Ich denke z.B. bei Alpharolle ist der Begriff das Problem. Man hat viele Jahre geglaubt, dass es im Wolfsrudel eine Hackordnung gibt, in der von oben nach unten getreten und
unterdrückt wird. Das hat sich zum Glück inzwischen als Irrtum erwiesen, Wölfe leben
in Familienverbänden. Und so sollte auch in der Mensch-Hund-Beziehung der Mensch die
Rolle des Familienvorstandes innehaben.
Gegen meine Hund körperlich werden würde ich möglichst vermeiden, aber auch nicht
ganz ausschließen. Das kommt immer auf die Situation an und hat für mich nichts mit
Machtausübung zu tun. Konflikte müssen manchmal ausgetragen werden.
Ich finde es auch nicht als Katastrophe wenn ein Hund beschwichtigt, das ist doch
völlig normales Verhalten auch unter Hunden. Es gehört zur Kommunikation des Hundes
und ist keine Verhaltensstörung. Es ist allerdings gut, wenn Mensch gelernt hat diese
Signale zu erkennen und zu beachten.
Auch das viel verteufelte Meideverhalten ist völlig normales Verhalten und resultiert aus
der Erfahrung des Hundes in bestimmten Situationen als Selbstschutz.
Beiträge von YorkieFan
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Das hört sich doch wieder gut an. Hinsichtlich der Vorbesitzer würde ich auch noch warten. Warum haben sie ihn denn abgegeben? Da gibt es ja viele Möglichkeiten die
einen wirklich zwingen einen Hund abzugeben.
Gelernt hast du aus dem erlebten sicher eine ganz wichtige Sache: Höre immer auf dein
Bauchgefühl. Was sich falsch anfühlt, das mach auch nicht.
Gerade beim Jack-Russell denken die Leute oft, die müßte man besonders hart anfassen.
Das ist aber total falsch, gerade Terrier haben meist einen butterweichen Kern. Sie
wirken nach außen rau und hart im nehmen, aber das täuscht.
Nichts stärkt die Bindung zu deinem Hund mehr als gemeinsame Abenteuer erleben. Finde
raus, was dein Hund gerne mag. Die meisten Hunde lieben Suchspiele, wo sie ihre
Nase einsetzen dürfen. -
Wir sprechen hier aber schon von einem 8 Wochen alten Welpen, oder?
Lass dich nicht davon beeindrucken dass der Zwerg die Leine nicht toll findet. Gehe bis zum Ende
der Leine, hock dich hin, und lock sie zu dir. Und denk daran so ein Welpe kann sich noch nicht
lange konzentrieren also immer nur kurz üben. Auch ohne Leine sollte sie dir in dem Alter folgen,
das solltest du immer und ausreichend belohnen. Auch jeden Blickkontakt den sie zu dir sucht immer
belohnen. Verbal reicht oder mal streicheln, nur dass sie merkt, dass dieses Verhalten gewünscht ist. -
Und das machst du auch, wenn dir ein freilaufender Hund entgegen gestürmt kommt? Dann hast
du den direkt auf dem Arm oder die Hunde beginnen eine schöne Keilerei um die Beute -
Was sagte denn der Trainer dazu? Der muß das ja auch gehört haben und dir Tips gegeben
haben wie du die Erwartungshaltung senken kannst.
Mußtest du vor oder nach dem Training warten? -
Das muß ein Hund auch erst lernen.
Nimm dir für draußen was zu lesen mit, setz dich auf eine Bank und kümmere dich nicht um
die Jammermaus. Nicht ansprechen, nicht anschauen, nicht mal an den Hund denken
.
Legt sie sich schließlich hin und entspannt, dann kommentarlos aufstehen und weitergehen.
Das wäre so eine Übung die man gut machen kann. So oft wiederholen, bis sie gar nicht mehr
jammert sondern sich gleich hinlegt oder hinsetzt.
Ähnliches auch drinnen, wenn sie Beachtung und Aufmerksamkeit fürs jammern bekommt verstärkst
du das Verhalten. -
Dann war es mit dem vertrauen eh nicht weit her. Mit einem sicheren, zügigem hantieren nach
dem Motto ich weiß was ich tue schafft man eher Vertrauen als welches zu zerstören. -
Wie überquerst du dann Strassen? Da gibt es doch keinen Grünstreifen.
Ich würde auch eher dafür sorgen, dass sie sich mit dem ungeliebten Untergrund
auseinander setzen muß statt sie mit Keksen abzulenken. Dabei jeden Schritt in die
richtige Richtung bestätigen. Dabei aber nicht beim loben übertreiben, schließlich
verlangst du nichts aufregendes von ihr, gibt also keinen Grund was besonderes draus
zu machen.Wie sieht es denn sonst mit Untergründen aus? Z.B. Metall, Gitterroste, Holz usw.
Wenn sie da auch Probleme hat hlft nur üben. -
Ich hab noch was vergessen für die Zukunft. Sowas sollte man unbedingt mit dem gesunden Hund üben. Also Augen anschauen, mal das Lid etwas runterziehen, ruhig so tun als würde man was reintun. In die Ohren gucken. Alle Pfoten einzeln anheben
und unterschauen. Den Hund auf die Seite legen, das kannst du dir von deinem TA
mal bei Gelegenheit zeigen lassen. Fieber messen.
Oft werden Erste-Hilfe-Kurse für Hunde angeboten, das lohnt sich wirklich da mal
mitzumachen. Glaub mir ein Yorkie mit Ohrenverband der dazu schaut als ginge es
mit ihm zu Ende, das ist sehenswert
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Eine deutliche Ansage, die klar macht dass ich es ernst meine. Ohne großes rumgemache. Dann Tropfen rein und
fertig. Hinterher einen Keks für den Helden.