Beiträge von SabineAC69

    Mir hat es gut getan, als Pepper wieder zuhause war und wir die Urne dann in ihrem Lieblingsblumenbeet, wo sie gerne verbotenerweise drin gebuddelt hat begraben haben. Natürlich war ich da noch immer untröstlich, aber ich hatte sie endlich wieder zurück. Sie war wieder zuhause

    Ich kann nur zu gut nachvollziehen, wie Du Dich gerade fühlst :streichel: Bei mir ist es morgen 11 Wochen her, daß meine Pepper viel jung gehen musste :( : Die ersten 4 Tage waren einfach nur schrecklich und ich war abgrundtief verzweifelt. Ich wollte auch in der ersten Nacht nicht wirklich in das Schlafzimmer und habe mit meinem Mann bis spät in der Nacht heulend am Esszimmertisch gesessen. Mir graute absolut davor in das Schlafzimmer zu gehen. Keine Pepper mehr, die sich neben Abby erwartungsvoll neben das Bett setzt und auf die Betthupferl wartet. Keine Pepper mehr, die sich wie eine Katze zwischen unseren Kissen zusammen rollt und unter mein Kissen schiebt. Beim aufwachen keine Pepper mehr, die sich an mich schmiegt, damit wir noch etwas liegen bleiben. Das Loch, was sie hinterlassen hat war unerträglich. Ich habe auch einige Tage nicht gesaugt, denn ich hätte ja ihre Haare wegsaugen können. Wenn ich mit Abby raus wollte und zur Haustüre ging nahm ich nur eine Leine, während die mit Peppers Geschirr, wie ein stummer Vorwurf daneben hing. Nach 2 Tagen musste ich sie weg tun, weil ich sie nicht mehr dort sehen konnte. Aber ich konnte sie auch nicht ganz wegräumen und so liegt sie heute noch im Hauswirtschaftsraum sichtbar in einem Regal. Das schlimme für mich war zusätzlich, daß sie nicht da war. Sprich ich auf ihre Asche warten musste und nicht wusste, wo sie war (obwohl ich es ja vom Verstand her wusste). Bis sie wieder zuhause. An dem Tag als ich den Anruf bekam, daß ich die Urne in der Praxis abholen konnte (genau eine Woche nach ihrem Tod) habe ich mir sofort heulend wie ein Schlosshund Abby geschnappt und bin mit ihr zum TA gefahren. Tränenblind, in tiefster Verzweifelung. Absolut leichtsinnig und irrational. Ich hätte besser gewartet bis mein Mann nachhause kam und wäre dann mit ihm zusammen gefahren. Aber in dem Moment, wo der Anruf kam, war der Wunsch sie endlich nach hause zu holen übermächtig. Sie war nie gerne beim TA und hatte dort immer große Angst. Und ich wollte sie selbst als Asche nicht eine Sekunde länger da wissen.

    Happy Birthday, Zoey :birthday:

    Hier klappt es mit 2 Hunden an der 2 Meter Leine auch problemlos. Klaro ab und an hat Mila noch Ausraster und versucht doch mal in Abbys Leine zu beißen, aber das ist (mittlerweile) selten und da reicht auch en akkommodiere und sie spuckt sie wieder aus. Einzig gezieltes Leinenführigkeitstraining ist dann doof. Aber ich bin eigentlich viel mit lockerer Leine unterwegs, ohne dass sie bei Fuß gehen müssen. Gerade wenn ich abends nur nochmal schnell vor dem schlafen gehen unterwegs bin zur letzten Runde.

    Mila darf seit Silvester im Bett schlafen. Mein Mann wollte es erst nicht, da Mila ja nun doch deutlich größer wird als Abby und die verstorbene Pepper. Also hat Mila ein riesiges Körbchen im Schlafzimmer bekommen und hatte auch nur am ersten Tag einmal versucht in das Bett zu kommen, es dann aber nicht mehr versucht, obwohl Abby ja im Bett schläft. Silvester hatten wir dann die Bassethündin meiner Eltern über Nacht da und die legte sich in Milas Körbchen. Mila stand dann ganz verzweifelt neben meinen Bett und guckte mich an nach dem Motto: "Hilfe Frauchen, Martha liegt in meinem Bett". Da habe ich sie dann in das Bett gelassen. Die ersten Nächte danach hat sie danach auch genossen im Bett liegen zu dürfen und mittlerweile wandert sie nachts dann doch lieber in ihr Körbchen und kommt dann morgens wieder zum kuscheln zu uns in das Bett.

    Das tut mir so leid und wirklich tröstende Worte gibt es für eine solche Situation ist, denn man ist untröstlich. Teufel hat in den letzten Tagen bei Dir den Himmel auf Erden gehabt. Er hat alles bekommen, was sein Herz begehrt und dazu unendliche Liebe von Dir. Der allerletzte Liebsbeweis ist immer der schwerste :streichel:

    Ich war heute stolz wie Oscar auf Mila. Heute war die letzte Stunde vom Welpenkurs, nächste Woche startet dann der Junghundkurs. Zum Abschluss sollten wir einen Pacour durchlaufen, im Slamon bei Fuß euch Pylonen und an diversen Markierungen mal absitzen lassen, mal Platz usw. Erst an der Leine was schon toll geklappt hat und dann wer wollte die Steigerung alles ohne Leine. Mila war total bei mir und hat alles korrekt gemacht. Wir waren die einzigen aus dem Kurs, die das geschafft haben (aber zur Ehrenrettung der anderen, es war überwiegend Ersthundbesitzer). Ich war soooo stolz auf sie :cuinlove: Vorallem als nachher noch die Trainerin zu mir kam und lobte wie aufmerksam Mila bei mir und dass sie das gleiche Potenial wie meine Abby hat.