Bisher habe ich es immer mit der stehenbleiben -Methode versucht, sobald Zug auf die Leine kommt. Das hat sie dann relativ schnell so verstanden : "aha, Frauchen bleibt stehen, also muss ich jetzt ein, zwei Schritte auf sie zu machen, dann geht es weiter und ich kann weiterziehen!"
Also nicht sehr produktiv. Da sie extrem gierig ist und absolut bestechlich, was Futter angeht, dachte ich mir, ich belohne es, wenn sie mal locker neben mir geht. Was zur Folge hatte, dass sie eine ganze Weile vor mir hergetänzelt ist, sodass ich kaum vorangehen konnte, und dabei immer gebannt auf meine Jackentasche geschaut hat, wo die Leckerlis ja her kommen.
Als sie dann merkte, dass da nicht ständig was zu holen ist, wandte sie sich ab und mimte wieder das Zugpferd.
Das klingt exakt als würdest du meine Hündin beschreiben
leider hab ich auch keine neuen Tipps auf Lager. Bei ihr geht es phasenweise besser und phasenweise schlechter, aber wirklich langfristig locker an der Leine laufen ist seit Jahren unsere größte Baustelle
Den folgenden Tipp werd ich aber in nächster Zeit nochmal konsequent durchführen, das hatte letztes Jahr zumindest zeitweise für Besserung gesorgt. Lese gespannt mit was noch für gute Tipps kommen!
Ich habe mich dann an dem Buch Leinenrambo von Sabrina Reichel orientiert. Erstes Ziel Aufmerksamkeit des Hundes einfordern bzw. sich selbst interessant machen. Von da an wurde nicht mehr gestoppt bei Zug, sondern es wurden Kreise, Achten, 180° Wenden etc. gelaufen. Konsequent, jedes mal, über Wochen hinweg. Keine Leckerlies als Belohnung.