Beiträge von Dinakl

    Beim Raclette betteln kann man auch im Alter noch und da fällt sogar immer mal wieder was ab :shushing_face:

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    Hach, es hat doch Vorteile, wenn der alte Hund zur tauben Nuss wird.

    Es war unser entspanntestes Silvester seit 12 Jahren, er hat schlicht nicht viel von dem Geballer gehört und wenn doch, dann konnte er es nicht einordnen und dachte sich dann wohl "Ach, nicht so wichtig" 🤣

    Wir sind kommende Woche wieder mit Librela dran.

    Ich denke, wir müssen aber auch mal das Herz checken lassen. Seit etwa 2 oder 3 Wochen hustet er immer mal wieder, was dann in einem Würgen endet, wo nichts kommt. Meist Abends, wenn er liegt.

    Ich hoffe, dass da nichts ist aber besser wir lassen das abklären.

    Ansonsten geht es ihm gut. Die Hinterhand will nicht immer so aber seine halbe Stunde bis Stunde läuft er meist noch freudig mit 🥰

    Meine drei schossen vorhin aus der Terrassentür und flogen dann alle 3 zeitgleich auf die Nase. Eigentlich nicht so witzig aber es war ein Bild für die Götter 🤣

    Jeder Millimeter hier ist spiegelglatt. Ich muss nachher zum Arzt und 'ne Krankmeldung abholen. Bin noch nicht sicher wie ich das unfallfrei schaffen soll 😳

    Puh...

    2022 ist in so ziemlich allen Belangen meines Lebens ein Jahr, worüber ich besser nicht zu sehr nachdenken sollte 😣

    Ich nenne es liebevoll "das (teure) Tierarztjahr" 🥳

    Im Januar begang es mit komischen Stellen an Klecksies Hinterbeinen. Großes Blutbild, Ultraschall Abdomen, Röntgen des Rückens und daraus resultierender Diagnose: starke Spondylose.

    Vorerst dauerhaft Schmerzmittel bis zum Sommer.

    Im Februar waren die Stellen immernoch nicht gut, sie waren sogar schlimmer, weitere Medikamente folgten.

    Im März begang er, sich die Ellbogen aufzukratzen. Andere Medikamente und Shampoos.

    Im April brach meine Welt völlig zusammen. Auf der Arbeit geschah etwas, das mich völlig fertig machte. So geschah es, dass es einen "Ups-Deckakt" zwischen Touli und Pippa gab. Binnen Sekunden brach für mich alles zusammen. Wie konnte mir sowas passieren? Es sind Vater und Tochter, das darf nicht sein, das kann nicht sein!

    Somit war ich im April mit Pippa beim Tierarzt. Wir entschieden abzuwarten und in 4 Wochen einen Ultraschall zu machen, mit der Option sie dann auszuräumen, sollte was drin sein. Gott sei Dank war nichts drin! Das erste Mal Glück seit Monaten.

    Im Mai fiel Klecks das Fell an den Ohrspitzen aus. Pippa fing an sich zu kratzen. Wieder zum Tierarzt. Wir entschieden dann, auf Verdacht alle drei Hunde auf Räudemilben zu behandeln. Das hieß für mich, dass Zuhause aaaaalle Textilien für 2 Wochen mit Folie umwickelt oder in Plastiksäcke getütet wurden. Es war grauenvoll!

    Aber anschließend war alles gut. Kein Kratzen mehr und die Stellen verheilten 😊

    Im Juni und Juli hatten wir Ruhe!

    Wir genossen den Sommer, Klecks konnte ohne Schmerzmittel sein, lief richtig toll mit, wurde allerdings zusehends dementer.

    Im August stand Pippa einen Sonntag Nachmittag plötzlich blutüberströmt vor mir im Garten. Sie hatte sich - wie auch immer - den Karpalballen halb amputiert.

    Es ging also wieder zum Tierarzt, nähen unter Lokalanästhesie, es war grausam. Sie hat so gejault. Nie wieder bitte 😣

    Alle zwei Tage ging es dann zum Verbandswechsel aber alles wieder schick geworden.

    Im September hatte ich einen Blutcheck für alle 3 Hunde ausgemacht. Schön vor der GOT Erhöhung nochmal durchchecken.

    Klecksies Rücken wurde schlechter, somit gab es wieder Schmerzmittel.

    Bei Touli wurde zudem ein Knubbel am Vorderbein angeschaut. Ich dachte, es wäre ein simples Lipom, die Tierärztin war da anderer Meinung und punktierte es.

    3 Tage später der Anruf: Blutwerte bei allen dreien TipTop in Ordnung.

    Dann die Schocknachricht: Toulis Knubbel war ein Mastzelltumor 😭

    OP angesetzt für in zwei Wochen.

    Im Oktober dann Toulis OP. Ich bin für sowas einfach nicht gemacht, wenn der Hund da so zusammensackt...

    Aber es lief alles gut, der Knubbel wurde eingeschickt, wir mühten uns mit ständig rutschenden Verbänden und Socken ab, bis ich ihm eine Strumpfhose anzog, das klappte gut.

    Nach quälend langem Warten dann endlich der Anruf. Die Pathoergebnisse waren da: es ist alles raus!

    Boah, mir fiel ein riesen Stein vom Herzen!

    Eine Woche später begang Klecks mit Drangwandern. Stundenlang lief er durchs Haus, rein und wieder raus, Tag und Nacht. Er kam quasi nicht zur Ruhe.

    Aaaalso, wieder zum Tierarzt.

    Dort bekam er seine erste Librela.

    Im November gab es seine zweite Librela und zusätzlich Karsivan. Damit geht es ihm endlich wieder richtig gut. Er kann wieder schlafen und hat ganz viel Lebensfreude zurückgewonnen! 🥰

    Außerdem bekam Touli einen Bauchultraschall, Gott sei Dank ohne Befund!

    Leider hatte er einen Tag zuvor beim Spaziergang einen "Unfall" und belastete seitdem das rechte Hinterbein kaum. Ich ließ es anschauen und der Verdacht fiel auf einen Kreuzbandriss.

    Nach einer Woche Schonen und Schmermittel ging es ganz gut aber nicht normal.

    Pippa begang mit ihrer 8. Läufigkeit, diesmal ohne Zwischenfälle 👍🏻

    Im Dezember, letzte Woche, schleppte ich Touli wieder zum Tierarzt. Humpeln nach Ruhephasen, das kann so nicht bleiben. Zwei Röntgenbilder später waren wir nicht schlauer.

    Nun bekommt er aktuell zwei Schmerzmittel, darunter humpelt er nicht. Spannend wird es, wenn ich die absetze.

    Mit Pech nehmen wir die Odyssee also mit ins kommende Jahr 😭

    Zwischen all dem Drama und den Tierarztbesuchen waren wir viel Wandern, trafen uns mit Hundefreunden, "genossen" zwei Mal nahezu symptomlose Quarantäne mit ganz viel Zeit zusammen, machten Ausflüge, lernten Neues.

    Wären die ganzen Tierarztbesuche nicht und der Arbeitshorror, dann hätte es ein gutes Jahr sein können.

    Am Ende bin ich einfach nur froh, dass ich hier gerade mit allen 3en auf der Couch liege, wir kuscheln, genießen, es im Großen und Ganzen allen gut geht und das auch hoffentlich noch etwas so bleibt 🥰

    Ich habe mit 19 einfach den Zweithund mit nach Hause gebracht.

    Mit 21 den dritten Hund 🤣

    In mein Elternhaus. Mein Kinderzimmer.

    Ich bin da kein Maßstab was solche Dinge angeht.

    Was keine Empfehlung ist! Absolut nicht!

    Sollte man wirklich nicht machen. Ich hatte da riesengroßes Glück, dass es toleriert wurde!

    Aber unter deinen Umständen: Go for it!

    Für mich wäre da ganz klar, dass ich mir dennoch einen Hund anschaffe. Allerdings sind für mich Familienbesuche auch absolut nicht existenziell wichtig.

    Vielleicht hast du Glück und deine Eltern werden sehen, dass es mit Hund im Haus gar nicht "schlimm" ist.

    Erfahrungsgemäß ist das recht häufig so.

    Meine Oma beispielsweise ist auch kein riesen Hundefan, denkt da auch so "alt" wie deine Mutter. Aber mittlerweile ist immer die erste Frage: "Bringst du den Klecks mit? Ich hab ihm was leckeres gekauft."

    Ansonsten gibt es nur die Möglichkeit den Hund dann fremdbetreuen zu lassen und/oder die Häufigkeit der Besuche zu verringern.

    Also, mach was dich und deinen Mann glücklich macht, nicht was anderes von euch erwarten :smiling_face: