Beiträge von Cherubina

    Der klassische Weg ist wohl das Sperren der Beute. Man spielt wild mit Ball, Zergel oder was auch immer und aus dem Spiel heraus nimmt man die Beute hoch und hält sie sich vor die Brust, so dass der Hund nicht dran kommt. Körperspannung, kurze herausfordernde Bewegungen, ein kecker Blick, all das hilft.

    Sobald der Hund ein Geräusch macht und das muss kein Bellen sein, wird weitergespielt.

    Lustiges Gespräch beim Gang durch nen Urlaubsort an der Nordsee:

    Mann:"Oh, drei Stück!"

    Ich (amüsiert):"Vier! Da leg ich wert drauf."

    Mann:"Jaaa, ich kann schon zählen, aber einer ist ja ein Außenseiter."

    Ich (amüsierter):"Naja, das kann man jetzt so auch nicht sagen. Die ist ganz wichtig!"

    Mann:"Na gut. Sind das schwarz-weiße alles Geschwister?"

    Ich:"Das da ist die Mutter und die beiden anderen sind ihre Töchter."

    Mann (wirklich interessiert):"Und die können sie alle voneinander unterscheiden?"

    Mit den 4 Mädels am Hundestrand in Sankt Peter Ording.

    Nach kurzen Anfangsmotzereien am Parkplatz sind sie auch auf engen Wegen brav und meist entspannt an den vielen anderen Hunden vorbeigegangen. Im Freilauf ließen sie sich trotz wildem Spiel miteinander immer gut abrufen und in der Nähe halten. Zweimal meinte Sumi herankommende Fremdhunde energisch blocken zu müssen. Da spielt sie echt Obermutti und eigentlich mag ich ihre Art dabei. Sie macht die Grenzen meist nur körpersprachlich deutlich und nur, wenn der andere Hund nicht weicht wird sie etwas rempelig - sehr dosiert und kurz.

    Nach einer Ermahnung hat sie aber etwas entspannt und hat ihre Aufgabe nicht mehr darin gesehen alle anderen Hunde im Blick zu behalten.

    Smilla blieb bei mir an der Leine. Sie empfindet das als Schutz und ist mit Fremdhunden dann viel entspannter.

    Und die Schwestern des Schreckens waren ganz Junghund. Freundlich aber nie aufdringlich, bei zwei Hunden vorsichtige Spielversuche, ansonsten miteinander beschäftigt...

    Nach den tausend neuen Eindrücken sind die jetzt völlig ko, aber ich bin echt stolz auf die Bande!

    Braucht man für den Check der Nierenwerte & Leberwerte eigentlich ein großes Blutbild oder macht man das extra?

    Also wenn es nur um diese Werte geht.

    Ein Großes Blutbild ist eine Aufschlüsselung der Zellen im Blut und hat mit den Nieren- und Leberwerten nichts zu tun. Letzteres ist Teil der Blutchemie.

    Was du vermutlich meinst sind die Untersuchungspakete, die die Labore anbieten.

    Bei IDEXX ist zum Beispiel der "Große Check Up" ein großes Blutbild kombiniert mit Blutchemie zu Nieren, Leber, Pankreas und Elektrolyten.

    Diese Pakete sind günstiger als die Werte alle einzeln. Es gibt aber auch einen Check up ohne Blutbild. Das wäre in deinem Fall wohl die preiswerteste Variante. Leberprofil und Nierenprofil zusammen dürften teurer sein, wenn man die ankreuzt.

    Heckgitter für VW Caddy

    Wo bekomme ich sowas günstig? Ich bin mir sicher bei Kleinmetall oder "Hundeschutzgitter.de" müsste man das finden, auch wenn ich mit den Internetseiten nicht wirklich gut zurecht komme, aber habt ihr noch nen Geheimtipp?

    Gesucht wird ein Gitter, dass bei einem Caddy Kastenwagen den Laderaum verschließt, wenn die Heckklappe offen ist.

    Mach Dich nicht verrückt. Die steckt mitten in der Entwicklung und weiß manchmal selber nicht was ihr Hirn ihr als nächstes befiehlt.

    Im Übrigen entscheide ich in solchen Situationen durchaus manchmal spontan und es gibt durchaus einen Anpfiff. Vor allem dann, wenn der Hund genug Möglichkeiten kennt die Situation anders zu lösen. ;) Manchmal ist hier die Intuition besser als theoretisch über die Situation nachzudenken. Und Du hast ja eine gute Intuition.

    Danke! Du hast recht und ich mache mir da einfach zu viel Gedanken drum. Es tut gut das nochmal zu lesen und mich einfach mal auskotzen zu können.

    Mir ist es einfach echt wichtig bei diesem Hund nichts zu versauen. Eigene Nachzucht, die Sache, dass sie ja eigentlich irgendwann nich zu ihrer Besitzerin ziehen soll, der abgebrochene Eignungstest und die Frage, ob sie den denn irgendwann entspannt hinbekommt...

    Eigentlich ist sie ein echt toller Hund. Total arbeitswillig, gut zu lenken, lustig, verträglich (OK, beim Kennenlernen von fremden Hunden etwas kläffig und polterig) und sie kann auch so nett und freundlich und süß ankommen.

    Aber da wo Ayla keine Grenze kennt, einem unaufgefordert auf den Schoß springt und förmlich in einen hineinkriecht, da bleibt Ayumi einfach lieber distanzierter. Ist ja auch völlig OK.

    Wäre ich heute nicht noch im Halbschlaf gewesen, hätte es für den Knurren vorhin auch einen ordentlichen Anraunzer von mir gegeben, glaube ich.

    Ich bin gerade etwas gefrustet und muss es hier mal loswerden.

    Eigentlich dachte ich, dass wir auf nem ganz guten Weg sind. Bei fremden Personen klappt es inzwischen sehr gut, dass Ayumi sich nach kurzer Kontaktaufnahme selbst abwendet. Ich sage allerdings den Leuten immer, dass sie nur ruhig und mit einer Hand streicheln sollen und es sind auch alles Menschen mit Hundeverstand.

    Zuhause nehme ich Rücksicht darauf, dass sie einfach nicht gerne bekuschelt wird. Sie sucht meine Nähe schon, mag aber Streicheln meist nicht. Manchmal, wenn sie abends auf der Couch ruhig neben mir liegt, kann ich ein paar mal im Halsbereich Streicheln und sie bleibt entspannt liegen. Ich hatte sogar fast den Eindruck sie wird etwas kuscheliger... Tagsüber belasse ich es meist bei einer kurzen Berührung am Kinn, wenn sie kommt. Das geht.

    Berührungen in einem anderen Kontext sind kein Problem: Bürsten, Kletten aus dem Fell Popeln, Füße Abtrocknen, sogar Abduschen, das alles geht ohne Murren und Knurren. Ich kann sie hochnehmen und tragen, festhalten etc. Ich achte bei unangenehmen Aktionen aber auf möglichst kurze Sequenzen und lobe viel verbal, wenn sie stillhält.

    Prinzipiell würde ich schon sagen, dass wir ein gutes Vertrauensverhältnis haben.

    Heute Morgen dann wieder eine doofe Situation. Ich lag noch im Bett, hatte aber mein Hundemorgenkuschelritual schon durch (Sumi, Smilla und Ayla bestehen da drauf). Ayumi lag neben mir auf dem Bett. Ich hab sie kurz gestreichelt (hinterm Ohr) sie hat kurz den Arm geleckt. Kurze Pause, in der sie aufmerksam Richtung Fenster schaute. Ich hab ihr was erzählt, sie nochmal kurz gestreichelt, sie bliebt ruhig und aufmerksam liegen, nicht angespannt, aber offensichtlich lauschend. Beim dritten kurzen Streicheln war es wieder da: Das kurze, aber deutliche, hektische Knurren, verbunden mit einem unwirschen schnellen Wegdrehen und schwupp war sie vom Bett runter.

    Ich verstehe sie einfach nicht. Hätte sie sich in ihrer Beobachtung gestört gefühlt, hätte sie sich einfach aufsetzen können, dann wäre ich nichtmal mehr an sie rangekommen und sie hätte besser schauen können, wenn sie einfach nur keinen Bock auf Streicheln gehabt hätte, dann hätte sie still gehen können, sie hatte alle Wege offen und wir haben das geübt.

    OK, sie ist einfach ein stimmlich kommunikativer Hund, macht auch im Spiel mit ihrer Schwester viele Geräusche, aber es ist in so einer Situation so unnötig!

    Es ist kein klassisches Drohen, es geht dem keine erhöhte Körperspannung voraus. Am Anfang kam es vor allem aus dem Fiddeln heraus, aber das jetzt war eine völlig ruhige Situation ohne Bedrängen oder Einengen.

    Ja, ich weiß, Knurren verbieten geht gar nicht, aber an der Stelle habe ich schon den Impuls ihr klarzumachen, dass ich das extrem unhöflich finde.

    So, jetzt geht's mir etwas besser und ich gehe mit den 5 weltallerbesten Hunden erstmal ne Runde spazieren.