Hallo Alex,
mal sehen ob ich dir was helfen kann :)
Zu Punkt 1 Aufgedreht:
Hab ich mit meinem Jungspund genauso und ich gehe ähnlich vor wie du: immer wieder mal (in meinem Fall) Halsband anziehen ohne das was passiert, auch ich ziehe mir immer mal wieder Jacke, Schuhe etc. an, ohne dann rauszugehen. Ich bestehe auch darauf, dass Bootsmann mir nicht im Weg rum"titscht", fängt er damit an, schicke ich ihn auf seinen Platz. Los geht´s auf jeden Fall immer erst, wenn er Ruhe gibt. Das klappt inzwischen ganz gut. Von daher, würde ich so weiter machen wie bisher.
Punkt 2: Leine ziehen.
Schwierig, wenn sowas sich mal "eingebürgert" hat. Ich würde als erstes mal weg vom Geschirr und dem Hund ein Halsband anziehen. Machs ihm nicht zu bequem das ziehen!!! Dann würde ich so arbeiten, dass der Hund mit ziehen definitiv nicht dahin kommt, wo er hin will. D.h. Hund zieht an der Leine, Du drehst Dich um und gehst ist genau die entgegengesetzte Richtung. Achte darauf, dass wenn du die Leine aufnimmst, diese erst mal locker ist. Der Hund sollte nicht das Gefühl haben, dass der Druck von dir verursacht wird! Wenn der Hund mal ein Stück an lockerer Leine gelaufen ist: Loben, loben, loben.
Bau viele Richtungswechsel ein und mach dem Hund klar, dass er auf Dich achten muss, wenn er es nicht unangenem haben will (Zug am Hals). Ich wünsche Dir viel Erfolg. Leinenführigkeit ist ein schwieriges Thema, das viiiiiel Geduld erfordert! (P.S. Die Lösung von Deinem Trainer scheint mir zuu kompliziert
)
Zum Bellen kann ich leider keine Tipps geben, zum Kommando selbst auflösen:
steckt die Ansprüche nicht zu hoch! Du hast einen jungen Hund, der langsam in die Pubertät kommt. Heb die Kommandos selber auf, bevor er es tut und verlängere die Zeiträume immer ein bisschen....
Ansonsten: vielleicht überdenkst Du Dein Tagesprogramm dahingehend, dass es ein bisschen weniger schnüffeln und andere Hund gibt zugunsten etwas mehr Spaß mit Herrchen, Apportieren fällt mir spontan ein!
Viel Erfolg,