. Er ist äußerst aktiv und aufgeweckt, ich vermute nicht zu 100 % Stubenrein und er beherrscht so gut wie keine Kommandos. Am Probetag habe ich die Schleppleine vorgekramt um mal grob zu sehen, ob für mich eine Grunderziehung möglich ist. Erstaunlich war, dass Kommandos wie Hier und auch ab und zu Sitz schnell verstanden wurden.

    Zu Mir: Ich bin selbst sportlich und kann dem Hund 3-4 Stunden Aufmerksamkeit pro Tag schenken. Er müsste aber auch mehrere Stunden am Tag alleine auskommen. Den Ersten Monat könnte ich mich ganz auf ihn konzentrieren, also so zu sagen eine Arbeits-Hundepause einlegen. Hunde Erfahrung, ist bei Hunden vom Welpenalter vorhanden, doch solch ein Fall ist gänzlich neu für mich.

    Hoffnungen und Ziele: Bei der Erziehung ist es mir äußerst wichtig denn Hund so gut wie kaum mit Leckerli zu erziehen. Grundgehorsam; Sitz, Platz, Fuß etc. Sind mir sehr wichtig! (mir ist aber bewusst, dass dieser Weg lange dauert.) Ich hoffe denn Hund überall mit hinnehmen zu können, und ihn perfekt unter Kontrolle zu haben.

    Nun seit Ihr gefragt: Wie würdet ihr vorgehen? Schleppleinentraining, wann und wie? Wie erkläre ich Platz etc. ?

    Mit freundlichen Grüßen Mea Culpa