Beiträge von YorkieFan

    Zitat

    Bei täglichem Training würd ich sagen...knapp 6 Wochen!


    Hihi, und einen Hund der sein Gewicht vervielfacht hat und es gar nicht mehr bis
    zum Würstchen schafft :lachtot:

    Nun ja, der Hund mit dem Rütter es vorgemacht hat war ein Labbi, oder. Und nicht
    sein Hund. Also keine faulen Ausreden

    Jetzt paßt das wieder, während der Suche wird das hier auch so gelehrt, dass der
    Mensch sich raushält und der Hund alleine sucht. Deshalb verstecken auch die Trainer
    den Suchgegenstand, damit man gar nicht erst in Versuchung gerät dem Hund zu
    helfen.
    Aber soweit ist es hier ja noch nicht, es geht ja erst um den ersten Schritt, wo der
    Hund noch nicht ahnt wie spannend so ein Feuerzeug sein kann ;) .

    Bei uns geht der Anfängerkurs übrigens über zehn Wochen, mit einer Stunde pro Woche,
    dann ist der Hund so weit, dass er selbstständig ein kleines Trümmerfeld absuchen und
    den Gegenstand finden und anzeigen kann. Zwischen den Stunden übt man in kleinen
    Einheiten zu Hause zur Festigung. Nur mal so als Anhalt wie lange der Aufbau so dauert.

    Einige haben die Fersehshow ja gesehen, hat es einer von euch probiert? Würden
    eure Hunde ein Würstchen bringen? Finde ich einen witzigen Trick aber wie bringe
    ich das meinen Hunden bei. Es ist kein Problem ihnen zu sagen sie dürfen das
    Würstchen nicht nehmen, aber es aufnehmen und bringen ist ja was anderes.
    Das Kommando "Brings" kennen sie auch, bezog sich aber bisher immer auf nicht
    fressbare Dinge.
    Wie baue ich sowas auf? Zunächst vielleicht z.B. getrockneten Pansen oder so nehmen,
    der läßt sich nicht so schnell schlucken?

    Ich habe jetzt noch mal die DVD angeschaut, Kapitel1 Aufbau des ZOS. Da wird
    der Gegenstand hochgehalten und benannt, dort ist es ein Stift. Dann wird die
    Hand gesenkt und ausdrücklich gesagt der Blick geht zum Gegenstand nicht zum
    Hund. Auch nach dem Click und während der Hund seine Belohnung bekommt wird
    ständig der Name des Gegenstandes gesagt.
    So wird das hier auch gelehrt und macht ja auch Sinn, denn später mal kommen
    ja weitere Gegenstände dazu.
    Die DVD ist von Ina und Thomas Baumann, gibt es denn verschiedene Versionen?

    Zitat

    Nee, darum geht es nicht, das Feuerzeug spannend zu machen. Man schaut sogar extra weg, denn unsichere Hunde könnte das sogar nervös machen und er soll selbst drauf kommen, was zu tun ist. Es geht schliesslich um selbstständiges Arbeiten und nicht darum, dass Du etwas für ihn tust bzw. ihm Befehle gibst.

    Also bei uns wurde das FZ anfangs durchaus spannend gemacht und dann das FZ auch immer
    zum Feuerzeug geschaut, anfangs. Das gibt dem Hund schon mal einen Hinweis um was es geht
    und führt ihn auf die richtige Idee.

    Wie immer beim clickern erhält der schnelle erfolg die Motivation. Nichts kann einen Hund mehr
    frustrierend als eine zu niedrige Clickrate.

    Nur eine Idee: Viele Hunde versuchen durch das rumgehampel ihre Unsicherheit zu kaschieren.
    Viellecht ist er schlicht überfordert und du verlangst schon zu viel. Ich meine 5 Minuten im Platz
    liegen bleiben ist doch schon ganz ordentlich. Zu Hause mit weniger oder keiner Ablenkung funktioniert
    das ja besser. Dein Hund macht das auch sicher nicht um unangenehm aufzufallen oder dich vorzuführen,
    soche Gedanken sind einfach unfair.
    Das "Spielen" zu Anfang ist auch nicht besonders günstig, dass läßt die Hunde schon hochfahren, bevor
    sie auf dem Platz sind. Es wird eine unnötig hohe Erwartungshaltung erzeugt und macht es dir unnötig
    schwer.

    Zitat

    wenn die andren halter das ihrem köter auch verklickern.

    Falscher Ansatz, es ist nicht deine Aufgabe den anderen Hund zu erziehen, dass liegt
    in der Verantwortung der anderen Halter. Und ob ein Hund ein Köter ist, nur weils ihm
    an der nötigen Erziehung fehlt liegt nicht am Hund ;). Es sind nicht immer die anderen
    Schuld.

    ArthurDent
    Wie alt sind denn deine Kinder? Ich würde als erstes daran arbeiten, dass der Hund
    nicht mehr durch die offenen Tür entwischt. Dazu übst du zunächst, dass eine sich
    öffnende Tür nicht bedeutet, jetzt gehts los. Dazu gehst du mit ihm zur Tür, läßt ihn Sitz machen, dann machst du die Tür einen Spalt auf, wenn er durchwischen will geht die Tür wieder zu. Dazu würde ich ihn anleinen und du mußt natürlich aufpassen, dass du ihn nicht einklemmen kannst. Dann läßt du ihn sich wieder setzen und das ganze nochmal,
    so lange bis er gar nicht mehr durch will. Das die nächsten Tage immer wiederholen.
    Gut wäre es, wenn deine Kinder es schaffen in dieser Phase die Tür immer zu zu machen.

    Nächster Schritt wäre, du versteckst dich im Treppenhaus, die Kinder lassen die Tür
    auf und dann siehst du was passiert. Geht er über die Schwelle schickst du ihn energisch
    zurück. Am besten schon auf der Schwelle. Bleibt er an der Tür stehen oder setzt sich
    sogar, gehst du hin und feierst eine riesen Party mit ihm. Das am besten zunächst üben,
    wenn du sicher bist, dass der andere Hund nicht im Treppenhaus autauchen kann.

    Viel Erfolg


    Also zunächst die Tür nur einen kleinen Spalt öffnen.

    Da fällt mit nur eine Lösung ein: Erziehung ;)
    Wieso darf dein Hund einfach rausrennen wenn du die Tür aufmachst? Verstehe ich
    jedenfalls so. Um ihn daran zu hinern gibts zwei Möglichkeiten, anleinen bevor du die
    Tür öffnest oder noch besser dem Hund beibringen, dass er ohne Erlaubnis nicht
    rauszurennen hat.
    Ansonsten ist es für einen Rüden nicht überlebenswichtig überall nach herzenslust
    rumzupinkeln :D . Du kannst dir das Recht herausnehmen ihm das an manchen Stellen
    zu verbieten. Ist sogar sehr sinnvoll das zu tun. Dazu mußt du ihn aber erwischen
    und das geht am ehesten, wenn er an der Leine ist. Kennt er das Kommando Nein?
    Dann unterbinde das Bein heben im Ansatz.