Beiträge von begga

    Ich würde tatsächlich alle paar Tage die gaben um 30min schieben und mittags reduzieren bzw. dann absetzen wenn Teilen nicht mehr richtig gut geht und gucken wie es dem Hund dabei geht.
    Wobei wir immer eine Toleranz von +/- 1std bei den Gaben hatten. Das hat unserem Hund auch nicht merklich etwas getan.

    Wir haben damals das Ohr mehrfach punktiert (durfte ich in Absprache selber machen) und mit heparinsalbe das Ohr mit panzertape wirklich gut fixiert. Es war danach eine gute Hautpflege nötig und das Ohr ist knubbelig und steht halt nicht mehr aber gut. Es hat halt relativ lange gedauert aber von einer op wurde ins dringend abgeraten bei der irren

    Unsere OGS hat es zum neuen Schuljahr umsetzten müssen. Für jedes Kind einen platz. Die OGS ist gebaut worden zu einem Zeitpunkt wo die Schule 2zügig war. Jetzt ist sie drei zügig.
    Damit es genug platz gibt hat die Stadt das alte Pfarrheim dazu genommen. Das befindet sich nur leider auf der anderen Straßenseite der Hauptstraße. Alle Kinder ab Klasse 2 müssen also auf dem Schulhof eingesammelt und rüber gebracht werden. Zum essen wieder zurück. Hausaufgaben klappen immer noch nicht weil es immer noch nicht genug Tische und Stühle gibt. Es gibt einen Raum. Der ist riesig, hoch und es hallt. Die Lautstärke ist der Horror. Draußen spielen? Nur wenn alle gemeinsam rüber gehen. Drin bleiben wenn alle raus gehen? Nicht möglich.
    Unser Kind durfte frühstens ab 15uhr abgeholt werden, war dann 8std aus dem Haus und musste dann noch Hausaufgaben erledigen. Wir haben den platz vorzeitig gekündigt und die Kinder müssen jetzt mittags ne gute std alleine zuhause warten bis ich Feierabend habe. Und wir sind nicht die einzigen die das so gemacht haben. Jetzt heult die Stadt warum diese tolle Lösung von uns undankbaren Eltern so schlecht angenommen wird :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ernalie ich seh bei uns gar nicht das Problem bei „wenig engagierten Eltern“.
    Ich seh das Problem bei unseren Kindern ehr bei völlig überfürsorglich und beschützenden Eltern in einem Maß was Kindern oft nicht so richtig gut tut. Die Kinder schneiden nicht mit der Schere weil es ihnen nicht zuhause angeboten wird sondern die Mama schneidet das schnell weil dann tust du dir nicht weh und es sieht so schön ordentlich aus….
    Präsentieren die Kids dann ihr bei uns gebastelte ihren Eltern kommt so oft direkt die besorgte Frage ob sie sich den nicht geschnitten hätten dabei.
    Den Kindern wird einfach kaum noch etwas zugetraut, vieles abgenommen und so fehlen dann motorische Fähigkeiten. Grade diese Kinder sind bei uns dafür sprachlich sehr fit, man merkt das sich ganz viel mit ihnen beschäftigt wird. Das ist total toll und schön aber auch hier fehlt den Kindern häufig der Antrieb selber kreativ zu werden. Sie machen mit Begeisterung mit wenn ich etwas anbiete aber im Freispiel sind sie überfordert und erwarten das wir sagen was sie tun sollen.
    Also tatsächlich das völlige Gegenteil von den Eltern die quasi alles zu uns schieben wollen, die haben wir natürlich auch. Diese Kinder sind aber idR selbstständiger, kreativer….
    Alles natürlich relativ subjektiv von unserer 25kinder starken Gruppe

    Ich finde immer mehr dass sich heute teils zu viel um die Kinder dreht. Klar, dass früher Kinder oft einfach da waren und sich keiner mit ihnen beschäftigt hat war auch nicht gut. Aber dass man Kinder 24/7 bespasst ist ja nun auch nicht Sinn der Sache.


    Witzig zu beobachten dass die Trends in der Hundewelt dieselben sind wie bei Kindern.

    DAS fällt mir grade im Kiga immer wieder auf. Ich betreue eine Gruppe mit Kindern von 3-6jahren und es ist erschreckend.
    Ich verstehe es auch oft nicht. Meine Kinder, chaotisch, laut, dickköpfig und sicher nicht immer einfach. Aber alle hatten früh die Motivation Dinge selber zu machen. Das war oft etwas mühsam, machte sauereien und dauerte länger. Aber ist halt so.
    Und im Kiga? Habe ich Kinder, grade 4jahre geworden die sich am Buffet kein Frühstück nehmen können weil sie nicht wissen wie sie etwas aufs Brot schmieren können. Und es auch nicht versuchen sondern lieber gar nichts oder nur das geschnittene Obst essen möchten wenn ich sie ermutige es selber zu probieren.
    Anziehen? Mir wird der Kram hingelegt und dann sitzen sie da und brechen in Tränen aus wenn wir sagen das sie es mal probieren sollen und wir dann helfen wenn sie nicht weiter kommen….
    Klettern in der Turnhalle? Balancieren? Können die wenigsten. Oder mit ner Schere schneiden.
    Warum ist das so? Warum nimmt man Kindern so massiv alles ab und ermuntert sie nicht es selber zu probieren?

    In die Reboarder passt unser Kind quasi noch zum Wechsel in die weiterführende Schule, wenn die Kurve so weiter geht von Größe und Gewicht.

    K3 ist grade eingeschult worden und 1,06m:rolling_on_the_floor_laughing:

    Der reboarder geht bis 1,25….
    Er wird Sonntag 7 und durfte jetzt aber doch in den anderen sitz umziehen. Den reboarder brauche ich jetzt für den kleinen. Er passt mit 1,7j zwar noch gut in den Maxi cosi, findet das aber mal so richtig blöd