Beiträge von Cherubina

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    Der Tierarzt kam für unsere Hündin unbemerkt von hinten in den Raum, blieb auch hinter der Hündin stehen. Er rasierte dann einen der HINTERläufe (wir betüttelten vorne seitlich extrem weiter) und schaffte es so, zumindest soviel Blut zu zapfen, dass es für ein Blutbild reichte. Dann merkte Oma aber, dass da was abgeht, was sie gar nicht toll findet und vorbei war es ;-)


    Damit habe ich persönlich gute Erfahrungen gemacht.
    Oft reagieren die Hunde extrem abwehrend, weil beim Blutabnehmen das Vorderbein gehalten wird und alles direkt vor dem Kopf passiert. In solchen Fällen gehe ich immer ans Hinterbein - nicht heimlich, nur ruhig und nachdem sich der Hund etwas abgeregt hat. Bei den meisten Hunden geht das Blutabnehmen auch ohne vorheriges Scheren, das macht auch schon viel aus. Ans Hinterbein gehen leider viele Tierärzte nicht so gerne. Ich verstehe eigentlich gar nicht wieso. Die Vene liegt dort bei schlanken Hunden gut sichtbar und ist kam zu verfehlen ;)

    Ich kenne nur einzelne Hunde näher:
    1 Schwarzer: gehört einer Hundetrainerin, wird gut ausgelastet und der Jagdtrieb ist gut zu kontrollieren. Auf andere Hunde kann er verzichten kommuniziert aber sehr klar und ist nicht aggressiv.
    1 Schwarzer (Mix?) vom Schäfer, nun in Privathand bei Biolandwirten: sehr aktiv und hibbelig, hört aber eigentlich recht gut, auch er kann problemlos frei laufen.

    1 Schafpudel: Eher gemütlich, wurde an der Herde geführt, hatte nach ein paar Jahren aber selbst keine Lust mehr (also der Hund), ein warmes Plätzchen und ein paar Streicheleinheiten waren mehr wert, Fremden gegenüber misstrauisch, sehr wachsam!

    1 Strobel: Das Arbeiten an der Herde wurde aufgegeben (ob das am Hund oder an den mangelnden Kenntnissen der Menschen lag, kann ich nicht beurteilen), seehr wachsam, alleine hätte ich mich nicht auf den Hof getraut und auch, als er am Halsband gehalten wurde war mir mulmig zumute.

    1 vermutlich Strobel-Mix: sehr geräuschempfindlich und dann sehr ängstlich, prinzipiell freundlich und leichtführig, jedoch mit territorialer Aggression (hat auch schon zugebissen).

    Ich halte selbst Schafe und wäre sehr froh, wenn du sie wieder umdrehen würdest solltest du sie so vorfinden! Natürlich nur dann, wenn du vorsichtig bist und dich auf der Wiede kein wilder Bock anfällt. Streng genommen sollte ich es dir nicht empfehlen - aus Versicherungsgründen. Bei mir sind allerdings nur friedliche Weibsbilder und ein Hammel und keiner von denen würde dir etwas tun.
    Wirklich ärgerlich für Schafhalter sind Leute, die den Zaun bei so einer Aktion niederreißen oder zerstören und auch solche, die trotz vorhandener Kontaktdaten und Erreichbarkeit die Polizei rufen.

    Richtig wäre wirklich sofort dem Besitzer bescheidzugeben, aber nicht jeder Schafhalter ist vorrausschauend genug eine Telefonnummer anzugeben. Schau mal, ob Schilder am Zaun sind oder am Weidezaungerät...

    Ja, das Liegen auf dem Rücken kann tötlich sein, das habe ich schon erlebt, ein paar Stunden kann das Schaf so aber unter Umständen aushalten.

    Schau dir mal die von mir verlinkten Seiten genauer an. An ein Geschirr muss eine Katze erst gewöhnt werden und ebenso an das Laufen an einer Leine. Auch Hunde machen das nicht von Anfang an wie selbstverständlich ;) und bei Katzen erfordert es noch mehr Einfühlungsvermögen...

    Ich kenne einige Katzen, die es nur im Haus auf Dauer nicht aushalten. Ihnen ist stinklangweilig und einige davon werden aggressiv.
    Der Kater von Freunden hat regelmäßig in der Wohnung seinen Besitzern aufgelauert und hat sich in Armen oder Beinen verkrallt und auch verbissen. Das war alles andere als spaßig. Sie haben vieles versucht: Einen kleinen Katzenbalkon am Fenster, Beschäftigung Gartengang an der Leine - Freigang war aufgrund der Hauptstraße keine Option. Schließlich ist dieser Kater zu den Eltern umgezogen, wo er Freigang genießt und völlig ausgeglichen Leben kann.

    Ich verstehe deine Argumente gegen den Freigang, aber sie lassen sich alle entkräften: Umzug in sichere Umgebung, viele Beispiele von behinderten Katzen die draußen bestens zurecht kommen, vielleicht sogar die Notwendigkeit die Pfote zu amputieren, wenn sie mehr behindert als hilft. Dass der Kater ohne den anderen nicht klarkommt glaube ich nicht! Vielleicht leidet der Zurückgebliebene unter der zugenommenen Langeweile, der Freiheitsliebende wird sich kaum zurücksehnen.


    Was du zu Hause versuchen kannst:
    Beschäftige dich intensiv mit deinem Tier http://www.katzenfummelbrett.ch/katzenfummelbr…fummelbrett-kfb
    Überlege dir eine Möglichkeit, dass der Kater an der frischen Luft beobachten kann http://www.google.de/imgres?imgurl=…9QEwAQ&dur=1532
    Und gehe mit der Katze spazieren https://www.youtube.com/watch?v=6GGxuau4DKQ

    Smilla mit ihren 6 kg liebt Markus-Mühle und bekommt es als Hauptfutter. Die paar großen Brocken im Napf sehen zwar etwas ärmlich aus, aber sie kaut ja länger an einem und man gewöhnt sich an die Menge. ;)
    Platinum gibt es ja auch für kleine Hunde in sehr kleinen Bröckchen - damit kannst du ja belohnen. Ich glaube nicht, dass du für einen Sheltie zwingend irgendein ganz anderesn Futter kaufen musst.

    Zitat


    Und noch eins von heute Morgen auf der Burg hier in der Nähe

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    War mir eigentlich schonmal aufgefallen, dass du ganz bei mir in der Nähe zu wohnen scheinst? Oder gibt es auf anderen Burgen auch diese netten ummauerten Mülleimer? ;)

    Da habe ich von Smilla ja auch schon einige tolle Fotos schießen lassen - kommt es dir auch bekannt vor?

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    Danke für deine Antwort.
    Es stimmt schon, zwischen einfach mal ziehen lassen und einem gezielten Training bestimmter Muskelgruppen liegen bestimmt Welten. Ich könnte mir auch besser ein Ziehenlassen von etwas vorstellen, bei dem ich Kito führe und nicht unbedingt das vorne an den Scooter Spannen und dann Losbrettern. Allerdings wird es vermutlich so oder so eine Aufgabe ihn zu einem gleichmäßigen und korrekten Bewegungsablauf zu bringen. So ein Zappelphilipp will erstmal sortiert werden.

    Klar ist ein Röntgen in Narkose nötig und wenn es nur darum ginge, dann hätte ich das schon dreimal gemacht. Mir geht es aber auch um einen kompletten orthopädischen Untersuchungsgang und da muss der Hund schon wach für sein. Aber wie gesagt ist das etwas, was Kito inzwischen schon meistern würde. Ich muss mich eben mal um einen Termin kümmern.

    Ich werde mich mit der Fragestellung natürlich nochmal genauer beschäftigen, wenn ich weiß was sein Problem ist, bzw. ob er tatsächlich ein ernsthafteres hat. Immerhin hat er einen nicht unwesentlichen Teil seiner Wachstums- und Reifephase zusammengekauert in irgendwelchen Ecken und Boxen verbracht und sein Gangbild hat sich von unseren ersten Spaziergängen bis jetzt (1 1/2 Jahre später) schon sichtbar gebessert - normal ist es aber eben nicht...

    Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich selbst Tierärztin bin und in einer Kleintierpraxis arbeite. Leider lernt man über Physiotherapie und "Sportmedizin" im Studium so gut wie gar nichts, darum kommt es mir eben auf persönliche Erfahrungen und vielleicht Meinungen von mehr physiotherapeutisch Gebildeten an.
    Einen Fachtierarzt mit der entsprechenden diagnostischen Erfahrung werde ich mir natürlich suchen und dass die genaue Diagnostik an erster Stelle steht ist klar. Und nein: Nach Wirbelsäulenproblematik sieht es für mich überhaupt nicht aus: Er schleift nicht und hat auch sonst keine Ausfallerscheinungen, er ist nicht schmerzhaft im Rücken, auch nicht bei plötzlichen und heftigen Bewegungen, springt von sich aus und ist sehr biegsam über die komplette Länge der Wirbelsäule.


    QueenyQ: Wie lange trainierst du schon mit deinem Hund? Gab es mal Anzeichen für eine Überbelastung? Hast du den subjektiven Eindruck, dass es ihm guttut - neben dem Spaß an der Beschäftigung?