Was ich jetzt interessant finde, ist, dass es das Wort tatsächlich gibt, aber nur auf die Adoption von Tieren bezogen: http://www.duden.de/rechtschreibung/Adoptant
Beiträge von Fusselnase
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Ich habe zwischenzeitlich ziemlich mit dem Thema Mittelmeerkrankheiten gehadert, besonders mit Leishmaniose, weil die ausgebrochen gar nicht lustig ist. Wer einen robusten Magen hat, kann ja mal googeln.Ja, aber sieh es mal so. Da gibt es einen Bracco und der ist nunmal, wie er ist. Sollte er was haben, dann kannst du a) das recht zeitig (Lücke semantisch wichtig) erkennen und gegensteuern und b) muss sich dann ja erst Recht jemand um ihn kümmern.
Wenn du ihn jetzt nicht nehmen würdest, weil er eine MMK hat, dann hat der die immer noch, aber niemanden, der ihn entsprechend versorgt.Außerdem wird er nichts haben, was nicht behandelbar ist, so.
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Beides falsch, es heißt " den verantwortungs- und skrupellosen Verbreiter von Seuchen und Epidemien".

(Und "Adoptant" macht mich sprachlich immer etwas nervös ... gibt es das Wort überhaupt?
Mach mal einen anderen Vorschlag! Der von oben ist mir zu lang. Vielleicht ne Abkürzung, also VusVerSeue oder so.
Zitatich sollte so etwas nicht tun, mir Hunde anschauen ....

Nein, nein, nein, das hast du schon ganz gut gemacht. :) *hoff*
Ich selbst habe da auch mindestens drei Hunde auf dem Schirm, die ich mir gerne von Bracco mitbringen lassen würde. :/
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Danke für eure Antworten :-) es waren nur noch 6 Kekse drin und diese Kekse sind Doppeldecker haferplätzchen die zwischendrin und einmal Außenrum mit Schokolade verziert sind.
Die meinte ich auch, lecker! Bei uns bleiben allerdings nie 6 Kekse übrig (oder war´s die Großpackung?).

Mach dir keine Sorgen, das ist nicht so viel. Scheint ja auch alles gut gegangen zu sein.
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Ein ungenauer Schnelltest in Italien kann den Adoptant auch in falscher Sicherheit wiegen.Es heißt "den Adoptanten", oder? Oh, gut, dass ich Deutsch studiert habe.

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Ich bin mir sicher mit Braccos Ausreise läuft alles wie geplant. Da sind sicher auch einige Behördengänge nötig und ich weiss ja nicht wie es in Italien vor Weihnachten und zwischen den Jahren so läuft, aber hier geht ja ab ca dem 20. absolut nix mehr.Aber, aber, in Italien laufen Behördengänge natürlich immer korrekt und 1a durchorganisiert ab, auch zu Weihnachten, gerade zu Weihnachten!
Ach nee, das war ja Preußen.
Ja, die Hunde müssen beim Amtsvet abgemeldet werden, zumindest in "meinem" Tierheim ist das so. Der Hund muss untersucht werden, geimpft, ggf. gechippt, Papiere müssen ausgestellt werden. Alles, nachdem in Deutschland die Vorkontrolle stattgefunden hat, wobei dann i. d. R. erstmal im Team besprochen wird, ob der Hund dort hingehen kann. Bei besonders sympathischen Interessenten (
) geht es auch schonmal schneller.
Dann müssen die Hunde hier beim Amtsvet angemeldet werden, damit der die Traces ausstellen kann. Ich glaube auch, dass es organisatorisch so läuft, dass immer möglichst 3 (?) Hunde zusammen ausfliegen. Den Eindruck habe ich zumindest (die HP ist vermutlich nicht so aktuell wie die Facebookseite, aber insgesamt sind die schon recht hinterher mit dem Aktualisieren). Es muss geplant werden, wer wann was macht, mit Flugpaten gesprochen werden, geplant werden, wer die Hunde zum Flughafen bringt, wer sie in Deutschland abholt, ob eine Fahrkette organisiert werden muss etc.
Das muss man alles auf die Reihe kriegen, teilweise von D aus und neben Familie und Beruf (und Weihnachten). Wenn man einmal so eine Organisation mitgemacht hat, weiß, was es heißt, bis spät in die Nacht zu telefonieren und zu organisieren.Also, ich finde 6 Wochen super. Außerdem ist Vorfreude die schönste Freude!

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In Italien gibt es niemanden, der sich so gut auskennt, dort sind es nur Hunde. Antibiotische Behandlung, kleinere OP's viel mehr kann man in dem Thema nicht machen.OPs? In welchen Fall werden die denn gemacht?
Externer Inhalt www.cosgan.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ylvi ist Hepatozoon Canis positiv. Um einen anderen Hund anzustecken, müsste sie von einem Holzbock befallen werden, der müsste sich unbemerkt vollsaugen und wieder abfallen und einen anderen Hund befallen. Von diesem müsste der Holzbock dann abgebissen, zerkaut und verschluckt werden. Das ist der einzige Übertragungsweg, die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung ist also sehr gering.
Zumal Ylvi natürlich immer durch Spot ons geschützt ist und ich in der Zeckenzeit besonders aufpasse, dass keine Zecke entkommt, sollte sich doch mal eine festsaugen.Ich habe mich auch gefragt, weshalb die Hunde nicht in Italien getestet werden, aber ich nehme schon an, dass es mit der Inkubationszeit, der Genauigkeit der Tests und auch den Kosten zusammenhängt. Man kann ja nicht alle Hunde im Tierheim testen, falls die evtl. irgendwann mal ein Zuhause finden. Besser wäre es natürlich, denn die müssen u. U. ja behandelt werden, aber die Situation gibt das leider nicht her. Diese Hunde können froh sein, in einem Refugium gelandet zu sein und nicht in irgendeinem Canile, wo nicht mal offene Wunden, eitrige Ohrenentzündungen und Tumoren etc. behandelt werden.
Ein ungenauer Schnelltest in Italien kann den Adoptant auch in falscher Sicherheit wiegen. Anderherum gibt es wohl auch recht häufig Kreuzreaktionen, so dass Hunde falsch positiv getestet werden. Das ist also alles zu unsicher.
So muss ein Adoptant einfach wissen: Wenn ich einen Hund direkt aus Italien nehme, muss ich damit rechnen, dass er eine Mittelmeerkrankheit mitbringt. Wobei er dann ja nicht krank sein muss, Ylvi ist auch nicht krank, vielleicht zeigt sie nie Symptome.
Wenn ich als Interessent das wirklich unbedingt ausschließen will, dann muss ich einen Hund von einer Pflegestelle nehmen, am besten einen, der schon ein halbes Jahr später nachgetestet wurde. Selbst dann ist es nicht 100%ig sicher, glaube ich, aber doch ziemlich.
Und wenn jemandem diese Sicherheit nicht reicht, dann sollte er von einem Südhund Abstand nehmen. -
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es mögen sich die Berliner DogForum Mitglieder in der KaDeWe Champagnerbar einfinden, ich geb einen aus!
Ist notiert!

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Genau. Wenn ein Hund eine Mittelmeerkrankheit hat, ist es wichtig, sie ggf. zu behandeln. Das geht hier in Deutschland viel besser als in Italien - zumal die sich ja auch jederzeit mit etwas infizieren können. Ein Test vor Ort wäre also ohnehin nicht sicher.
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Ich werde aber ja in den nächsten Tagen noch mal mit den Streunerherzen sprechen, da frage ich einfach noch mal für euch nachFür "euch"? Es wundert sich doch nur einer drüber.

Vielleicht freuen die sich aber auch über die Hilfe von Organisationswundern - immer Flugpaten parat haben, ein Anruf und am gleichen Tag wird noch alles erledigt, auch wenn der Tierarzt noch 200 andere Hunde versorgen muss - und wenn fünf Hunde ausreisen können, dann ist das natürlich auch kein Problem, die einzutakten.
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Und als schnelle Weihnachtsgeschenkquelle fällt das LIDA damit wohl raus.

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Du kannst ganz beruhigt sein - ich kenne das Tierheim, ich kenne die Tierheimleiterin, ich kenne den Verein und einige der Ansprechpartner und ich kenne eine Freiwillige, die schon öfter dort vor Ort geholfen hat.
Es hat alles seine Richtigkeit. 6 Wochen sind normal, es muss alles Mögliche organisiert werden, und Bracco hat sicher keinen personal assistant in dem Tierheim, auch wenn er ihn verdient hätte.