Mit 4 Jahren schon Krebs, der arme Kerl.
Zu dem Beißproblem kann man aus der Ferne nichts sagen. Dazu müßte man sehen,
wie der Hund sich Artgenossen gegenüber gibt. Es gibt Hunde die bei Begegnungen
keine Beschwichtigungssignale zeigen und sich den anderen Hunden sozusagen mit
erhobenem Stinkefinger nähern. Oder auch Hudne die übertrieben unterwürfig
"rumschleimen", die werden auch schnell zu Opfern. Ob sowas bei dem Goldie
vorliegt kann man aber nur sagen wenn man den Hund im Umgang mit anderen
Hunden sieht.
Was haben denn die Trainer vorgeschlagen?
Beiträge von YorkieFan
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Ich weiß nicht, ob so ein Wochenendseminar reicht um dann alleine weiter zu arbeiten.
Für den Einstieg sicher, allerdings kann man mit dem eigenen Hund ja immer nur recht
kurz üben, dann braucht der Pause. Ich habe z.B. gerade mit ZOS angefangen im
Verein, da ist einmal wöchentlich Training, dazwischen arbeitet man selber mit seinem
Hund. Es können sich aber schnell Fehler gerade im Aufbau einschleichen, die sich dann
später rächen und nur schwer zu korrigieren sind.
Ich habe z.B. son Helfersyndrom
, schaut Sandro mich fragend an neige ich dazu
ihm zu schnell zu helfen anstatt ihn selber die Lösung finden zu lassen. Wenn mir das
keiner gesagt hätte, dann wäre mir das nie aufgefallen. Verstehst du was ich meine? -
Zitat
und hast du noch was gemacht außer ihr das Zeig rausgeholt? Sie lauter geschimpft?? Ich bin danach immer so stinkesauer und ich glaube er denkt sich nur: "Was hat sie denn? Die Sonne scheint und sie hat so schlechte Laune..wegen was nochmal??"
So ungefähr ist es wohl auch. Stinksauer sein outet dich als nicht souveräne
Persönlichkeit. Niemand den Hund wirklich ernst nimmt.
Im Grunde hilft nur üben. Leg etwas was dein Hund nicht gleich runterschlucken kann
auf den Boden und ruf sie daran vorbei ab. Das wäre ein guter Einstieg, geht das?
Nimmt sie es, dann gibt es genau einmal ein Aus, läßt sie es fallen, große Partie.
Läßt sie es nicht los geh hin und nimms ihr ab. Dabei mußt du nicht lauter werden,
hast du doch gar nicht nötig.
Nach und nach dann die Distanz erhöhen und die Versuchung, dann kannst du auch
mehrere Köder auslegen. Und draußen erstmal angeleint lassen, später kannst du dann
auch da üben. -
Ich benutze auch gerne ne Flexi. Ich würde darauf achten keine mit einer dünnern Kordel zu nehmen
sondern eine mit nem breiteren, gut sichtbaren Band. So, dass auch von hinten kommende Radfahrer
sehen, dass da was zwischen Mensch und Hund ist. -
Das geht nur durch üben. Ich würde allerdings als Köder lieber was auslegen,
was er nicht sofort schlucken kann. Bei Wurst und ähnlichem kann er schneller
schlucken als du was sagen kannst. Und Hund angeleint lassen, damit er mit
seiner "Beute" nicht abhauen kann.
Wenn er nein kennt, dann achte mal darauf, dass sich dein nein auch wie ein
nein anhört wenn er etwas aufnimmt. Viele Menschen sind da viel zu zögerlich
und traun sich nicht, das wird dann höchstens ein halbherziges gebitte. Läßt er
trotzdem nicht fallen, geh hin und nimm es ihm weg.
Läßt er den Köder fallen, oder noch besser, geht er dran vorbei dann loben mit
etwas was er mag. Rennspiel, knuddeln auf jeden Fall muß es ernst gemeint
sein. -
Zitat
Ich habe ein Tibetterrier als Gassihund und er ist sehr lauffreudig ,inteligent und sehr sozial .Obwohl er von den Besitzern nicht erzogen wurde .. Ein ganz netter müssen aber regelmäßig geschoren werden ..Wieso müssen die geschoren werden, man kann sie auch regelmäßig bürsten, wei alle Langhaarhunde

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Zitat
mein Dobi spielt mit den Beiden ab und an. und die rennen wie die Irren, sind flinker und schneller als meiner....
darum dachte ich, die laufen gern....Ja besonders um Schafherden. Zur Not hüten sie auch Kinder, treiben die immer schön zusammen
So einen extrem spezialisierten Arbeitshund würde ich nicht als Familienhund nehmen. -
Zitat
Woher weißt du, dass die Hundehalterin nicht mit dem Hund arbeitet?
Ich hatte danach gefragt weiter oben ob wirklich interesse besteht sich da reinzuhängen. Weil so mal
eben wirds einfach nicht gehen. -
Zitat
Und meiner Freundin machts auch nicht mehr viel Spaß, wenn sich nichts ändert..
Von alleine wird sich wohl nichts ändern. Und ob es einem Spaß macht mit seinem Hund
zu arbeiten hängt eindeutig damit zusammen ob man es wirklich will. -
Ist eigentlich die Frage wie dringend deine Freundin will das sich was ändert. Will
sie wirklich oder ist es ihr eigentlich egal, wäre nur ganz nett wenn Hundi kommen
würde wenn sie ruft.
Wenn sie will, wäre eine Möglichkeit mit Nähe und Distanz zu arbeiten. Dem Hund das
ignorieren unbequem zu machen und das erwünschte Nähe suchen angenehm. Das geht
sehr stark über Körpersprache, funktioniert aber sehr gut. Mag sich aber sicher nicht
jede drauf einlassen.Ein Grundsatz zur Belohnung: Die größte Ablenkung ist die höchstmögliche Belohnung.
Für einen Hund der gerne schnüffelt wäre das z.B. ein gemeinsames Suchspiel, bei dem
Mensch ehrlich begeistert mitmacht.