Beiträge von kaphoon

    Ich danke Euch allen nochmal! In der letzten Woche ist es weniger geworden. Zum einen sicherlich, weil sich der Arme einen Magen-Darm-Infekt zugezogen hatte (was mittlerweile wieder auskuriert ist), zum anderen, weil wir ihn jetzt zusätzlich noch mit Kopftraining beschäftigen. Ein paar Suchaufgaben (momentan noch in der Wohnung) und Agility - klappt super.
    Ich danke auch nochmal für den Hinweis mit dem Balljunkie, das war lehrreich und mir so nicht bewusst. Nero zeigt bereits die typischen Symptome dafür, von daher strukutriere ich gerade das spielen und toben draußen um. Momentan gibt es keinen Ball und er vermisst es nicht (;

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    Außerdem würde ich beim Ballwerfen noch ein paar Geduldsübungen einbauen, der Ball wird z. B. erst geworfen, wenn er ruhig sitzt. Dann sollte man noch üben, dass er dem Ball erst hinterrennt, wenn er die Erlaubnis dazu hat. Und nicht dauernd Bällchen werfen, sonst erziehst Du Dir einen Balljunkie. Gibt hier auch irgendwo einen Thread zu dem Thema.

    Und sperr den Hund auf keinen Fall stundenlang in eine Box!

    Ich trainiere auch Gehorsam mit dem Ball. Ich werfe nicht sofort los, sondern lasse ihn auch mal Sitz machen oder Platz. Dann gehe ich auch mal ein paar Meter weg und sage ihm "Bleib" - klappt soweit.
    Was nicht klappt ist, dass er erst dann losrennt, wenn ich ihm das erlaube. Stunden habe ich damit verbracht - ohne Erfolg. Kannst Du mir einen ersten Tip geben, wie ich das verbesserb könnte?

    Oh, und ich weiß nicht, ob da wer was in den falschen Hals bekommt - ich stecke meinen Hund in keine Box! Nicht mal für ne Minute

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    Beherrscht er denn die Grundkommandos zuverlässig? Die kann man auch schon mal in der Wohnung üben und später dann im Freien, bei Ablenkung.

    Ja, einwandfrei. Solange man mit ihm alleine ist zu 100%. Bei Ablenkungen, insbesondere bei anderen Hunden ist es dann vorbei. Er rennt dann den anderen hinterher, hört nichts mehr und sieht nichts mehr. Es sei denn, ich habe den Ball in der Hand. Mir kommt es so vor, als wären "wir" ihm eigentlich egal, solange das "was" stimmt... der olle Rocker :D

    Danke Euch für die vielen Antworten und den Input.

    Zum einen ist er ja nicht 8 Stunden am Stück alleine, sondern Mittags kommt der Herr, der selber HH ist und geht mit ihm in den Wald. Dennoch sehen wir das Problem, dass er grundsätzlich zu viel alleine ist. Mein Ziel ist es, ihn auf Dauer tagsüber mit ins Büro zu nehmen. Ich habe eine Stunde Mittagspause und kann dann draußen mit ihm toben. Im Moment ist dies leider noch nicht machbar, da er zwar "eigentlich" total gut hört, wenn jedoch genug Ablenkung vorhanden ist, ist er schwer abzurufen, manchmal auch gar nicht. Eigentlich ein Klassiker, den das Problem liegt ja eher bei uns als bei ihm. Von daher haben wir jetzt auch einen Trainer eingeschaltet und starten ab nächstem WE das professionelle Training. Ich selber trainiere mit ihm, wann ich kann. Er liebt Bälle, und wo er anfangs noch den Ball geholt hat und dann damit vor mir weggelaufen ist (Fang mich! Fang mich!) weiß er nun, dass ich den Ball wieder werfe, sobald er ihn mir vor die Füße legt.
    Vielleicht sollte ich an diese Stelle auch kurz unsere Lebenssituation darstellen: Wir leben in der Innenstadt, es gibt einen kleinen Park in drei Minuten Entfernung, dort gehen wir immer spazieren. Leider die meiste Zeit angeleint, da er uns auch gerne mal abhaut - es sei denn Herrchen hat einen Ball, dann ist er voll und ganz auf mich fixiert. Neulich rannte er einem anderen Hund hinterher, der aus dem Park lief... über die Kreuzung in den Verkehr... zum Glück scheint er einen echt tollen Schutzengel zu haben.
    Die Wintermonate sind echt doof. Es wird zu früh dunkel, als dass ich mit ihm nach Feierabend noch in den Wald fahren könnte. Dafür gehen wir am Wochenende für 1-2 Stunden mit ihm den Wald, spielen und leinen ihn dort na klar auch ab. Auch da haut er gerne mal ab, bis er nur noch ein kleiner Punkt am Horizont ist, doch er kommt immer wieder zurück - auch ein Grund für die Hundeschule (gegen die sich meine Freundin immer gesträubt hatte, weil "wir das ja auch alleine können" - mittlerweile sieht sie das aber genauso wie ich!). Dazu toben wir auch zu Hause sehr viel - er liebt es, mit mir Tauziehen zu spielen. Darüber hinaus machen wir auch Agility mit ihm, allerdings langweilt er sich furchtbar schnell, weil er meist die Tricks entweder viel zu schnell raus hat oder gar nicht drauf kommt - da ist dann wohl der Frustfaktor zu hoch.

    Gestern Abend war im Übrigen alles toll. Ich kam als erster nach Hause und alles war in Ordnung, die Couch war unangerührt. Ich weiß nicht, was anders war...

    Wenn wir mit ihm unter der Woche spazieren gehen, dann meistens so 30 Minuten, allerdings angeleint, einfach, weil die Umgebung und seine bisherige Erziehung nichts anderes zulässt (Ja, ich habe seit dem Ausbüchsen Angst, er tut das wieder). Ich hoffe auf die langsam länger werdenden Tage, auf das wir auch nach Feierabend noch genug Zeit haben in den Wald zu fahren, damit er sich dort austoben kann. Und wenn es dann zum Jahresende wieder früher dunkel wird, dann sollte er soweit sein, dass ich ihn ins Büro mitnehmen kann (das darf ich im Übrigen, im Büro freuen sich alle schon drauf)...

    Gibt es unter Euch Menschen, mit ähnlichen Problemen in der Arbeitszeit? Denn hier sehe ich einen wichtigen Faktor... ich würde gerne aus der Stadt rausziehen, einfach dem Hund wegen, dann könnten wir ihne Probleme nach Feierabend raus auf die Weide. Ohne Leine. Wenn meine Freundin das nur unterstützen würde...

    Hallo zusammen,

    ich versuche, die Situation so genau wie möglich zu schildern:

    Nero ist ein 11 Monate alter Mischling (Retriever, Labrador, Border Collie). Wir kennen ihn, seit er 2 Tage alt war und haben ihn mit 8 Wochen zu uns geholt - bis dahin haben wir ihn immer wieder besuchen dürfen.

    In den ersten Monaten (April bis September 2011) waren sowohl meine Freundin als auch ich arbeitslos und konnten viel mit dem Hund machen. Unter anderem haben wir ihm das alleine sein antrainiert. Das hat wunderbar funktioniert, er blieb ohne gravierende Probleme viele Stunden alleine.

    Seit September arbeiten wir beide wieder, der Hund ist in dieser Zeit zwischen 5 und 8 Stunden am Tag alleine gewesen (meine Freundin macht eine schulische Ausbildung, von daher schwanken die Zeiten ein wenig). Seit Januar jedoch macht sie ein Praktikum und wir sind beide 8 Stunden nicht zu Hause. Damit Nero sich nicht alleine fühlt, haben wir jemanden, der Mittags mit ihm eine Stunde rausgeht.
    Seit ein paar Tagen ist es nun so, dass er unsere Couch komplett zerpflückt. Dies muss am Nachmittag passieren, da unser Mittagsmann sagt, dass er das nichts dergleichen gesehen hat, wenn er ihn abholt...

    Ich bin mittlerweile sehr verzweifelt und gestresst. Nach Hause kommen ist zu einer Tortour geworden, weil man genau weiß, dass er wieder alles mögliche kaputt gemacht hat. Ich ignoriere ihn dann, solange ich das Chaos beseitige, danach gehe ich ganz normal mit ihm um.

    Wir haben uns jetzt für eine Hundeschule angemeldet, dennoch wollte ich die "erfahreneren" HH's hier mal fragen, wie wir sonst mit dem Problem noch umgehen können? Wenn wir die Wohnung verlassen bekommt er meist von uns Spielzeug oder einen Knochen zum Kauen. Das Spielzeug ist in der Regel abends auch kaputt, der Knochen so gut wie abgenagt... Langweilt er sich? Werden wir dem Hund vielleicht nicht (mehr) gerecht?