Das Problem war auch gar nicht der Fokus der Frage, sondern woran ihr das reizoffene im Alltag fest macht
Im Alltag ist das bei uns ein alles wahrnehmen, meinen auf alles reagieren zu müssen, unwichtige Dinge nicht ausblenden können. Bei Emil und Lucifer in Welpen/ Junghundezeiten auch gerne auf alles sich bewegende anspringen (durchaus rassetypisch). Einfaches Gassi durch belebte Innenstädte ist hier nie mal eben so möglich, würde ich momentan auch nicht mit beiden Hunden zusammen machen, weil sie mir schlicht um die Ohren fliegen würden. Bei Emil kann man das deckeln und einfach ruhiges Benehmen einfordern, aber hab ich noch Lucifer dabei, dann brauche ich alle Aufmerksamkeit für den.
Was meine beiden dafür im Gegenzug mitbringen ist viel WTP. Bei Emil nochmal deutlich mehr, als bei Lucifer. würde ich jetzt auf die Idee kommen und drei Std straight trainieren, die würden mit Begeisterung mitmachen, bis sie umfallen.
Sowas kann zb einem Fiete nicht passieren. Der macht mal so 10 Minuten mit und wenn es ihm zu anstrengend wird, dreht er sich um und geht. Der meldet sich dann schlicht ab. Das kann er aber eben auch in aufregenden Gebieten.
Fiete war knapp 2 Jahre, also jünger als Lucifer jetzt, da waren wir mit ihm in Südfrankreich. Der ging entspannt mit mir in Nizza, Cannes und St.Tropez bummeln, Hauptsache er durfte auch schnüffeln. Im Cafe lag er dann unter dem Tisch. Reizoffen ist er halt kein Stück.