Beiträge von physioclaudi

    Den alten Camper hab ich direkt bezahlt. Als ich den neuen gekauft habe, ging der Alte in Zahlung und der Rest wurde finanziert. Ebenfalls mit Sondertilgungsrecht.

    Ich nutze den Camper ja viel beruflich und da kann ich pro Übernachtung einen bestimmten Satz abrechnen und das bezahlt mir die Raten. Damit ist für mich die Finanzierung völlig ok.

    Wir sind beide selbstständig und unser Nettojahreseinkommen schwankt, aber das Womo hat kein halbes Nettojahreseinkommen gekostet.

    Generell kenne ich doch einige Leute, die sowas über private Darlehen finanzieren, oder eine kleine Erbschaft gemacht haben, kenn sogar jemand der sein Womo mit über 50% über einen Lottogewinn finanziert hat.

    Hat hier auch völlig gereicht. Lucifer hat damals weder Schmerz, noch irgendein Unbehagen gezeigt, von Anfang an.

    Und Emil ist mega empfindlich, wenn was ziept, der kriegt schon ne Krise, wenn er ne Tannennadel im Fell hat. Der hat die ersten zwei Tage beim Gassi, wenn er etwas schneller gelaufen ist, sich hingesetzt und wollte an die Narbe, weil es geziept hat. Fell, Klammern, Body, irgendwas war da doof. Ließ sich problemlos abbrechen. Gelaufen ist er dennoch und bellen ging auch ganz gut :ugly: . Aber Schmerzen hatte er auch eher wenig, würde ich sagen.

    Streitet hier doch keiner ab. Hier in dieser speziellen Nebendiskussion gings nur darum, dass (als rethorische Frage) in den Raum gestellt wurde, dass eine erste „süß findende“ Reaktion auf übertypisiertes Kindchenschema (im Wissen um die Folgen fürs Tier) pathologisch bzw. behandlungsbedürftig sei.

    Meine ganz persönliche und unqualifizierte Meinung dazu ist, dass das irgendwie Gesellschaft bedingt sein muss, vielleicht sogar erlernt? was als schön oder auch niedlich empfunden wird. Also durchaus variabel, was ich auch bei mir persönlich beobachten kann, dass der Geschmack sich da im laufe des Lebens verändert.

    Aber auch ein jeweiliges Individuum kann den Geschmack schlagartig ändern. Mein erster Hund war ein Pudelmix in apricot. Niemalsnicht hätte ich mir so einen Hund geholt. Der war aus dem TS. Er war nett, nicht zu groß und erst 1/2 Jahr alt. Er war eine Seele von Hund und toll mit den Kindern. Und innerhalb kürzester zeit fand ich ihn halt süß. Einfach, weil ich ihn sehr geliebt habe.

    Ich glaube tatsächlich auch, dass meine Hunde zwischendurch ziemlich froh sind, wenn wir weg sind, oder zumindest ich. Gerade Emil neigt zum Stalken. Ich kann ihm das Hinterherrennen verbieten, dennoch hat er mich auf dem Schirm, wenn ich mich bewege. Ist keiner zuhause pennen sie über Stunden und bewegen sich wenig.

    Bin ich zuhause und sitze an meinem Computer, sind sie um mich herum und schlafen da. Bin ich nicht da, schlafen sie auch gerne in der Nähe meines Mannes, oder im Wohnzimmer. Gucken wir fern, liegen sie da um uns herum. Sie rennen jetzt nicht hektisch hinterher, wenn man den Raum verlässt und dann woanders sitzt, aber sie kommen halt irgendwann nach, weil sie gerne in unserer Nähe sind.

    Mein alter Rüde war der einzige meiner Hunde, der gerne in einem anderen Raum gepennt hat, wo er seine Ruhe hatte.

    Mein Mann und ich sind beide selbstständig. Ich bin dabei viel unterwegs, wenn ich fahre um Pferde und Hunde zu behandeln, ist mein Mann zuhause, weil er zu 95% von zuhause arbeitet.

    Ich unterrichte ja auch und da hab ich die Hunde meist dabei, fahre mit Womo zu den Kursorten. Sie sind dann vormittags vier Std und nachmittags nochmal drei Std allein. Das ist das Maximum, gibt auch kürzere Tage. Mittags bin ich ne dreiviertel Std bei ihnen und ab dem späten Nachmittag gehöre ich dann ihnen.

    Sowohl zuhause pennen sie, als auch im Womo. Wenn ich mal Urlaub mit dem Womo mache, sind die beiden eher irritiert, wenn ich nach Gassi und Futter nicht abhaue, sondern sitzen bleibe.

    Meine Hunde gehen auch einmal die Woche in die Huta. Wir bräuchten das an sich nicht, aber ich will, dass sie das kennen, damit sie zum einen im Notfall da hin können und auch mal, wenn wir nen großen Geburtstag feiern, oder so. Übernachten dort kennen sie auch.

    Wenn ich 8 Std plus Weg arbeiten würde, hätte ich wohl eher keine Hunde.

    Ich bin vor der OP meiner Hüften aktiv geworden. Bei einer so langen Vollnarkose weiß man ja nie.

    Erster ist mein Mann. Der hat mir versprochen (und mit Versprechen ist er nicht leichtfertig), dass er wenn mir was passiert die Hunde behält. Seinen geliebten Luci würde er eh nicht weggeben.

    Würde uns beiden was passieren, würde meine kleine Tochter Emil nehmen. Lucifer eher nicht, sie kommt nicht klar mit ihm. Meine Schwester hatte auch angeboten beide zu nehmen, sie hat nen kleinen Hof, das wäre auch nicht übel.

    Allerletzte Instanz für Emil könnte auch seine Züchterin sein mit der ich immernoch in lockerem Kontakt stehe. Sie züchtet zwar nicht mehr, aber hat ja noch ne Sheltiebande zuhause.

    Ob Lucifer zu seiner Züchterin zurück könnte weiß ich nicht, sie hat das mal gesagt, aber hat ja auch selber nen riesen Haufen Hunde und ich würde mir für Lucifer schon einen Menschen wünschen, den er vllt mit 2 oder 3 anderen Hunden teilt, aber in einem ganzen Rudel sehe ich ihn eher nicht. Er ist schon gerne nah bei seinen Menschen.

    Für Emil ist es einfacher. Der ist handlich und nicht so fordernd.