Selbiges gilt für jegliche Extreme in der Größe , da hat auch jeder seine Präferenzen und demnach werden Dinge halt verteidigt/ schön geredet.
Verteidigen, ja, schön reden, hmmm. Also Menschen nehmen Dinge unterschiedlich wahr. Man sagt gerne, es gibt nur eine Wahrheit, aber wer legt die denn wohl fest?
Klar gibt es die Hunde, die röcheln, hörbar eingeschränkt sind, Schlitze als Nasenlöcher haben, einen stark deformierten Bewegungsapparat haben und daher sichtbar Einschränkungen. Da wird zumindest hier im DF die Einordnung QZ zumindest bei den meisten Usern nachvollziehbar sein.
Aber es gibt einfach viele Dinge, die in Grauzonen angesiedelt sind und die dann beurteilende Menschen aufgrund ihrer Erfahrungswerte einordnen.
Wo mir das zb so geht ist beim Fell. Fiete ist ein Wollmonster so rein optisch. Da wurde hier im DF schon oft angedeutet, das wäre doch vllt auch QZ. Lucifer hat für einen Collie viel weniger Fell. Für die meisten dann klarer Fall, das Wolltier leidet unter zu viel Fell, der moderate Collie hat da ein viel leichteres Leben. Tja, stimmt hier aber mal so gar nicht. Fietes Deckhaar ist sehr harsch, er hat viel Unterwolle. Ihn durchbürsten, wenns nicht gerade im Fellwechsel ist, dauert 15 Minuten. Der filzt halt auch nicht. Sommer mit seinen jetzt 8 Jahren nach wie vor kein Problem. Lucifer hat weiches Deckhaar, neigt zum Filzen in Fahnen, Hosen und hinter Ohren und Ellbogen, sowie im Bereich der Leisten. Er hat schon immer viel Unterwolle gehabt (ja, er ist inzwischen kastriert, war aber auch vorher schon so). Er wird seine Unterwolle viel schlechter los als Fiete und im Übergang zum Sommer, also in den ersten heißen Tagen, hängt ihm die Zunge gefühlt auf der Erde. Er akklimatisiert sich aber nach ein paar Tagen. Fiete hat kein Problem mit Hitze, auch nicht im Übergang.
Ja, das sind nur zwei Hunde im Vergleich. Aber dennoch. Die Wahrnehmung in solchen Grenzbereichen ist halt sehr subjektiv und nicht immer hat das was mit Schönreden zu tun.
Also sind die wolligen Collies nun QZ? Man kann da anführen, dass sie ohne menschliche Pflege nicht überleben würden, aber das gilt aus vielerlei Gründen quasi für jeden Haushund.