Beiträge von schildgroede

    Wir sind mittlerweile die 4.Besitzer und dabei wirds auch bleiben!
    Das hab ich mir geschworen, wie ich herausfand, dass er schon so oft herumgereicht wurde.

    Ich gebe hier dem Tierheim sehr viel Schuld an seinem Verhalten: Sie haben ihn die letzten beiden Male in die Hände von alleinlebenden Leuten gegeben, die ihn nicht mit zur Arbeit nehmen konnten und vom beinahe ersten Tag an allein zuhause ließen. Das geht einfach nicht!
    Bei beiden Pflegeplätzen war er nicht länger als eine Woche weil er dort "in Abwesenheit seiner Besitzer die Wohnung zerlegt und sich selbst verletzt hatte, dabei wie verrückt herumgebellt hat.".

    Wenn ich ihn mir jetzt so ansehe, wird er wohl seinen Grund gehabt haben, das zu tun!
    Wir sind gerade auf stolzen 11 Minuten alleinesein ohne Gebelle, Gekratze und Selbstverletzung. Ein bisschen Gewinsle ist erlaubt, hört auch meist auf, wenn ich den 2.Stock erreicht habe(wir wohnen im 4.)

    Bin sehr sehr stolz auf den Burschen und natürlich auch auf uns beide, wo wir so konsequent an ihm arbeiten und mit ihm das Alleinsein trainieren.
    Wiedermal bestätigt sich: Es gibt keine schlimmen, böswilligen oder gemeine Hunde- es gibt nur die falschen Besitzer.

    Wir sind sehr glücklich mit unserem Flip und können ihn garnichtmehr aus unserem Leben wegdenken! :)

    Schnell noch eine Aktualisierung:

    Flip ist jetzt den 10. Tag bei uns und fühlt sich einfach pudelwohl!
    Von seinem vom Tierheim beschriebenen "unendlich gestressten und nervösen Verhalten" haben wir bis jetzt nicht viel gemerkt, das Alleinsein funktioniert in 3-Minuten-Phasen schon sehr gut, er schläft die Nächte bereits in seinem eigenen Körbchen(ohne Aufforderung) mittlerweile ohne an-der-Tür-scharren und winseln durch...
    Die Tierärztin heute war sehrsehr zufrieden mit ihm und meint, dass er sehr entspannt und glücklich auf sie wirkt.

    Was Schöneres kann man sich doch garnicht wünschen!

    Hier unser Sleepyhead:

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    Hier aus einer merkwürdigen Perspektive:

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    DANKE nochmal an alle!! :)

    So.

    Der Hund meiner Kollgin und Flip vertragen sich- in ihrer Wohnung müssen wir es noch ausprobieren, da ihr Hund dort bestimmt dominanter reagiert, da es sich hierbei um sein Revier handelt und er dieses auch verteidigt, wenns is. Im neutralen Bereich(Wald) haben sie ruhig miteinander gespielt, wobei Flip eben die Oberhand hatte. Finni ist eher ein Unterwürfiger, sagt meine Kollegin.

    Wie gesagt: Zwei Wochen sind für mich das absolute Minimum an Zeit- eventuell kann ich aber sogar noch eine Woche dranhängen. Wenn ich ihnen klarmach, dass ich meine Überstunden ja so und so abbauen muss... Sonst muss ich länger auf den Flipsen warten, dafür aber auch mehr Zeit für ihn haben.

    Und nein- ich möchte nicht, wie fälschlicherweise vorhin geschrieben "jede freie Minute" für ihn haben... Ist mir alles klar. Man schreibt das aber halt gach amal so...

    Mir is eben auch unangenehm, ihn gleich wieder fremden Händen anzuvertrauen... Bevor ich da großartig Pläne schmiede undundund muss man sowieso mal schaun, wie er sich in einer Wohnung verhält. Das aufmüpfige Alleinsein-Verhalten hat sich ja auch immer aufs Tierheim bezogen- die Pflergerinnen können natürlich keine Auskunft darüber geben, wie er sich in einer Wohnung verhalten wird. Das ist eben ein Überraschungsfaktor, auf den ich schon sehr gespannt bin.

    Ja, erwähnt hab ich dabei nicht, dass ich den Hund keinesfalls dazu "zwingen" würde, alleine zu bleiben. Wenn es nicht geht, geht es nicht.
    Haben uns schon nach Tagesstätten und Hundesittern umgeschaut... Erschreckend hierbei sind zwar die Preise, aber dass ein Hund nicht billig ist, wissen wir ja und gerade für die Anfangszeit wäre es am einfachsten und stressfreisten für den Hund und uns.

    Ich frage mich ehrlichgesagt auch, warum das Tierheim das "zulässt", aber es ist eben alles schlimmer, als es erst klingt:
    - in der einen Woche arbeite ich zweimal zehn Stunden
    - in der darauffolgenden dreimal zehn Stunden

    Mein Freund fragt auch nochmal bei sich in der Firma nach, ob er ihn (vielleicht gerade am Anfang) auch einfach mitnehmen kann. Brav herumliegen und nichtexistieren kann er ja sehr gut, der Flip!

    Wie gesagt weiß ich auch wirklich, dass ich viel Zeit und Geduld aufbringen muss für ihn und MÖCHTE das auch gern. Ich such sowieso auch gerade wieder nach einem neuen Job, bei dem ich dann halbtags arbeiten dürfte, was für alle Beteiligten eine große Entlastung wäre.

    Oh Mann... Ich/wir müssen es wohl wirklich erstmal auf uns zukommen lassen- darauf reagieren kann man dann noch immer...

    Danke jedenfalls auch für die schnellen Antworten und gute Zusprüche- die Versagensängste sind bei mir teilweise recht einschüchternd, weil ich es mir eben wirklich in den Kopf gesetzt habe, ihm ein wundervolles Leben bieten zu wollen... Jeder hat eine zweite Chance verdient- erst Recht, wenn man nix für die verwurschtelten ersten dafür kann... Und wenn ich Geld, Ambition und auch Zeit hab, dies zu tun, seh ich keinen Grund, es nicht zu versuchen.

    Hallo!
    Wie gerade auch im Vorstellungsthread kurz angesprochen, bekommen wir im Jänner/Februar einen drei Jahre alten Tierheimhund.
    Wir waren jetzt schon etliche Male(dreimal die Woche seit zwei Monaten) mit ihm spazieren und haben uns beinahe auf Anhieb beide in ihn verliebt.
    Alles scheint perfekt- der Grundgehorsam ist extrem gut, er ist verschmust, verspielt, gesund(bis auf eine Futtermittel- und Frühblüherallergie, aber die hab ich schließlich auch)... Schwierig zu akzeptieren ist hierbei nur die Tatsache, dass die ihn betreuende Pflegerin meinte, er hätte ein extremes Problem mit Trennungen und dem Alleinsein im Allgemeinen.
    Ich habe mir bereits zwei Bücher über Hunde mit Stress zu Gemüte geführt und in beiden wird auch beschrieben, dass "solchen" Hunden ganz gut mit diversen Bachblütenmischungen und Homöopathie gerade direkt in der aufreibenden Zeit nach dem Einzug geholfen werden kann.

    Nun habe ich es mir aber in den Kopf gesetzt, ihm ein wundervolles und ausgefülltes Leben bieten zu wollen. Ich möchte quasi die Fehler diverser Vorbesitzer(kein Wunder, dass der arme Kerl solche Trennungsängste hat!)wieder gutmachen und ihm zeigen, wie schön doch alles in einem Rudel sein kann.
    Darum nehme ich mir für den Umzug zwei Wochen frei, in denen ich mich jede Minute um ihn kümmern und ihm seine bestimmt vorhandenen Unsicherheiten schon im Vorfeld nehmen kann. Länger als zwei Wochen bekomme ich arbeitsmäßig keinesfalls frei und danach beginnt der ewige Trott das erste Mal mit Hund: zwei-dreimal/Woche 10h durchgehend arbeiten bzw. mein Freund viermal/Woche 7h.
    In dieser Zeit muss der Hund auch mal ein paar Stunden(eine Arbeitskollegin mit Hund hat sich schon bereit erklärt, ihn auch mal vormittags zu nehmen...)alleine sein können, ohne komplett durchzudrehen.

    Ich frage mich jetzt: Kann ich in den zwei Wochen(die dafür natürlich viiiel zu kurz sind) schon etwas derartiges erreichen? Ich weiß jetzt natürlich nicht, wie er sich in einer Wohnung aufführt, im Tierheim bellt er angeblich ununterbrochen und hat auch schonmal diverse Selbstverletzungen unternommen.
    Genau davon möchte ich ihn aber wegbringen. Sanft, aber bestimmt ;)

    Meine nächste Frage hierzu: Wenn ich ihn an einen sehr großen "Zwinger" (möchte ich es nicht nennen... Es wird eher eine geräumige Holzhütte/-Höhle werden) gewöhnen? Er braucht sowieso seinen Rückzugsort und wieso nicht gleich einen auswählen, der verschließbar ist? Die Pflegerin meinte dazu, dass das sicher gerade am Anfang einfacher ist und er sich in so einem "Zwinger" auch eventuell geborgener fühlt als in einer leeren Wohnung, da er das aus dem Heim gewohnt ist... Man müsste ihm nur klarmachen, dass man eh wieder heimkommt zu ihm...

    Es ist so schwierig... und alles, was ich will, ist, dass es der Kerl gut bei uns hat und dennoch auch mit unserem Zeitplan kompatibel ist.

    Wie unwahrscheinlich klingt das in euren Ohren bzw. ist hier sehr viel Naivität dabei?