Beiträge von SabineAC69

    Was habt ihr alles untersuchen lassen?

    Alles möglich: Magenspiegelung. Dabei wurde Helicobacter festgestellt und behandelt. Dadurch ging es aber nicht wirklich weg und dann gab es noch einige Untersuchungen auf Krankheiten mit unspezifischen Symptome wie Borreliose, Anaplasmose usw. Und natürlich immer wieder normale Blutbilder mit Pankreaswerten usw.

    Und wie lebt es sich mit der Diagnose?

    Mittlerweile ganz gut. Sie bekommt nichts mehr von dem, worauf sie allergisch reagiert zu futtern. Da sie aber auch noch andere Allergien als Futtermittelallergien hat und das reine weglassen von Futtermitteln auf die sie reagiert keine wirkliche Besserung brauchte und ich dann auch schon 2 THP´s verschliessen hatte, die auch nicht helfen konnten hat mein TA mir dann als letzte Möglichkeit Kortison verordnet. Seit dem (September 2014) bekommt sie jeden Tag 1/4 Tablette. Wir hatten in der Zeit nur einen einzigen Schub, der eindeutig Stress bedingt war (nach einem Angriff eines freilaufendes Hundes).

    Aber wie kommt es dann, dass es ihm so mistig geht und vorher hat er nur alle drei Monate Symptome gehabt?

    Chronische Gastritis - kann sein! Immer in Schüben ausbrechend, wenn er etwas Stress hatte?

    Das ist definitiv möglich. Bei meiner IBD Hündin war es so, daß Stress sofort wieder einen Schub auslöste.

    Bei den Autoimmunerkrankungen stimmen die Symptome nicht so ganz, das meinte die TÄ auch.


    Ich werfe IBD als Autoimmunerkrankung nochmal in das Rennen. Bei uns war damals der Krankheitsverfall ähnlich. Erst ab und an gebrochen, dann 2 oder 3 mal die Woche morgendliches Erbrechen. Das war damals im Januar und im September hatten wir die Diagnose IBD nach einem Untersuchungsmarathon mit Magenspiegelung, bei der zusätzlich noch Helicobacter festgestellt wurde, denn IBD wird ja quasi über Ausschlussverfahren diagnostiziert. Wir waren von im Januar 2 - 3 mal die Woche morgendliches Erbrechen im Sommer soweit, daß Abby bis zu 20 mal am Tag erbrach und mehrfach pro Woche Spritzen bekam um den Brechreiz im Gehirn auszuschalten.

    Ich wollte nur wissen ab wann der Allergieschub vorbei sein müsste oder ob man doch Hautparasiten testen lassen müsste, aber da die Zeit "noch nicht abgelaufen ist", werde ich das weiter beobachten.

    Ich verstehe nicht, wenn man den Verdacht hat, daß der Hund eventuell Hautparasiten hat, daß man dann noch abwartet und das nicht abklären lässt.

    Und wenn es Flöhe gewesen wären (was nicht so ist), dann hätte ich ihn auch nicht mit Cortison vollgepumpt, sondern die betroffenen Stellen eingecremt. Gebt ihr bei jedem Flohstich Cortisontabletten? Ich denke nein.

    Hier solltest Du unterscheiden zwischen einfachem normalen Juckreiz wegen eines Flohbisses oder einer Allergie gegen Flohbisse. Im letzt genanntem Fall kann je nach Schwere der allergischen Reaktion auch Event. Cortison angebracht sein.

    Diese Verhaltensänderung wundert mich nicht sonderlich.

    Mich auch nicht (auch wenn es mir auch recht spät erscheint). Irgendwann wird jeder Hund erwachsen, die einen früher, die anderen später. Bei Hündinnen heisst es z.b. dass sie nach der 3. Hitze "fertig" sind. Bei Mila kann ich es noch nicht sagen, denn sie wird jetzt gerade mal 11 Monate. Aber ihre Vorgänger waren eigentlich durch die Bank, rasseunabhängig so zwischen 2,5 - 3 Jahren erst so wirklich erwachsen.

    Ich solle trotzdem laut TA alles weglassen, was er nicht verträgt, da der Allergie Wert zu hoch ist. Und damit komen nun auch die Rinderhautknochen weg. Die sind grenzwertig, und vielleicht momentan zu viel.

    D. h. Du hast ihm vorher Sachen gegeben, die er nicht verträgt oder von denen Du wusstest, daß sie grenzwertig sind? Wenn ein Hund Futtermittelallergien oder/und Unverträglichkeiten hat sollte man auf gar keinen Fall ihm Sachen geben, wo bekannt ist, daß er darauf grenzwertig oder mit Unverträglichkeiten reagiert. Das ist dann ein Leben lang ein absolutes No Go, auch wenn der Hund wieder symptomfrei ist.