Nein, so waghalsig ist die Vermutung im Grunde nicht
Hat einer der Hundetrainer auch mit uns versucht. Eben weil er mit dem sich beissen und anknabbern ja auch erst anfing, als Routine in die Sache kam, sprich nach einigen Wochen. Nachdem wir dann den Grund kannten, vermuteten wir, das sie eben auch erst nach der Zeit damit angefangen hat. Eventuell noch einen Tick vorher- aber vermutlich nicht von Anfang an. Zumal sie zu anderen Zeiten nichts macht.
Ich habe dann eine Weile bei Nachbarn geparkt oder bei Freunden und bin dann halt ein Stück zu Fuss gegangen. Ohne Erfolg. Sie findet immer den rechtzeitigen Punkt. Sie schneidet das immer irgendwie mit. Sei es durch die Schritte (Treppe im Eingangsbereich), den Schlüssel, die Tür. Selbst wenn ich noch so leise war, überraschen konnte ich sie kein einziges Mal. Sie lag immer friedlich im Korb. Wir haben auch Rollen getauscht. So das mein Mann als erstes kam. Oder halt unser Nachbar, den sie gut kennt. Aber selbst davon lässt sie sich nicht aus der Bahn werfen.
Ich hab es mehrfach einrichten können, auch zwischendurch mal früher nach Hause zu fahren. Oder später hinzufahren. Aber wie gesagt, sie bekommt das sehr schnell spitz.
Wir hatten ja zwischendurch "Live-Übertragung" zum Auto des Trainers, das um die Ecke parkte, weil wir dachten, wir könnten dann entsprechend eingreifen. Ich hab mich ganz normal fertig gemacht, mein Frühstück und meine Tasche, bin ganz normal gegangen, hab das Auto weggefahren. Und trotzdem hat sie irgendwie geschnallt, das etwas anders ist als sonst und hat ihn in Ruhe gelassen. Beim nächsten Mal bin ich dann wirklich gefahren und mein Mann ist mit dem Trainer zurückgeblieben. Nichts.
Ich vermute einfach, das sie ganz feine Antennen hat, was Veränderungen anbetrifft. Das nur eine klitzekleine Abweichung da ist, die man selber vielleicht gar nicht bemerkt. ich weiß es nicht...
Leider kann ich meine Arbeitszeit auch nicht frei strukturieren, sondern muss mich an feste Zeiten halten. Sonst wäre es vielleicht machbar, immer unterschiedlich zu kommen und zu gehen.
Jetzt gerade liegen sie auch friedlich nebeneinandergeschmiegt in EINEN Korb gequetscht.
Ich hab jetzt übrigens Urlaub, bis nach Neujahr und werd mal gucken, das ich nun die Tage nutze, um Vormittags immer mal kurz wegzugehen.
Beiträge von DELAWAR
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Nein, ich bin dir nicht böse
Warum auch. Habe um Anregungen gebeten und habe welche bekommen.Die "Engstellen" sind etwa 190 cm breit. Wir haben mit einem Kindergitterhersteller Kontakt aufgenommen gehabt. Es gibt Erweiterungen für die Türgitter, aber nicht auf so eine Weite. Leihweise hatten wir so ein Gitter, das man zum Beispiel zum Abtrennen von Öfen oder auch Raumteilen bei Kindern nutzen kann. Dieses wird aber einfach "weggedrückt". Gerade die Hündin bringt ja nun mal auch etwas mehr Masse mit.
Wenn ich dabei bin, ist es ohne Probleme. Sie spielen zusammen, fressen zusammen, teilen das Spielzeug etc. Also im Prinzip richtig ruhig und harmonisch. Deshalb war ich ja auch etwas schockiert, als ich das Video zum ersten Mal sah. Ich hätte nie im Leben damit gerechnet. Klar, gibt es immer mal Situationen, wo sie ihn dominiert. Aber nicht übermäßig-halt so, wie es unter Hunden normal ist. Das einzigste, was man noch sagen kann, ist das sie oftmals sehr grob spielt. Sie beisst gezielt in die Hinterbeine oder in die Rute. Aber nicht nur bei ihm, sondern bei allen Hunden, mit denen sie spielt. Und egal was ist, sein Verhältnis zu ihr ist, wenn ich da bin, nicht eingeschüchtert oder angespannt. Er begegnet ihr trotzdem offen und bewegt sich frei. Also wirkt nicht beklemmt oder verschüchtert oder so.
Interessanterweise passiert ja auch nichts, wenn ich zum Beispiel nachmittags nochmal wegfahre und beide zuhause bleiben. Nichts. Gar nichts. Nur, wenn ich zur Arbeit fahre
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Hallo, aus gesundheitlichen Gründen kann und werde ich auf das Wasserbett nicht verzichten. Sonat habe ich nämlich bald das Problem, das ich morgens nur noch mit Schmerzen aufstehen kann. Das Thema hatte ich über Jahre und erst mit einem Antirheumatikum und Wasserbett kann ich wieder schmerzfrei leben.
Mein Mann ist schon am überlegen wegen der Sperre. Zwei Stellen kommen halt nur in Frage, wegen der Breite. Wir können dort nur nichts an die Wand schrauben oder bohren (bis ca. 180 Höhe + Boden gefliesst), weil unser Vermieter da nicht mitspielt.
Wir wohnen nördlich von Heide an der Nordsee. Es müsste schon ein Auto vorhanden sein, um uns zu erreichen, da wir doch ziemlich ab vom Schuß wohnen.
Und ich habe in keiner Weise gesagt, das ich ihn zur Züchterin abschieben will!
Das wir Verantwortung übernommen haben, ist mir ebenfalls klar. Aber man muss auch einen Schlussstrich ziehen können, wenn die Situation für ein Tier nicht mehr tragbar ist. Ich finde, das ist schon ein großer Unterschied. Und ganz ehrlich? Ich kann nicht meine/unsere gesamten Lebensumstände ändern. Nicht weil ich nicht will, sondern weil noch mehr Dinge dran hängen. -
Hallo und vielen Dank für eure Anregungen!
Auf ein paar werde ich nun gleich mal eingehen.1. Bett erhöhen: leider nicht möglich, da Wasserbett
2. Wir haben durchgängig offene Wohnbereiche. Ähnlich dem Loft-Style-Living. Daher nur am Bad die Tür. Wir haben zwei etwas schmalere Stellen, an einer davon habe ich derzeit das Brett stehen. Meine Hunde akzeptieren dies momentan glücklicherweise noch als Barriere, kamen bislang auch nicht auf die Idee hinüberzuspringen oder so.
3. Die Hündin kann ich nicht mit zur Arbeit nehmen, das sich die Hündin meiner Chefin mit anderen Hündinnen auf jeden Fall nicht verträgt. Dort kann ich keine räumliche Trennung vornehmen, da alle Räume irgendwie genutzt werden. Ich kann mich auch nicht hundertprozentig darauf verlassen, das Türen wieder gewissenhaft verschlossen werden (Altenwohnheim, teils geistig behinderte Menschen).
4. Aushänge haben wir schon über Wochen versucht, ebenso Anzeigen in unseren örtlichen Zeitungen. Leider hatten wir nur mittelmäßige Resonanz (um genau zu sein 3 Anfragen) und in Frage kam von denen keine-weil nur nachmittags oder nur unregelmäßig.
5. Hund im Auto lassen ginge vielleicht momentan. Aber bei starken Minusgraden oder auch Sonneneinstrahlung, wenn es wieder wärmer wird, müsste ich davon wohl auch eher absehen.
6. Job aufgeben- darüber brauche ich gar nicht nachdenken, mein Mann würde mir definitiv einen Vogel zeigen. Auch wenn er Verständnis für die Hundeproblematik zeigt, ginge das für ihn einen Schritt zu weit. Ich war ewig lange auf Jobsuche, bis ich endlich einen wie für mich zugeschnittenen Job gefunden hatte, wenn ich den jetzt an den Nagel hänge...da wäre es definitiv mit seinem Verständnis vorüber. Heimarbeit habe ich lange nach etwas seriösen Ausschau gehalten, leider ebenfalls ohne Erfolg.
7. Natürlich haben wir auch geschaut, was passiert, wenn beide einzeln allein zuhause sind. Sie legt sich in den Korb und schläft fast die ganze Zeit. Zwischendurch steht sie auf und legt sich auf den Läufer, wälzt dich auf diesem hin und her und schläft dort weiter. Mehr passiert bei ihr nicht.
Wenn er alleine ist, ist er sehr unruhig. Liegt die meiste Zeit mit dem Kopf auf den Vorderpfoten. Steht immer wieder auf. Läuft hin und her. Kaut auf seinem Kauknochen rum. Aber ansonsten ist auch bei ihm nichts los.Ich muss mir, denke ich, noch weiter Gedanken machen.
Die Züchterin hatte wie gesagt vorgeschlagen, ihn eine Weile aufzunehmen, damit er "auf andere Gedanken kommt und auch mal was anderes sieht" und sich wieder fangen kann. Ich sehe darin aber auch, das er vorübergehend in ein fremdes Rudel kommt etc. und sich wieder komplett umstellen muss und zwar nur für eine begrenzte Zeit. Dann kommt er wieder und alles ist beim alten. Lohnt sich dafür der Streß für ihn? Vielleicht sehe ich es verkehrt- momentan denke ich aber eher nein, es lohnt sich nicht. Gerne lasse ich mich aber eines besseren belehren.Wie gesagt, wenn tendiere ich zur Abgabe des Rüden. Klar, ist die Hündin der Störfaktor. Und vielleicht gerade deswegen tu ich mich schwer, sie abzugeben. Ihr Schicksal wäre ungewiss. Erstmal wird es schwer jemanden für sie zu finden und was ist, wenn sich wieder Probleme auftun, wie gesagt, sie ist sehr dominant und wittert jede Nachlässigkeit? Nicht umsonst sind wir ihre vierten Besitzer... .
Ich muss mir nochmal alles durch den Kopf gehen lassen, evtl. nochmal mit der Züchterin sprechen.
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Könnte knapp werdenDer Rüde ist ein Airdale und die Hündin ein Mix aus Airdale und Russischen Terrier.
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Hallo, nein, nach den acht Wochen hat sich nichts wirklich verändert. Wie gesagt, ich hatte im Juli wieder angefangen zu arbeiten und als die Routine einsetzte (also 6-8 Wochen danach) ging es los. Nachmittags wenn ich mal wegfahre oder so, konnten wir dank Cam-Dokumentation auch sehen, das da wiederum nichts los ist.
Sie ist kastriert und ebenfalls tierärztlich durchgecheckt worden. Schilddrüsenwerte wurden bei beiden Hunden als nicht auffällig eingestuft. Zusätzlich zu den Tests haben wir die Schilddrüse bei beiden zusätzlich per Ultraschall checken lassen, da es ja nahe lag, das es damit zusammenhängen könnte.
Ich hätte vielleicht kein Problem damit, meine Hündin einzugrenzen. Wenn das aber auf Dauer hieße, sie in einem kleinen Bad einzusperren, in dem sie keinen "Gewohnheitsplatz" einnehmen kann, der für sie IMMER zugänglich ist, sondern nur für diese eine Situation geschaffen wird, ja, damit könnte ich mich nur schwer anfreunden. Einfach eben wegen diesem "Abschiebe-Gefühl" und ich hätte einfach die Sorge, das hieraus noch mehr Probleme zwischen den beiden entstehen könnten.
Ich würde eher dazu tendieren, den Rüden abzugeben. Erstens, weil er leichter zugänglich ist und wie gesagt normal mit jedem klar kommt. Man kann schon sagen, das er ein absolut reines Wesen hat. Er mag Kinder, Katzen, Menschen und er baut zu jedem schnell Kontakt auf. Er ist führig und stellt nie ein Kommando in Frage. Einfach ein toller und unkomplizierter Hund. Kein Arbeitshund, sondern eher der Typ Couch-Potatoe.
Die Hündin kam als schwierig zu uns. Sie sieht jede Nachlässigkeit, bemerkt jede Unsicherheit und scheut sich nicht solche Situationen auszunutzen. Ich musste lange daran arbeiten und habe sie seitdem ausser meinem Mann kaum jemanden mehr anvertraut, aus Sorge, das mir jemand mit einem Funken Inkonsequenz alles wieder kaputt machen könnte. Dazu kommt ein starker Jagdtrieb. Sie braucht regelmäßige Beschäftigung für Körper und Geist und Hundesport um ausgelastet zu sein. Tendenziell ist sie also eher der Hund, der Fehler übel nimmt und somit eher wieder "auf der Straße" landet, weil im neuen Zuhause evtl. etwas schiefläuft.
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@ Quirina
Ich habe schon oft und lange darüber nachgedacht, glaub mir. Meines Erachtens lieber ein Ende mit Schrecken als ein Ende ohne Schrecken. Und er ist halt so ein lieber Hund. Leider kann sich seine Züchterin nicht wirklich mit dem Gedanken anfreunden, denke ich. Sie wollte ihn erstmal leihweise zu sich holen, damit er sich erholen kann. Aber ich denke nicht, das meine Hündin danach anders ist. Und ohne ihre Zustimmung darf ich den Rüden nicht abgeben. Ich habe ihr alles erklärt und ihre erste Reaktion war quasi, das sie nicht fassen kann, das ich mit dem Gedanken spiele, ihn abzugeben. Klar macht mich das traurig und ja, ich hänge an ihm. Aber das ist einfach kein Leben für ihn. Ich arbeite nun seit Mitte Juli wieder und ich weiß nicht, wann sie damit angefangen hat. Verhaltensänderungen zeigte er erst, als sich quasi die Regelmäßigkeit einstellte. So nach ca. 6-8 Wochen.
@ flying-paws
Naja, ich bin 4 Stunden ausser Haus. Da möchte sie bestimmt nicht die ganze Zeit "nur" im Korb liegen, sondern bestimmt auch gerne mal die Stellung oder Postion verändern. Vor allem nicht nur im dunkeln oder mit künstlicher Beleuchtung, abgeschottet "vom Rest der Welt".
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Unser Bad ist dafür leider nicht groß genug. Sonst wäre es eine Alternative gewesen. Ausserdem hat es kein Tageslicht. Wenn ich ihr noch ne Decke oder so reinlege, hätte sie vielleicht 2 qm. Das empfinde ich einfach zu klein. Und wie gesagt, ohne Fenster... . Es wäre dann so eine Art Behelfsplatz und ich möchte nicht, das sie sich "abgeschoben" fühlt. Zumal sie den Platz im "normalen" Alltag nicht für sich nutzen könnte.
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Zitat
Gibt es in Deiner Wohnung gar keine Türen?
Nur unser Badezimmer hat eine Tür
Für Türgitter sind die Durchgänge viel zu breit. Daher hab ich nun behelfsweise ein Brett im Durchgang stehen. -
Hallo, ich bin noch ganz neu hier im Forum und bin hier gelandet, weil ich Ratschläge benötige.
Ich habe zwei Terrier, Rüde (5) & Hündin (4). Beide sind schon mehrere Jahre in meinem Besitz, aber nicht als Welpen zu mir gekommen. Sie konnten immer alleine bleiben, verstanden sich immer gut und ich hätte nicht gedacht, das es jemals Probleme geben könnte. Doch genau dies ist nun der Fall.
Die Hündin ist sehr dominant, unerschrocken und ein absolutes Arbeitstier. Der Rüde ist extrem unterwürfig. Er hat von Anfang an alle Hunde beschwichtigt und ist auch eher der ruhige, zurückhaltende Typ. Er versteht sich mit jedem und orientiert sich stark an der Hündin.
Alleinbleiben war nie ein Problem, so hab ich mir auch nichts dabei gedacht, als ich wieder anfing halbtags zu arbeíten. Anfangs war alles gut. Keine Probleme, alles wie immer. Doch umso stärker die Routine wurde desto größer wurden die Auffälligkeiten. Der Rüde wurde immer introvertierter und begann sich den ganzen Rücken aufzubeissen. Ebenso die Pfoten. Medizinisch wurde alles abgeklärt, es konnte nichts gefunden werden. Wir haben Blutbilder machen lassen, Organe gecheckt, speziellere Tests-nichts. In meiner Abwesenheit habe ich begonnen, ihm einen Kragen umzumachen, damit er sich nicht weiter kaputt beisst. An die Pfoten bekommt er Kindersocken. Hat erstmal gewirkt. Trotzdem gab es noch weitere Probleme. Ich konnte keinen Schritt mehr machen, ohne das er fiepend um mich herumwuselte usw., jedesmal als wenn für ihn eine Welt zusammenbrechen würde. Meine Hündin hat das alles nicht beeinflusst. Sie war wie immer. Die Probleme treten auch nur auf, wenn ich meinen geregelten Arbeitszeiten nachgehe. Nachmittags wegfahren usw. kann ich noch immer, ohne das es Probleme gibt. Der Streß ist mittlerweile nicht mehr zu überbrücken. Weder für meinen Rüden noch für mich.
Da mein Rüde immer weiter klammerte und regelrechte Trennungsängste entwickelte, haben wir einen Hundetrainer zu Rate gezogen.
Da die Ursache unklar war, war sein erster Schritt die Installation einer Cam in meiner Abwesenheit um zu schauen, wie sich der Rüde verhält. Und das Ergebnis hat mich regelrecht von den Socken gehauen. Sobald mein Auto vom Hof ist, beginnt die Hündin ihn regelrecht zu mobben! Egal wo er liegt, sie scheucht ihn weg. Egal, was er macht, sie geht ihn knurrend an und drängelt ihn mit der Schulter weg. Sie reitet auf und dominiert ihn wo sie nur kann. Er versucht sich unsichtbar zu machen und verzieht sich in eine Ecke, wo er knabbernd ausharrt. Und sie lauert regelrecht auf ihn, auf die eine Bewegung die sie wieder als Veranlassung zum gängeln nutzen kann. In dem Moment wo mein Auto wieder auf den Hof fährt, zieht sie sich in ihren Korb zurück, rollt sich ein und ist die Friedlichkeit schlechthin. Mein Rüde bleibt verstört zurück.So, erste Handlung war nun natürlich, die beiden in meiner Abwesenheit räumlich zu trennen. Leider ist es aufgrund des Schnitts unserer Wohnung nicht auf die Dauer machbar.
Der Hundetrainer hat mit uns einzeln gearbeitet und dann auch zusammen. Er bestätigt die starke Dominanz unserer Hündin, die sich im normalen Umgang aber wenig zeigt. Ich mache mit beiden Sport. Mit der Hündin Agility und Obedience, mit dem Rüden Fährte. Ausserdem fahre ich mit beiden täglich Fahrrad und beschäftige sie draussen mit Denksportaufgaben, wie Suchspielen und der Gleichen. Meines Erachtens bevorzuge ich keinen von beiden und auch unser Trainer ist der Meinung, das ich keinen der beiden hervorhebe und sie nach meinen Möglichkeiten und ihren Bedürfnissen gleichwertig behandel.
Im Alltag zeigt sich kein Dominanzverhalten untereinander. Sie gibt den Ton an, er fügt sich ohne murren. Ich kann mich auch nicht dran errinnern, das er ihre Position jemals in Frage gestellt hätte. Irgendwie waren von Anfang an die Fronten geklärt.
Nun wollten wir die Situation entspannen, in dem zumindest der Rüde in meiner Abwesenheit Fremdbetreut wird. Leider haben wir niemanden gefunden. Es gibt hier in der Nähe zwar eine Tagespension, aber die übersteigt unser Budget. Die Hündin könnte auch alleine Zuhause bleiben. Meine Chefin hatte schon vorgeschlagen, ihn mit zur Arbeit zu nehmen. Haben wir probiert, leider mag ihre Hündin ihn nicht
Somit ist der Plan auch gescheitert.Unser Hundetrainer ist der Meinung, das die beiden so ja einwandfrei sind. Und er könne nicht an einem Verhalten arbeiten, das sich im normalen Umgang nicht zeigt. Wir haben es auch mit Video-Übertragung versucht, so das wir auf einem anderen Monitor 1:1 gucken können und dann ein Eingreifen möglich wäre. Aber irgendwas war im Ablauf wohl anders als sonst, so das sie dann natürlich nichts gemacht hat.
Wir haben dann einen zweiten Ausbilder konsultiert, der aufgrund dieser Problematik aber ebenfalls keine Lösung zur Hand hatte :|
Im Grunde wurde nun allseits geraten, ihm ein schönes neues Zuhause zu suchen. Entweder als Einzelhund oder zu einem ebenfalls zurückhaltenden Hund und vor allem nicht wieder zu einer Hündin.
ich möchte aber nicht so leicht aufgeben und hoffe, das ihr vielleicht noch Ideen parat habt.
Sollten noch Fragen offen sein, beantworte ich diese natürlich gerne. Ich wette, ich habe bestimmt irgendwas vergessen, da es ja eine ganz Fülle von Informationen ist.