Einen Arztbesuch oder gar Medikamente gibt es bei mir nur, wenn wirklich ernste Beschwerden vorliegen. Dem Liebslingshobby der Deutschen, nämlich Arztbesuchen kann ich nichts abgewinnen.
Ich würde so etwas schon als ernste Beschwerden deuten. Eine meiner Hündinnen hatte vor 3,5 Wochen ebenfalls beim Spaziergang Unlust gezeigt und trottete größtenteils nur rum. Das war das einzige, ansonsten kam sie mir normal vor. Gottseidank bin ich trotzdem am nächsten Tag mit ihr zum Arzt (meine Mutter die tagsüber, wenn ich arbeite auf meine Hunde aufpasst, meinte noch ich würde übertreiben, der Hund wäre normal). Das Ergebnis war eine fette Hepatitis und stark erhöhte Leberwerte. Wäre ich da nicht direkt zum TA gegangen hätte dies böse enden können. Arztbesuche sind definitiv nicht mein Hobby, aber wenn meine Tiere verändertes Verhalten zeigen, dann gibt es für mich kein wenn und aber, ab zum TA. Im Fall von Abby meinte mein TA noch, daß es echt Glück wäre, daß ich so früh da gewesen wäre. Die meisten Halter merken eine Hepatitis erst, wenn die Leber schon massiv geschädigt ist.