Beiträge von ela672

    Huhu^^
    Hab ein "Problemchen" mit meinem Barny.
    Also Barny( Border Collie/altdeutscher Hütehund mix, 10Monate alt, nicht kastriert) ist , wie ich vor einiger Zeit schon mal geschrieben habe, ein richtiger Feigling. Vor lauten Geräuschen udn sämtlichen neuen Situationen reagiert er erst einmal panisch. Ab der Weihnachtszeit hatte sich seine Angst zeitweise sehr verstärkt.( Seit dieser Zeit hebt er zu ca.90% sein Bein) Auf Sparziergängen wurden Hunde nur noch angebellt und Leute mit Mützen durften gar nicht auf uns zukommen. Unsere Hundeschule riet uns damals allen "bedrohlichen" Situationen aus den Weg zu gehen und ihn mit Leckerlies von Hunden abzulenken. Zum Teil ist sein Verhalten auch wirklich besser geworden. Hunde werden nur dann angebellt, wenn wir keine ausweichmöglichkeiten haben( zum Glück kommt dies nur selten vor) und an Leuten können wir auch wieder ohne Schwierigkeiten vorbeigehen.
    Das Barny skeptisch fremden gegenüber ist, ist mir bewusst udn so lasse ich ihn auch gar nicht von Fremden streicheln. Es muss ja gar nicht zu Situationen kommen in denen er schnappen könnte^^
    Allerdings haben wir seit zwei drei Wochen mal wieder einen kleinen Rückfall, bzw. ein anderes Problem. Wenn Barny und ich an Leuten vorbeigehn, ist es kein Problem, wenn möglich gehe ich auch mit größeren Abstand an Menschen vorbei, leider geschieht es jetzt immer öfters, dass ich von Fremden mit einem Mal nach einer Wegbeschreibung gefragt werde. Ich bleibe dabei auf Abstand ( keine Ahnung ob das richtig ist) udn erkläre dem- derjenigen den Weg. Anfangs steht Barny nur dabei, doch zwischendurch versucht er jedes Mal nach vorne zu stürmen und den jenigen wegzubellen.
    Für mich ist es absolut keine bedrohliche Situation, dennoch meint er mich in solchen Situationen beschützen zu müssen.
    Ich versuche in solchen Situationen ruhig zu bleiben und nach dem ich ihn zurechtgewiesen habe, weiter mit der Person zu reden.
    Auch in der hundeschule, obwohl er dort seit er 8 Wochen alt ist hingeht, versucht er zwischendurch die Trainerin bei Übungen zu verscheuchen. Man riet mir jetzt Barny nur noch aus der Hand zu füttern, damit er lernt, dass ich über ihm stehe. Ich hoffe dass es etwas bringt :tropf:
    Aber vielleicht hat irgendjemand schon mal ein ähnliches problem gehabt udn kann mir ein paar Tipps geben.

    P.S. Zu Hause ist er ein richtiges Schaf und sofern unsere ältere Hündin nicht dabeui ist, hört er auch im Freilauf auf jedes Wort :tropf:

    Zitat

    Geht er dabei von sich aus zu den Menschen hin, oder kommen die zu ihm?

    Er geht dann von sich aus zu den Leuten. Langsam und vorsichtig, aber nachdem er bemerkt, dass keine Gefahren ihm drohen, beruhigt er sich.
    Nun ja derzeit allerdings macht er einen großen Bogen um fremde Menschen,


    Zitat

    Seit Silvester? Wie fand er die Knallerei?


    Die Knallerrei hat er zu meinem Erstaunen recht gut gemeistert. Ich hatte bereits befürchtet, dass es purer Stress für ihn sein würde, doch Barny hat sich nicht anders als sonst verhalten.
    Mehr Angst hatte er stattdessen vor dem Tannenbaum. :tropf:
    D.h. er traute sich zunächst nicht aus meinem Zimmer heraus und brauchte auch erst seine Zeit ehe er sich an dieses "seltsame Monstrum" gewöhnt hatte.


    Zitat

    Warum? Kannst du ihn sonst nicht halten? Ich mag Haltis bei solchen Problemen nicht. Der hund ist eh schon unsicher und nun wird auch noch sein Kopf in Richtungen gezwungen, das fördert nur noch mehr die Unsicherheit, weil er auch noch die Kontrolle über seine Bewegungen verliert :sad2: mal ganz abgesehen von der Verletzungsgefahr, die bei Haltis immer besteht.
    Was ich dagegen empfehle sind piepnormale Führgeschirre (KEINE Erziehungsgeschirre und Norweger), bei denen man die Leinen vorne auf der Brust befestigen kann. Denn dann hast du den vorteil des Haltis (Hund kann nicht ungebremst nach vorne brettern) ohne die oben beschriebenen Nachteile

    Klar hat Barny einiges an Kraft wenn er nach vorne zieht, aber halten kann ich ihn zum Glück auch ohne Halti.
    Die Hundeschule ist sehr auf Haltis fixiert und rät allgemein fast jedem zu einem Halti.
    Bei Barny meint sie allerdings, es sei die beste Möglichkeit ihn zurückzuhalten, falls er doch einmal schnappen will

    Als Geschirr trägt er derzeit ein Norweger. Wäre ein normales Führgeschirr besser?. :/


    Zitat

    Frage zum Abschluß: arbeitet Ihr mit dem Clicker oder einem anderen Markersignal?


    Leider noch nicht lange. Ich habe zwar einen Clicker, aber bin auch erst seit wenigen Tagen daran ihm das Geräusch als etwas positives zu verstehen zu geben

    Zitat


    Anderer Trainer? ähm, in welcher Region?


    ähm wäre in Hessen, Region Waldeck Frankenberg^^

    Danke erstmal für die vielen Antworten.
    Dann werde ich wohl mal schauen, dass ich einen anderen Trainer für ihn finde. :tropf:

    Zitat


    Und weil ich doch bissi neugierig bin, gibts vielleicht ein Bild von der hübschen Mischung?? =)

    Klar :D

    Barny mit 16 Wochen

    Externer Inhalt img842.imageshack.us
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt img268.imageshack.us
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Barny mit einem halben Jahr:

    Externer Inhalt img846.imageshack.us
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Und Barny auf dem Feld :

    Externer Inhalt img577.imageshack.us
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    3. Habt ihr das Problem gegenüber Fremden von Anfang an falsch trainiert ("Zwangsstreicheln" durch fremde Menschen)

    Soll nicht falsch klingen, aber ich habe natürlich darauf geachtet, dass nur die Menschen ihn streicheln, von denen er auch angefasst werden will. Also bei denen er freundlich hingegangen ist und die auch sehr freundlich und sanft zu ihm war. Wollte er nicht von Leuten angefasst werden, so habe ich das den Leuten auch gesagt. Ich weiß natürlich nicht, in wie fern dass falsch war.
    Muss mit Schande gestehen, dass Barny der erste Hund ist den ich erziehe, die anderen wurden immer von meinen Vater erzogen.

    Danke dir aber für deine Antwort.
    Bin über jeden Tipp und auch jede Ermahnung dankbar :gott:

    Huhu^^
    Ich schreib mal kurz was allgemein über Barny, ehe ich zu unserem Problem komme .

    Also Barny ist ein 9 Monate alter Border Collie/Altdeutscher Hütehund. Er stammt von einem Bauernhof in dem er in einem Zwinger seine ersten 9 Wochen verbracht hat. Soweit wir wissen durfte jeder ( vorallem Kinder) in den Zwinger zu den Hunden.
    Als wir Barny damals holten, konnte er Kinder absolut nicht leiden. Er schnappte jedes Mal wenn sie ihn streicheln wollten. Wir vermuten, er hat schlechte Erfahrungen gemacht . Natürlich haben wir daran gearbeitet und es wurde besser. Er lief sogar über ein Kinderfest und ließ sich freudig von Kindern streicheln.
    Dazu kam, dass Barny furchtbar eifersüchtig war und keinen fremden Hund in meienr Nähe haben wollte. ( Er schnappte dann ohne Vorwarnung) . Auch dass hatte sich nach langem Üben gelegt.

    Barny war von Anfang an ein kleiner Feigling. Wollte jemand Fremdes ihn streicheln, machte er sich sofort klein und ging nur mit eingeklemmter Rute( leicht wedelnd) zu der Person. Fremde Hunde hingegen wurden sehr freudig begrüßt.
    Bei Spaziergängen haben wir darauf geachtet, dass er Kontakt sowohl zu Menschen als auch Hunden hat. Seine Vorsicht gegenüber Fremden legte er dabei halbwegs ab und ließ sich gerne von ihnen streicheln.
    Er geht einmal in der Woche zur Hundeschule um dort mit anderen Hunden zu spielen, außerdem trifft er sich öfters mit einem bekannten 11 Monate alten Border Collie.
    Zu Hause ist Barny ein Schatz, natürlich zerstört er mal ein bis zwei Spielsachen von sich, aber ansonsten benimmt er sich sehr gut. Er war von Anfang an Stubenrein und wurde auch von unseren Hunden ( Hündin und Rüde, wobei der Rüde dieses Jahr leider verstorben ist) freudig und ohne Probleme aufgenommen.

    Seit drei Wochen jedoch ist Barny vollkommen anders. Er kommt kaum zur Ruhe und schreckt bei jedem Geräusch zusammen.Wenn ich mit ihm raus will, zittert er bereits vorher schon vor Anspannung. Zeitweise frisst er nichts.
    Trifft er unterwegs auf Menschen z.B mit Mützen, Schirmen, oder Peronen die langsam schlendernd laufen, fängt er sofort an zu bellen und, sofern die Person nah genug ist zu schnappen.
    Sieht er Kinder ist er sofort angespannt. Er hat bereits im vorbeigehen nach einem Kind geschnappt, als dieses mit mir gesprochen hat. ( Mein Bruder hielt Barny an der Leine ein Stück vor mir, da ich noch die Hündin meiner Schwester dabei hatte. Barny ließ das Kind vorbei gehen und setzte dann plötzlich hinterher.)
    Treffen wir Hunde, ganz gleich welches Geschlecht, hängt er sofort in der Leine und bellt und knurrt.

    Wir waren bereits beim Tierarzt um gesundheitliche Probleme abklären zu lassen. Der TA riet uns zur Kastration. Er meinte es sei ein Border typisches Verhalten( Hat selber vier Borders.) und verschrieb uns Relaxan forte .
    (Während des Ta Besuchs kam eine Praktikantin in das Sprechzimmer. Barny ließ sich von ihr ein Leckerli geben, kurz danach fing er allerdings an zu bellen und nach ihr zu schnappen. Dieses Verhalten zeigte er immer wieder, sobald das Mädchen sich bewegte.)

    Unsere Hundetrainerin riet uns von der Kastration wieder ab, da sie meinte, ein ängstlicher hund wie Barny könnte nach einer Kastration vollkommen zusammenbrechen. Sie meinte stattdessen, wir sollten mit ihm Gefahren aus dem weg gehen, bzw. ein Sitz verlangen und die mögliche Bedrohung an uns vorbeigehen lassen.
    Bei Menschen klappt dies sehr gut, nur bei Hunden nicht :tropf:
    Außerdem soll es keinen Spaziergang ohne Halti geben.
    Auch bei der Hundetrainerin war noch eine Praktikantin dabei. Auch diese wurde von ihm sofort als Bedrohung angesehn und das obwohl das Mädchen ihn extra nicht ansah.

    Nach diesem Gespräch waren wir noch einmal beim TA( Gemeinschaftspraxis, daher dieses Mal der Andere)
    Dieser meinte Barny würde eindeutig Dominanzverhalten zeigen und sich leider aber wie ein Angstbeißer benehmen.
    Während dieses Gesprächs war Barny sehr entspannt, er ließ sich nach den ersten Leckerli vom Tierarzt ohne Probleme anfassen und auch sämtliche Angestellten waren kein Problem für ihn.

    Nun ja unsere Hundetrainerin meint allerdings, dass Barny absolut nicht dominant sei. Finde ich allerdings auch.
    Während der Hundeschule ist er eigentlich so wie immer. Hunde sind nur zum Spielen da und die Menschen beachtet er nicht weiter.
    Neben der Hundeschule und normalen Gassirunden sind wir noch viel auf Feldern und abgegrenzten Wiesen unterwegs. ( Geht halt derzeit nur, wenn niemand in der nähe ist.
    Außerdem geht mein Bruder mit ihm joggen. Was derzeit durch die Übungen leider wegfällt.
    Kopfarbeit( Suchspiele udn Tricks) mache ich selbstverständlich auch mit ihm, da er alles andere als auf dem Kopf gefallen ist.

    Bei uns im Garten sind Leute kein Problem und auch am Gartenzaun freut er sich und lässt sich anfassen.
    Ich habe bereits selbst versucht zu überlegen, ob irgendetwas ihn so verängstigt haben konnte, leider fällt mir nichts ein. Barny hat und hatte schon immer vorallen Veränderungen oder hinabfallenden Gegenständen Angst.
    Neue Wege werden nur sehr vorsichtig betreten und bei der kleinsten Abweichung versucht er zurpck zu gehen.
    Selbst Bürsten war am Anfang ein richtiger Kampf, da er sofort anfing zu knurren und zu beißen, wenn er eine Bürste sah. Mittlerweile liebt er es gebürtstet zu werden.
    Die einzigen Sachen, die mir eingefallen sind, sind einerseits seine Geschlechtsreife.
    Er hebt jetzt seit fünf Wochen fast immer das Bein :gut: und aber auch die junge Hündin meiner Schwester.
    Barny hatte die ersten Tage Angst vor ihr, mittlerweile sind die beiden nur noch sehr schwer zu trennen. Natürlich ist diese Trennung dann auch wieder purer Stress für ihn, doch zwischendurch müssen auch die Kleine und er mal ruhen.

    Soviel zu Barny und seinem Problemen.
    Mittlerweile bin ich selbst sehr verwirrt, da ich von allen Seiten was anderes höre. Dazu kommen Hundehalter und Passanten, die alles besser wissen wollen und dann sehr überrascht über sein Verhalten sind.
    Also versuche ich es hier nochmal, vielleicht kennt jemand einen ähnlichen Fall oder aber hat ein paar gute Tipps für mich. :gott:
    Liebe Grüße
    Ela

    P.S. Ich weiß es ist viel zu viel geworden. :ops: