Es geht natürlich auch ganz ohne Bestechung und Verlockung durch Futter.
Beiträge von YorkieFan
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Das ist alles völlig normal, kein Grund verzweifelt zu sein. Die Pubertät setzt ein
und da wird die Festplatte schon mal gelöscht
. Lass ihn vorerst an der Leine
und übe den Rückruf mit Schleppleine, damit du dein Kommando durchsetzen kannst.
Und ansonsten viel Spaß mit dem pubertierenden Jungspund, das geht vorbei -
Ja, und wenn du Pech hast die anderen Hunde auch. Meine Erfahrung ist eben,
dass bei den meisten Hunde der Spaß aufhört, wenn Beute ins Spiel kommt. -
Zitat
Aber den ball nur werfen wenn andere Hunde da sind werde ich mal probieren:)
Das würde ich schön bleiben lassen, sonst provozierst du eine Keilerei um den Ball.
Niemals Beute zwischen Hunde werfen, das kann böse schief gehen. -
Du hast geschrieben, dass du in eine Hundeschule gehst. Lasst ihr da die Hunde auch laufen? Kannst du ihn da abrufen während er mit den anderen Hunden beschäftigt ist.
Der Platz ist doch sicher eingezäunt und so hast du den gesicherten Raum zum üben. -
Zitat
YorkieFan: warum gibt es denn dann so viele angsthunde??
Gibt es gar nicht, ist jedenfalls meine Meinung. Wobei ich pingeligerweise
zwischen
Angst und Unsicherheit unterscheiden würde.
Mit einem Angsthund zu arbeiten dürfte die Möglichkeiten der meisten Halter übersteigen,
weil Angst alles lernen blockiert.
Einem unsicheren Hund zu helfen in der Menschenwelt klar zu kommen ist was ganz anderes.
Diese Hunde sind aber auch in der Lage sich mit ihrer Umwelt und den furchteinflößenden
Dingen auseinanderzusetzen. Und dabei spielt der Halter eine große Rolle.Bei dem Hund der TE handelt es sich eher um einen unsicheren Hund und da hilft kein
Mitleid. -
Zitat
Vorgeschichte, vorbelastet oder einfach die neue Umgebung, die den Hund verunsichert. das alles ist aber meistens ganz normal. denn versetzt dich doch mal in die Lage des Hundes, wie wäre es wenn du plötzlich in einem anderen land, mit einer anderen Kultur, anderen Verhältnissen und einer anderen Sprache leben müsstes. das bräuchtest du zeit.
Solche Gedanken blockieren nur und führen in die falsche Richtung. Hunde grübeln nicht
über ihr unschöne Vergangenheit nach und tun sich selber leid. Sie leben im hier und jetzt
und sind bereit neu anzufangen. Sie brauchen keine Zeit um irgendwas zu überwinden, sie
brauchen Menschen die ihnen zeigen was erwartet wird, das gibt Sicherheit.
Je souveräner und gelassener der Mensch ist, umso leichter fällt es dem Hund sich an ihm
zu orientieren. -
Warum muß sie denn in großen Hundegruppen laufen? Wozu soll das gut sein, wenn
dein Hund sich dabei nicht wohl fühlt?
Bindung und Vertrauen entsteht erst mit der Zeit, da reichen zwei Wochen kaum aus.
Unternehmt viel gemeinsames, das stärkt die Bindung.
Hilfreich könnte auch ein Hundeverein sein, wo ihr gemeinsam mit anderen Hunden
trainieren könnt, ohne dass euer Hund spielen muß. Einfach die Anwesenheit fremder
Hunde aushalten ohne was regeln zu müssen. Laufen lassen zunächst nur mit sehr
souveränen, ruhigen Hunden die ihr Sicherheit geben. -
cazcarra
Indem die TE den Hund blockt, dabei absolute Körperspannung hält und den Hund mit
energischer Geste zurück schickt oder zurück drängt. Den Hund anzubrüllen oder gar
zu schlagen zeigt Führungsschwäche, das wäre nicht mein Weg.
So wie es sich anhört möchte die TE aber keine Führung übernehmen. So finde ich
es schon schwierig, leider besteht auch die große Gefahr, dass der Hund dann immer
öfter Aggressionen gegen Menschen zeigen wird. Er hat ja den gewünschten Erfolg.
Er merkt natürlich, dass er Menschen so einschüchtern kann und das Frauchen dem
nichts entgegen zu setzen hat.
Wie immer wenn Übergriffe gegen Menschen im Spiel sind würde ich dringend einen
guten Trainer zur Rate ziehen. Das geht sonst häufig böse aus für den Hund. -
Doch sie hat versäumt spätestens beim ersten Aggressionsverhalten gegen die Mutter
energisch und unmißverständlich daziwschen zu gehen. Warum ein Hund etwas tut
ist immer schwer zu sagen, wenn man den Hund nicht sieht. Hier könnte es Unsicherheit
sein, dazu muß man aber die Körpersprache des Hundes sehen um das wirklich zu
beurteilen.
Und ein unsicherer Hund braucht dringend eine sichere Führungsperson an der er sich
orientieren kann.