Beiträge von arisdaddy

    Mal ganz allgemein zum Thema 'Welpe und die Vorbereitung darauf':

    Meine Familie und ich waren sich schon immer einig, dass ein Hund ins Haus muss. Wir wollten allerdings warten, bis unser Sohn eine Weile in der Schule ist.
    Nun fingen wir an im Januar nach Literatur zur Welpenaufzucht zu schauen und stolperten dabei zufällig über unser Notfellchen Aris: Am 6. Januar vom Aufzüchter zum neuen Besitzer, dort plötzlich Allergie, zur Tochter verschoben von da zu einem arbeitslosen Kumpel wo er auf zeitungen machen musste weil er nicht rauskam - es musste also schnell gehandelt werden und wir haben den Kleinen am 17.1. übernommen. Nun haben wir natürlich auch noch eine Wissenslücke, was die Erziehung angeht und sind über jeden effektiven Beitrag hier im Forum dankbar - Zurechtweisungen bringen uns und Euch nicht weiter, wenn Ihr also nicht mit Ratschlägen helfen könnt oder wollt, dann behaltet es doch einfach für Euch.

    Jetzt bin ich total verunsichert :(

    Die Trainerin wurde uns von einer Freundin empfohlen ... muss ich nun Angst haben, dass unser Aris noch der ersten Stunde heute Nachmittag psychisch am Ende ist? Wir wollen für den Kleinen nur das Beste, aber auch nicht riskieren einen Tyrannen heranzuziehen.

    Wie viel "Gewalt" ist denn sinnvoll? Damit meine ich keine Schläge etc. sondern die Anwendung hundetypischer Erziehungsmittel (Nackengriff, wegstubsen etc.).

    Ich habe Kontakt mit der Gründerin von *sag-nein-zur-gewalt.de* aufgenommen, vielleicht meldet sie sich ja.

    Vielen Dank Ihr Lieben!

    Also Angst das Grundstück zu verlassen hat er nicht. Wir beschränken die 'Spaziergänge' auch maximal 20 - 30 Minuten, wobei das reine Lösen lassen viel schneller geht.

    Er springt auch vollkommen problemlos an der langen Leine über die Wiese, lässt sich auch oft mit Stöckchen, Spielzeug oder Leckerlie animieren und kommt auch zu uns. Nur ab einem gewissen Punkt (mal früher, mal später, mal schon auf dem Grundstück, mal erst 100 Meter entfernt) hockt er sich einfach hin und schaltet auf stur.

    Vielleicht steckt er wirklich noch mitten in einer Gewöhnungsphase?

    Morgen treffen sich meine Frau (die die meiste Zeit mit ihm verbringen muss) und Aris mit einer Hundetrainerin und lassen sich 'schulen'. Das wird neue Erkentnisse bringen ;) - sie schult übrigens nach Hans Schlegel.

    Samstag geht es dann wieder in die Welpenstunde...

    Aber lsst mich ruhig Eure Erfahrungen wissen, ich bin für jede Meinung offen!

    Danke Susanne,

    das Problem ist, dass er oft schon auf dem Grundstück einfach hocken bleibt und nicht mehr mag :(
    Vielleicht muss er auch einfach noch ein wenig mehr Vertrauen zu uns aufbauen ...

    Er ist übrigens am 6.1. vom Züchter geholt worden, war dann drei Tage beim neuen Besitzer, dann aus genannten Gründen 5 Tage bei dessen Tochter und dann noch einmal 5 Tage bei einem arbeitslosen Bekannten. Dort durfte er ganztägig auf Zeitung kpinkeln und kam kaum raus :(

    Deshalb freuen wir uns, dass er jetzt schon kaum noch Pfützchen im Haus produziert (es sei denn wir passen mal nicht auf oder er freut sich wie verrückt) :)

    Hallo zusammen,

    wir sind neu hier und HUndeanfänger, haben uns vor einer Woche einen 10 Wochen alten LabiMix-Rüden ins Haus geholt, der wegen einr Allergie-Erkrankung der Erstbesiitzerin schon zwei kurzfristige, weniger tolle Pflegestellen erleben musste.

    Er ist soweit schon stubenrein, weckt uns i.d.R. nachts zwischen 3:30 Uhr und 6:15 Uhr (je nachdem wann wir das letzte Mal draußen waren) und wenn es nur zum Lösen aufs Grundstück geht, ist alles soweit in Ordnung.

    Wenn wir jedoch mit ihm Gassi gehen, werfen sich ein paar kleinere Probleme auf:

    1. Obwohl wir ihn ganz entspannt an der Leine laufen, schnüffeln und auch mal Natur naschen lassen um kein zwanghaftes Verschlingen irgendwelcher Sachen auszulösen, gibt es Momente, in denen er sich an einer Stelle 'festsaugt', buddelt, wühlt und dann Gras und Dreck verschlingt. Nur duch (sanfte) Gewalt ist er dazu zu bewegen, von dieser Stelle abzulassen. Da hilft kein Spielzeug, Leckerlie o.ä. - wir müssen ihn am Geschirr wegziehen.

    Bestimmte Stellen vermeiden wir schon vorab, indem wir ihn die Leine straffen lassen, dann aber weder nachgeben noch zurückziehen - er verliert dann meist von selbst die Lust und läuft weiter.

    2. Oft setzt sich der Kleine einfach auch seine vier Buchstaben und ist auf normalem Wege nicht mehr zum Laufen zu bewegen - bzw. erst wenn er wieder 'Lust' hat, bewegt er sich weiter. Und dann nicht immer in unsere Richtung. Meist haben wir ihn an der langen Leine (10 m) und versuchen ihn durch Spielzeug oder/und Party :) zum Weiterlaufen zu bewegen. Wenn wir uns verstecken (soweit möglich) kommt er nach einer Weile auch um uns zu suchen.

    Habt ihr Ideen, wie wir ihm das ohne Gewalt abgewöhnen können?

    Vielen Dank!