Beiträge von Joline

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    Mir fällt gerade ein, dass eine Freundin von mir früher auch nicht mit Fremden sprechen "durfte", weil der Hund sonst ausgeflippt ist. Sie hat das in endlosen Stunden geübt, indem sie den Hund draußen an einem Zaun angeleint hat und dann alle möglichen Freunde und Bekannte bestellt hat, die vorbeikamen und sich mit ihr unterhalten haben. War der Hund laut, wurde er ignoriert. War er ruhig, wurde das Verhalten geclickert und es gab Leckerchen oder eine kurze Streicheleinheit. Als das irgendwann klappte (es dauerte ewig :D) wurde das Ganze im Vorbeigehen geübt. Hat der Hund gemotzt, wurde die Leine über einen Pöller geschmissen und sie ist mit dem Fremden weitergegangen. Benahm er sich normal, durfte er mitgehen. Das Ganze ist allerdings unter Traineranleitung geschehen und ich bin nicht sicher, ob es dabei nicht noch weitere Zwischenschritte gab. Jedenfalls haben sie das Problem recht gut in den Griff bekommen.

    Ich würde Ihn ja auch loben wollen, wenn er NUR EINEN MOMENT RUHIG wäre.
    Aber das trifft bei Ihm nicht ein :( genauso wie man eigentlich erst in die Wohnung kommen soll, wenn er ruhig ist. Aber genau das ist ja eher mein Problem, er ist NIE ruhig.

    Aber danke für den Tipp (von deinen geschriebenen) ich werde mich mal kundig machen, da ich eh versuchen will einen anderen Hundetrainer ran zu bekommen ..

    @SlyJeanny : könnte gut möglich sein, da er gewisse Personen ja auch akzeptiert.

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    Wozu dient deinem Hund das Getöse oder nach Vorne gehen, wenn ihr Besuch empfangen wollt / wenn du mit jemand sprechen möchtest?
    Was vermutest du?

    manchmal habe ich das Gefühl, er will mich/uns beschützen & sieht uns als sein Kücken..
    & manchmal denke ich aber auch, dass es Angst sein könnte, vor was auch immer.

    @SanchoPanza : Danke für deine Antwort ..
    was hast du für einen Hund? Wie regelst du das, wenn du auch so einen Kontroletti bei dir sitzen hast? bezüglich fremder Personen..

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    Bindung und Beziehung sind zwei Paar Schuhe.

    Ohne euch jemals getroffen zu haben, werfe ich jetzt einfach mal in den Raum:
    Ein Hund, der keinen Besuch in die Wohnung lässt/den Besitzer nicht mit wilfremden Personen kommunizieren lässt, stellt für sich selbst auch ein Bedürfnis sicher (auch wenn das für den Besitzer im ersten Augenblick nicht so erscheinen mag) - denn, und davon gehe ich grundlegend aus, das Verhalten eines Hundes erzielt aus seiner Sicht lediglich positive Absichten.

    sorry, ich meinte Beziehung, habe mich verschrieben.

    Mhm, ich verstehe dein Posting bezüglich des letzten Absatzes.
    Aber könntest du dir eventuell die Mühe machen, es etwas näher zu erläutern?
    Ich weiß damit was anzufangen, weiß aber nicht wie ich das ändern kann & wieso es überhaupt soweit kommen konnte? Bevor seine Pubertierende Phase eintrat, war er auch nicht so... :(

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    Wenn du das alleine bleiben neu aufbaust und trainierst, sollte während dem Trainingszeitraum de Hund nicht alleine bleiben müssen

    ach jetzt habe ich es verstanden, sorry :D

    @BambiCore : so an sich kommen wir mit unseren Hund super klar, unsere Bindung ist eigentlich auch relativ gut .. nur ja, ich muss dir recht geben : wir können keinen FREMDEN Besuch empfangen & mich kann auch keiner auf der Straße anreden. Die Leute die mein Hund akzeptiert sind : Meine Beste Freundin, Mein Freund, Meine Eltern & noch eine Freundin von mir. Dann hört es auf ... letztens hatte ich Besuch von einer Freundin, die ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen habe (Ihr Freund hat den Bruder von meinem Hund) ich musste Ihn in den Kennel sperren, er hat nicht mehr geknurrt sondern schon richtig gegrunzt. Selbst als ich Ihn einsperrte hörte es nicht auf. Mir kam es so vor, als würde mein Hund kaum noch Luft bekommen .. Das kann doch nicht normal sein?

    Ja in der Wohnung haben wir das sagen, so hört er auch SUPER..wirklich prima.
    Aber sobald fremder Besuch kommt, kommt es mir so vor als seih er taub. Ich muss Ihn jedes mal wegsperren ansonsten würde er jeden einzelnen angreifen, da bin ich mir zu 100 % sicher & er ist ja auch kein kleiner Hund, so das man sich darüber kaputt lachen könnte :(

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    Joline, wäre da nicht auch eine Allein-bleibe Zone hilfreich?
    Dann kann dir dein Hund nicht ständig hinterher laufen und wenn du entspannter bist, weil kein Hund mehr hinter her rennt, dann wird sich dein Hund auch schneller entspannen.

    Für ein gutes und vor allem erfolgreiches Training solltest du aber schon dafür sorgen, das dein Hund nicht alleine bleiben muss, sonst fängst du jedes mal wenn du den Hund alleine lässt wieder von vorne an und drehst dich immer wieder im Kreis

    wie muss ich das jetzt verstehen? wie, dass mein Hund nicht alleine bleiben muss?

    wow, super hilfreiche Tipps. Ich werde es mal probieren ... nur mein Hund besitzt natürlich auch "Zerstörungskunst" :( Er hat es schon geschafft im Schlafzimmer das Laminat zu zerkratzen :( Ausgebessert haben wir das Laminat schon aber was ist, wenn dies wieder eintritt? Billig ist das ja auch nicht ..... :/

    Dieses Kommando "bleib" mache ich schon automatisch ..
    wenn er seelenruhig liegt & schläft denke ich aber, würde er mir nicht hinterher laufen.

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    Bellt der Hund aus Frust oder hat er wirkliche Angst, könnt ihr das definieren? Wenn es Frust ist, müsstet ihr zu allererst an der Frusttoleranz arbeiten. Bei Angst wäre kleinschrittiges (!) Training angesagt.. 10min sind für den Anfang viel zu viel. Bleibt der Hund innerhalb der Wohnung ruhig in einem anderen Raum?

    Ich denke nicht, dass es Frust ist.. wenn wir Ihn in einen anderen Raum "sperren" sage ich jetzt mal & er weiß wir sind noch innerhalb der Wohnung, da ist Ruhe. Mit wie vielen Minuten soll man anfangen? Damals hat es von Anfang an mit 10 Minuten geklappt, heute nicht mehr.

    @MeinMarty : Die Trainerin meinte, dass sind Verlustängste die er da hat.
    Ich habe das Gefühl, dass er den Boss spielen will .. wie als wären wir das "Kücken" auf das er aufpassen muss.
    Da habe ich auch noch ein anderes Problem, was den "Boss" betrifft, er akzeptiert keinerlei fremde weder in der Wohnung noch draußen wenn mich jemand anspricht - sofort stellen sich seine Nackenhaare auf & er fängt heftig an zu Knurren.. in der Wohnung bellt er wie verrückt. Ich muss Ihn auch immer wegsperren wenn jemand fremdes zu Besuch kommt. Er bekommt dann richtige Aggressionen & hört auf kein Wort mehr. :(

    Eigenständigen Zugang hat er nicht zu seinem Futter, habe auch schon mal angefangen Ihn aus der Hand zu füttern (nur wenn er was gut macht). Das habe ich aber auch wieder vernachlässigt. Zu seinem Futter kann er nur, wenn ich Ihn in die Küche lasse & Ihn ein Zeichen gebe.

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    Wie hast du ihm das "Allein"sein denn beigebracht? Musstest du das überhaupt? Ist inzwischen vielleicht irgendwas passiert? Wie verhält er sich in der Wohnung? Läuft er dir da auch immer hinterher? Das mit dem Praktikum ist nun natürlich schwierig, habe ich richtig verstanden, dass das schon in einer Woche losgeht? Bis dahin wird er es bestimmt nicht lernen, hast du die Chance deinen Hund solange bei Verwandten/Bekannten/Hundesitter unterzubringen? Hast du es schonmal mit einem Kong probiert?


    Fragen über Fragen :-)

    Anfangs mit 10 Minuten die Wohnung verlassen & dann immer gesteigert. Das konnte er aber schnell lernen, wie gesagt damals war es für Ihn kein Problem. In der Wohnung, wenn keinerlei andere dabei sind sondern nur ich & mein Freund ist er ein ausgeglichener ruhiger Hund.. fordert ein ab & zu auf zu spielen & schläft auch viel. Beschäftige mich auch viel mit Ihm z.B. Suchspiele. Als die Pubertät anfing, ist er mir immer hinterher gelaufen, dass habe ich aber schon in den Griff bekommen mit "bleib" & einen Handsignal, dass funktioniert auch super.

    Da hast du mich falsch verstanden, ja in einer Woche beginnt das Praktikum, aber da schrieb ich, dass mein Freund genau in der Woche Nachtschicht hat & den ganzen Tag Daheim ist (tagsüber, schläft eben nur), also wäre mein Hund auch nicht alleine. Aber das ist auch nur so, weil ich das Praktikum extra so gedreht habe, dass immer jemand Daheim ist. Aber das ist ja auch keine Dauerlösung, zumal ich im August/September eine 2. Lehre beginnen möchte.

    Mit den Kong habe ich es noch nicht probiert, aber ist eine gute Idee .. werde ich mich mal auf den Weg machen um einen zu besorgen. Welche Größe eignet sich für einen Stafford / Labrador - Mix?

    Mäxchen : zuvor toben wir eigentlich immer unten auf der Wiese in unserem Hof, aber scheint vllt. auch nicht auszureichen für Ihn, ich probiere es mal mit einen extremen auspowern ^^ danke.

    Ich bekomme es einfach nicht mehr hin, meinen Hund das alleine sein anzugewöhnen..
    Bevor er in seine Pubertierende Phase kam, hat alles super geklappt - seitdem stellt er unser Leben auf den Kopf & ganz ehrlich, ich bin sehr verzweifelt. Selbst wenn ich schnell in den Keller gehe & ich Ihn kurz alleine lasse (Freund ist bei der Arbeit) fängt er an zu kläffen & zu jaulen .. Habe wegen Ihn schon fast meine Wohnung verloren, da er mehr als nur Terror macht, wenn er mal alleine sein muss..

    Ich sage mal "ein Glück" war es gutes Timing, seine Pubertierende Phase ist genau dann eingetreten, als ich meine Lehre beendet habe .. & da sagte ich "okay, bleibe ich eben paar Monate zuhause um mich voll & ganz auf Ihn zu konzentrieren & die Katastrophe zusammen zu meistern" (ansonsten hätte ich sicherlich schon längst meine Wohnung verloren).. nun sind schon 6 Monate rum & nichts hat sich gebessert. Trotz einer Hundetrainerin, die ich jetzt auch wechseln möchte.. so richtig zufrieden bin ich mit Ihr nicht.

    Nächste Woche bin ich wieder arbeiten, absolviere ein Praktikum im Bestattungswesen.
    Mein Freund hat in der Woche Nachtschicht, also auch dann muss mein Hund nicht alleine bleiben.

    Nur, dass kann auf dauer nichts mehr werden. Wie kann ich das Problem lösen? :(
    sagt man nicht (bei den Übungen), man sollte erst dann wieder die Wohnung betreten, wenn der Hund nicht bellt? Das würde ich ja gerne so machen, nur ist bei Ihm dauerkläffen angesagt -.-

    Würde mich über viele viele Tipps freuen.