Beiträge von YorkieFan

    Ich würde dir auch dringendst davon abraten die Hunde einfach aufeinander los
    zu lassen. Die Gefahr, dass das eskaliert, wenn einfach ein fremder Hund ins das
    zuhause eines anderen gelassen wird ist riesig. Trefft euch auf neutralem Boden.
    Begegnungen in einer Hundeschule zu üben bietet dir einen gesicherten Rahmen,
    die Tainer kennen die anderen Hunde und können sie einschätzen.
    Die meisten Besitzer können das leider nicht, sie haben nicht die geringste Ahnung,
    wie ihre eigenen Hunde gerade drauf sind. Traurig aber leider war, deshalb auch Vorsicht
    bei den ganzen harmlosen Tutnixen. Aggressives Verhalten beginnt nicht beim knurren
    oder zubeißen sondern schon lange vorher.
    Kleinhunde sind auch nicht größenwahnsinnig, das ist eine totale Fehleinschätzung.
    Dass viele Terrier eher aggressiv nach vorne gehen hängt mit ihrer Rassegeschichte
    zu tun und mit dem Zweck für den sie ursprünglich gezüchtet wurden.

    Was du aber ganz dringend parallel angehen mußt ist der Grundgehorsam, hatte ich
    ja schon geschrieben. Sei da super genau und richtig pingelig. Wenn du was sagst ist
    das oberstes Gebot, und wenn die Welt um euch einstürzt. Kein Leinengezerre, wenn
    du ein Kommando gibst wird das befolgt. Ohne Ausrede. Das ist dann das zweite wichtige
    Standbein.

    Mit Bungee kann ich inzwischen überall hingehen, fängt er doch mal an sich aufzuplustern
    kann ich es ihm schlicht verbieten. Gedauert hat das ca. ein Jahr, also setz dich nicht
    unter Druck, egal wie lange ihr zwei braucht. Es lohnt sich.

    Mit einem Hund fängt es an ;) . Es ist ein Weg kleiner Schritte in denen dein Hund lernt,
    dass er sich um fremde Hunde gar nicht kümmern muss. Er braucht nichts regeln, du
    übernimmst das. Dazu gehört für mich auch kein Kontakt an der Leine. Zum regeln
    solcher Stressituationen kann es auch durchaus gehören auszuweichen. Mache ich
    auch noch manchmal, besonders wenn ich sehe, dass der andere Hund alles andere
    als unter Kontrolle ist. Hier ist es speziell ein Schäfer, der seine Besitzer stumpf hinter
    sich her zerrt, muß ich nicht haben.
    Ausserdem wirst du mit jeder gut gelaufenen Begegnung lockerer und sicherer und das
    überträgst du wieder auf deinen Hund. Je verkrampfter du bist um so mehr steht auch
    dein Hund unter Spannung. Was gut hilft, bei mir jedenfalls, bei entgegen kommenden
    Hunden einen Punkt in der Ferne fixieren und darauf zu gehen. Dabei lächeln und den
    anderen Hundehalter freundlich grüßen. Nicht den anderen Hund fixieren, dein Hund
    folgt mit seiner Aufmerksamkeit deinem Blick. Tief ein und aus atmen entspannt ebenfalls.
    Probiers einfach aus.

    Ich hatte mit meinem Bungee genau so ein Problem. Bei ihm waren es speziell große,
    unkastrierte Rüden die ihn austicken ließen. Abgeleint hat er die angegriffen.
    Ich habe dann auf dem Hundeplatz immer mit den "Großen" trainiert, dabei den Abstand
    so groß gewählt, dass Bungee das aushalten konnte. Er hat schnell gelernt, dass er
    sich nicht verteidign muß, keiner wollte was von ihm. Dann habe ich diese Übungen
    vom Hundeplatz weg verlegt und auch da klappte das immer besser. Ohne Konfrontation
    mit dem "Feind" wird das nicht gehen.
    Bei Bungee war es parallel so, dass ich sehr viel am Gehorsam mit ihm gearbeitet habe.
    An der Ansprechbarkeit auch wenn er gestresst war mußte er sich an mir orientieren.
    Und er hat die Alternative gezeigt bekommen hinter mir Schutz zu suchen, statt
    aggressiv nach vorne zu schießen.

    Bei solchen Problemen finde ich es fast unmöglich, das aus der Ferne zu beurteilen. Keiner
    hier sieht euch im Umgang mit eurem Hund. Da ist eher Hilfe vor Ort anzuraten.

    Wenn du schreibst wo ihr wohnt, kann euch hier sicher jemand einen Trainer nennen an den
    ihr euch wenden könnt.

    Zitat

    Was tut ein Hund, der nicht auf die Couch darf, niemals drauf geht wenn Frauchen oder Herrchen anwesend sind - und wenn Du heimkommst sind Haare auf der Couch - und der Hund brav im Körbchen?

    Der Hund hat gar nichts getan, das war der Wind, was denkst du denn wie die Haare dahin kommen.
    Und der richtig schlaue Hund haart nicht mal :D

    Das ist bei allen Hilfsmitteln so. Richtig eingesetzt können sie sehr hilfreich sein,
    egal ob Halti, Schellen oder was auch immer. Leider machen sich viele Menschen
    aber nicht die Mühe sich um die richtige Anwendung zu kümmern. Die Hauptsache
    schnell und bequem.
    Und alle dies "Krücken" sollten nur kurzzeitig angewendet werden und dann wieder
    abgebaut werden.
    Wenn man nun aber bedenkt, dass die meisten nicht mal Kekse als Belohnung richtig
    anwenden können dann graust es einen wirklich davor, was mit den anderen frei
    verkäuflichen Hilfsmitteln so angerichtet wird.

    Jack Russell/Tibet Terrier Mix, was die Leute so alles kreuzen.Daraus wirst du auch gar
    keinen Schoßhund machen können :D , da steckt Pfeffer drin.

    Ich würde niemals meine Hände oder Füße als Spielzeug anbieten oder ihn damit gar
    zu Jagdspielen animieren. Biete ihm statt dessen etwas an, wo er reinbeißen darf.
    Ein Spieltau oder so was. Kann ruhig etwas größen sein, dann hast du mehr
    Abstand zur Hand.