Beiträge von YorkieFan

    Zitat


    Hatte eben mal den Wäschekorb mit Handtüchern geholt und ein paar im Wohnzimmer verteilt, in der Hoffnung dass er diese für mich holt und mir zum Korb bringt. Aber er schnüffelt nur dran, da er das Kommando "Bring" noch nicht kennt und es mehr mit "Such" verwechselt.

    Das ist auch nen bisschen viel verlangt. Fang mit etwas an, was er nimmt, einem
    Ball z.B. Wenn er den Ball bringt halte die Hand über den Korb und lass ihn da ablegen.
    Dann die Hand immer tiefer halten. Als nächstes kann man gut eine alte Socke nehmen,
    Ball in die Socke stecken und das ganze von vorn. Dabei kannst du auch anfangen die
    Gegenstände zu benennen. Dann mit zwei Socken üben, dabei genau zeigen welche er
    holen soll usw.

    Zitat

    Finde ich gut was du schreibst. Das Problem sind aber die anderen HH hier. Nun ja sagen wir mal, um es etwas "netter" auszudrücken, es sind Idioten. Zumindest die Meisten. Ich bezweifele das es sie interessiert was ich sage.

    Entweder lassen sie, trotz meiner Bitte, ihren Hund zu uns rennen und wundern sich dann was passiert. Oder sie machen einen Bogen um uns als hätte ich eine Rasierklinge an der Leine. Es ist zum verzweifeln. Donald hat kaum noch Sozialkontakte außer mit unserem Zweithund.

    Nee, das Problem bist du, weil du deinen Hund nicht unter Kontrolle hast. Was sollen die
    anderen denn deiner Meinung nach machen? Sich sofort in Luft auflösen wenn sie dich sehen? Ist immer einfacher auf andere zu schimpfen, lass sie doch einen Bogen um euch
    machen, dann brauchst du keinen Ringkampf mit deinem Hund ausfechten. Vielleicht möchte dein Hund auch gar keinen Kontakt mit jedem Artgenossen, schon mald daran
    gedacht?

    Ich würde es so machen: Lade die Sitterin zu dir zum Kaffe ein, dabei soll sie den Hund
    möglichst ignorieren. Erst wenn dein Hund von sich aus kommt ist streicheln erlaubt,
    dabei auf die Körperhaltung achten. Nicht über den Hund beugen, sich eher seitlich
    drehen und in die Hocke gehen, den Hund nicht anstarren, nicht übertrieben den Hund
    zutexten.
    Dann könnt ihr zusammen rausgehen, so als hätte das weiter keine Bedeutung.
    Dabei zu dritt was machen was dem Hund Spaß macht. Im großen und ganzen aber
    alles ganz normal machen.

    Etwas Geduld müßt ihr aber eventuell haben, hängt ganz vom Hund ab. Schließlich
    soll es ja normal sein, dass die Sitterin zu dir in die Wohnung kommt und mit dem Hund
    raus geht ohne dass du dabei bist.

    Was soll die Sitterin denn machen? Mit dem Hund zwischendurch raus gehen, ihn zu sich nehmen oder bei dir zu Hause beim Hund bleiben?
    Bei einem ängstlichen Hund sollte der Sitter sich zunächst möglichst passiv verhalten,
    also nicht auf den Hund zugehen, ihn nicht anstarren, nicht versuchen ihn anzulocken.
    Und du solltest ganz ruhig und gelassen sein. Du hast recht, deine Aufregung ud der
    Druck unter den du dich setzt überträgt sich auf deinen Hund.
    Was mag dein Hund denn besonders? Spielt sie gerne irgendwas? Das könnte man dann
    ins erste Treffen einbauen.

    Was für eine süße Maus.
    Hinsichtlich des Geruchs. Wenn der Hund selber riecht, würde ich den durchaus mal baden.Mein
    Bungee roch damals auch irgendwie merkwürdig, ich habe ihn gebadet und seitdem hat er nie
    mehr so gerochen.
    Zähne wird sich ja der TA anschauen. Finde ich eine gute Idee den Hund da mal vorzustellen, um
    zu sehen wie der TA so ist.
    Ob du wirklich einen Trainer brauchst weiß ich nicht, kann aber nichts schaden, wenn du dich nicht zu
    etwas überreden läßt was dir wiederstrebt. Höre da auf deinen Bauch und sage auch ehrlich wenn
    Vorschläge kommen die dir nicht zusagen.
    Und ansonsten immer schön ruhig bleiben, frag dich immer mal wieder selber: Ist das was ich tue, das
    was ich als souveräne, gelassene Führung bezeichnen würde ;) ?

    Zitat

    ich hab die Erfahrung gemacht, dass Hunde, wenn sie merken dass es kein Entkommen gibt, sich relativ schnell fügen.

    Ja? Oder sie gehen nach vorne und kämpfen um ihr Leben. Ausserdem wäre da das langsam
    entstehende Vertrauen gleich wieder zerstört.
    Ich wünsche dir aber, dass du niemals einem Hund begegnest, der sich für aggressive Abwehr
    entscheidet ;)

    Zitat

    Mit ihm beschäftigen, wie du schreibst (Zerrspiele, Tricks, etc.), tun wir natürlich auch.
    Drin und Draußen.

    Ich kann dir nur sagen wie ich das mache, bei mir ist drinnen immer Ruhe angesagt. Wilde Tobespiele
    finden nur draußen statt. Nach meiner Erfahrung ist es für Hunde am einfachsten, wenn es klare
    Regeln gibt. Drinnen ist kuscheln, kraulen und massieren, alles was ruhig ist, draußen ist Action.
    Das klappt so sehr gut und ist bei mir auch sehr wichtig, da meine Hunde nicht nur mit ins Büro
    gehen, sondern auch sonst fast immer dabei sind.

    Stell dich mal vor deinen stehenden Hund, nimm die Hände auf den Rücken und sage gar
    nichts. Was macht dein Hund? Bietet er dir nichts an? Meine z.B. setzen sich nach kurzem
    Überlegen, sage ich nichts bietet zumindest Sandro ein Platz an, ohne das ich was sage.
    Er kann Gedanken lesen ;)