Also die Hoden sind schon normal groß.
Ich habe nur gesagt, dass er "dicke" Hoden hat, weil die sich durch den Chip nicht verändert haben :)
Wir kommen aus 59427 Unna, das liegt in der Nähe von Dortmund.
Also die Hoden sind schon normal groß.
Ich habe nur gesagt, dass er "dicke" Hoden hat, weil die sich durch den Chip nicht verändert haben :)
Wir kommen aus 59427 Unna, das liegt in der Nähe von Dortmund.
Der Chip schlägt ja gar nicht erst an.
Wären seine Hoden kleiner, aber er selber wäre nicht verändert, wäre es ja klar, dass eine Kastration nichts bringt.
Da der Chip aber noch nicht einmal anzuschlagen scheint (große Hoden), lege ich halt eine Hoffnung in die Kastration.
Sein Imponiergehabe hatte er schon immer, also auch vor der Schwangerschaft.
Fremde und Nachbarn waren auch vor der Schwangerschaft seine Feinde.
Einzig das mit dem "Tuch angreifen" oder uns in die Schranken weisen wollen ist er seit kurzem.
Und das ist einfach ein absolutes No-Go!
Wenn das Baby da ist, muss ich mich auf meinen Hund verlassen können.
Ich weiß einfach nicht aus welchen Motiven er manchmal diese Austicker bekommt und zwei Trainer konnten mir das auch nicht sagen.
Sie meinten einfach, dass der Hund gestresst ist und wir ihn dann in Ruhe lassen sollen.
Das wäre ja auch alles kein Problem, solange das nicht alles so explosionsartig und unvorhersehbar wäre.
Ich bin einfach so verunsichert, da ich jetzt schon öfter gehört habe, dass dieses Imponiergehabe durch sein Testosteron unterstützt wird.
Viele sagen, dass eine Kastration in Verbindung mit hartem Training sinnvoll ist, andere sagen, dass sie eher kontraproduktiv ist.
Dass eine Kastra alleine nicht hilft, das ist klar, wenn sie jedoch das Ganze unterstützen würde, wäre das natürlich eine Überlegung wert.
Das hört sich gut an.
Die Couch und das Bett haben wir ihm vor zwei Wochen "weggenommen".
Seine Ernährung wurde von TroFu auf BARF umgestellt.
Ich stelle es mir schwierig vor, die Pampe in ein Futtersäckchen zu stopfen :)
Das Problem ist einfach, dass ich das Gefühl habe, dass alles so aussichtslos ist.
Diese "Austicker" sind nicht täglich, aber doch wöchentlich.
Wenn das Baby da ist, dann ist das alles noch verzwickter, als es jetzt schon ist.
Edit: Er kennt das Kommando "bleib" und bleibt auch auf seiner Decke, wenn wir es ihm sagen.
Er fängt jedoch unter Stress extrem an zu zittern.
Und irgendwann springt er los in Richtung Ziel (Tuch auf dem Boden).
Kalle hat einen Rückzugsort.
Einerseits hat er seine "Decke" auf der wir ihn in Ruhe lassen.
Außerdem haben wir ihm eine Box gekauft (aus Stoff), so dass er sich in diese Höhle zurück ziehen kann (was er aber fast nie tut - die Decke ist sein Ort Nr.1).
Bevor die Trainerin da war, haben wir einfach nur das böse "nein" oder "aus" gesagt.
Nachdem sie da war, haben wir ihn probiert mit dem Markerwort "Bingo" aus der Situation zu holen - allerdings komplett erfolglos.
In unserer Verzweiflung probieren wir uns nun mit der Wasserpistole und einem scharfen "nein".
Wenn er bei Geräuschen bellt oder knurrt hilft es aus - bei dem Thema mit dem Boden wischen jedoch nicht.
Beim TA waren wir nicht.
Anfangs hat er den TA gemocht; als er jedoch mal Kalles Zähne anschauen wollte, ist das ganze eskaliert.
Kalle hat erst geknurrt, der TA hat jedoch weiter gemacht.
Danach hat er um sich gebissen (ohne zu beißen. Ich hoffe ihr versteht.).
Seitdem sind alle TA für Kalle extrem doof.
Als er vor zwei Monaten seine Impfung brauchte, ist der beim TA (diesmal ein anderer) durchgedreht.
Daraufhin haben wir den Raum verlassen, so dass Kalle mit dem TA alleine war.
Da hat er sich piksen lassen und hat keinen Stress mehr gemacht.
Guten Abend,
wir haben eine 1.5 Jahre alte, unkastrierte franz. Bulldogge namens Kalle.
Der Gute bereitet uns große Sorgen.
Ich hoffe, dass wir hier gute Tipps oder Anregungen bekommen.
Also:
Wir haben Kalle mit 10 Wochen von einem Züchter geholt.
Anfangs war alles super und problemlos.
Nach einigen Monaten (ich bilde mir ein, dass es mit der Geschlechtsreife losging), mochte Kalle keine Nachbarn und keinen fremden Besuch mehr.
Wenn wir Nachbarn im Hausflur oder vor der Tür gesehen haben, hat er gebellt und mit den Hinterläufen gescharrt.
Das haben wir durch ein scharfes nein versucht zu unterbinden und sind dann meist aus der Situation rausgegangen.
Er war und ist jedoch nie zu anderen Hunden aggressiv gewesen.
Auch wenn wir mit ihm in der Stadt unterwegs sind, geht er wie ein Engel an der Leine und ist niemandem aggressiv gegenüber.
Er lässt sich jedoch nicht von Fremden streicheln.
Das Ganze hat sich nun so sehr zugespitzt, dass Kalle bellt und knurrt wenn sich im Hausflur etwas tut.
Wenn wir Nachbarn im Flur sehen, dreht er regelrecht durch und knurrt und bellt und dreht fast schon durch.
Fremde Leute dürfen nicht die Wohnung betreten.
Letztens war eine Bekannte da, die Kalle noch nicht kannte.
Er hat sofort gebellt und geknurrt und ist sie richtig angegangen.
Sobald sie sich auf der Couch bewegt hat, war er ruckzuck wieder wach und hat den Dicken markiert.
Wir haben probiert dieses verhalten zu unterbinden, aber er ist einfach nicht ansprechbar.
Wenn wir draußen jemanden Fremdes sehen, ist das kein Problem; es sein denn das ist in einem kleinen Abstand (<100m) von unserem Hauseingang.
Dann dreht er wieder durch.
Das Hauptproblem ist jedoch, dass er jetzt auch uns aggressiv gegenüber wird.
Wenn wir etwas vom Boden wegwischen wollen, kommt er angerannt und will in die Finger oder das Tuch beißen.
Wenn wir ihn auf Distanz halten und sagen, dass er "sitz" machen soll, zittert er ganz stark.
Der Stress ist ihm richtig anzusehen.
Heute hat er meiner Schwiegermutter aus dem Nichts in die Finger "gebissen".
Es war kein Zwicken mehr, da sie etwas geblutet hat.
Wir hatten vor kurzem eine Hundetrainerin bei uns, die 4 Stunden bereits mit uns trainiert hat.
Sie hat die antiautoritäre Erziehung bevorzugt und nur mit positiver Verstärkung gearbeitet.
Das Problem ist einfach, dass das Markerwort ihn aus keiner Situation rausholt.
Also haben wir das beendet und arbeiten nun nach Absprache eines anderen Trainers mit einer Wasserflasche.
Auch das jedoch ohne größeren Erfolg.
Was kann das sein?
Ist es territoriale Aggressivität?
Hat er Angst?
Hilft eine Kastration?
Wir wissen einfach nicht mehr, was wir tun können.
Wir erwarten in fünf Monaten Nachwuchs.
Da darf der Hund einfach keine tickende Zeitbombe sein.
Er ist so toll und so lieb, aber diese unangekündigten Ausraster machen uns wahnsinnig.
Wir haben probiert auf Signale zu achten, die sein Verhalten ankündigen.
Aber es kommt alles so explosionsartig und unangekündigt ![]()
PS: Er versucht keine Hündinnen zu besteigen, bis auf die Mopsdame meiner Schwester (die ihn aber auch nicht wegbeißt).
Daher haben wir Kalle Ende November ein Kastrationschip gesetzt, der jedoch nicht wirkt und auch nciht anschlägt (er hat immer noch riesige Hoden).
Ich habe sicher die Hälfte in meiner Verzweiflung vergessen und werde die Sachen, die mir noch einfallen, nachtragen.