Beiträge von physioclaudi

    An die, die schon kastriert haben. Wie sieht es mit der Haarerei aus? Emil und Lucifer haben sich ja nach Setzen des Chips nackig gemacht und das Fell dann nach und nach wieder aufgebaut. Sie sind aber ja bislang intakt (bei Lucifer weiß ich noch nicht, ob der intakt bleibt, Emil aber schon).

    Aber meine alte Chica wurde nach der Kastra zum Dauerhaarer. Wie sieht das bei euch aus?

    Hier gab es doch auch mal einen "jodelnden" Jungspund - wie habt ihr da "aktustisches Fehlverhalten" abgebrochen?

    Mein lachsmilie bezog sich auf das "gab". Den gibt es noch immer, den Jodler.

    Beim Fahren allerdings nicht mehr, gerne aber beim aussteigen.

    Auf die Gefahr hin, daß man mich steinigt, ich war recht unnett. Und überraschend für den Hund. Die haben ja Boxen ganz hinten, so ein Multivan ist lang und ich hab keinen Zugriff auf die Hunde, wenn ich fahre. Wissen die natürlich sehr genau. Wenn Lucifer aber jodelt, nutzt Emil das zum kläffen. Fand ich mal echt indiskutabel. Ich hab ne Rappelflasche mit genommen. Die fingen das Theater an, als ich das Auto gestartet habe. Hab mich dann umgedreht und die Rappelflasche gegen die Gitter gefenstert. Zack war Ruhe und das ist tatsächlich so geblieben.

    @Zwerg14 aber wäre für dich das Rammeln einer Decke eine Grenze? Ich unterbinde es, wenn er mir dadurch etwas kaputt macht oder es bei mir machen würde. Den Akt selber hätte ich nicht begrenzt, weil ich es als natürlich erachte.

    Wenn man davon ausgeht, er tut das aufgrund von Stress, müsste ich da auch eher an der Ursache arbeiten, da wäre reines Unterbinden denke ich kontraproduktiv.

    Ist es eine Unart? Für mich ist eine Unart am Tisch zu betteln, Möbel zerkauen oder Schuhe zerstören.

    Ich hab mal ein Buch gelesen indem es um Sexualverhalten von Hunden ging und dass das sehr vermenschlicht wird, wie vieles eben. Ich glaub es war der Bloch? Bin aber nicht sicher. Jedenfalls hieß es, dass wir als Primaten halt einen anderen Trieb haben. Bei Hunden und Wölfen kommt es aber sehr häufig vor, dass ein Rüde sein Leben lang nicht zum Schuss kommt, eben weil er das in seinem sozialen Gefüge nicht darf. Da steht ein anderer an erster Stelle. Und da das so normal ist, leidet da auch kein Rüde drunter. Das Thema des Buches war aber eher, dass Mitleid mit dem armen Rüden und aus dem Grunde Kastra, Quatsch ist.

    Dh für mich im Umkehrschluss aber auch, dass so ein Jungspund auch nicht masturbieren muss. Und zumindest bei meinen ist das eben Stress bedingt.

    Emil hatte früher einen Popbären. Wie der Name schon sagt, wurde der beglückt. Jetzt nicht ständig, aber immer mal wieder. Nach einem sehr eindrücklichen Training, wo es um seinen Stress ging und der folgenden Umsetzung hat er es auf einmal gelassen. Und nie wieder angefangen. Fiete rammelt gar nicht, obwohl er seeeehr interessiert an läufigen Hündinnen ist. Und bei Lucifer letztes Jahr, als er es bei mir mal versucht hat, war es definitiv auch Stress. Gestresst ist er momentan auch, weil es überall so toll riecht, aber das Rammelthema ist durch.

    so eine creme Kudde ist aber auch schick :star_struck:

    Jaaaa, wir haben insgesamt drei Kudden in der Farbe. Die vierte hat Fiete mitgenommen und meine Tochter hat da so einen kühlenden Bezug für gekauft. Seitdem liegt der Plüschkopf da tatsächlich drin. Früher nie, weil viel zu warm.

    Heute war ich übrigens Fiete kuscheln

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Maizy oh wie niedlich er sich da reingräbt :smiling_face_with_hearts:

    Lucifer liegt ja abends zumindest erstmal im Bett, nach ner halben Std geht er meist, um dann nachts wieder zu kommen und tonnenschwer auf meinen Beinen zu liegen. Er gräbt sich dann auch gerne mit dem Kopf in die Bettdecken. Letztens hat er es etwas übertrieben und sich mal versuchshalber mein Kopfkissen um die Ohren gehauen. Gab einen Freiflug vom Bett, was er gar nicht verstehen konnte. Aber das beste daran war der entsetzte Blick von Emil, als Lucifer das Kissen in der Schnute hatte :flushed_face: Mutti das daaaarf der doch nicht????

    Lucifer hat inzwischen bemerkt, dass so eine Kudde doch ziemlich cool ist. Kaputt gekratzt hat er eine, da hab ich den Bezug ersetzt und jetzt ist kratzen bei Todesstrafe verboten. Annagen tut er die Betten nicht (dafür gibts ja Schuhe)

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Jetzt mal nur von meiner Erfahrung ausgehend, das mag auch totaler Quatsch sein, aber Aussitzen, bzw ignorieren einer Macke hat hier noch nie was gebracht. Emil hat sich ja früher gerne 24/7 ins Nirwana gekläfft. Hab ich ignoriert, hat ihn nicht die Bohne gejuckt. Im gegenteil. Als wir dann einen Abbruch etabliert haben, den er auch ernst nimmt, ging es dann auch ohne kläffen (bzw wenig. Bellfreudig bleibt er und in Maßen toleriere ich das auch).

    Genauso Lucifers Fiepen, oder nächtliches Heulen. Klar kann ich das ignorieren, aber der hört erst auf, wenn er eine Ansage bekommt. Momentan hab ich da wieder sehr den Daumen drauf, weil der Hormonbolzen halt gerade in Höchstform ist.

    Er ist jetzt 8 Monate und er entdeckt gerade seinen Körper. Er ist nicht kastriert und die Sexualhormone kommen halt langsam. Hunde sind auch nur Lebewesen. Er wird vermutlich auch schon geschlechtsreif sein und von Hunden, die gerne Stofftiere, Decken usw. besteigen hört man häufiger. Problematisch wird es, wenn er Menschen rammelt oder fremde Hunde besteigen will.

    Hab jetzt auch kein Problem damit, nur meinen Teppich darf er gerne in Ruhe lassen :loudly_crying_face: und letztens hat er auf der Couch angefangen, aber da wurde er sofort runter geschickt. Es gibt auch Grenzen :upside_down_face:

    physioclaudi berichtet das ja auch! Krass, habe ich so auch von unkastrierten Rüden noch nie gehört.

    Lucifer ist mein vierter Rüde und so extrem war vorher keiner. Ich hoffe mal das pendelt sich noch ein, dass er lernt damit um zu gehen. Decken rammeln tut er nicht, aber mit knapp einem Jahr hat er es bei mir gelegentlich versucht. Das versucht er nicht mehr. Momentan haben wir halt immer mal Unruhe, fiepen und durchs Haus Tigern. Aber tendenziell deutlich weniger als vor einem Jahr.

    Ich hatte mal überlegt mit Mantrailing anzufangen. Meint ihr das wäre was?

    Kann schon sein, löst aber dein Problem erstmal nicht. Du brauchst Alltagstraining und jemand, der dir einen knackigen Abbruch erklärt für deinen Hund. Das geht nicht übers Internet. Eine Sportart anfangen ändert nix am Grundproblem.

    wegen eurer dauerläufigen Hündinnen habe ich hier einen Dauer-Spongebob Schwammkopf :zany_face:

    Japp, hier auch. Sind viele Hündinnen läufig und Lucifer ist im Hormonrausch. Ich lasse es zwar nicht zu, dass er sich in Gerüche rein steigert, aber sein Fokus ist momentan nur bei mir, wenn ich wirklich deutlich werde. Und zuhause wird wieder ganz gerne gefiept. Breche ich das ab, ist 20 Minuten Ruhe und dann fängt er wieder an. Ganz großartig. Solche Themen hatte ich weder mit Emil, noch mit Fiete. Dabei ist Fiete ein echter Läufigkeitsdetektor. Aber zuhause stellt er den Trieb vor der Tür ab und chillt.

    Caissa und ich denke mir gerade warum wir uns einen Rüden geholt haben. Momentan muss er andauernd seine Decke begatten und macht mir mit dem Gescharre unseren neuen Teppich kaputt 😅 hängen schon überall die Fäden weg. Hat alles so seine Vor- und Nachteile 🫠

    Krass, das finde ich aber nicht normal ehrlich gesagt |) das habe ich noch nie gehört. Er ist doch auch noch nicht mal 1 Jahr oder?

    Fing bei Lucifer auch in dem Alter an. So mit 11 Monaten wäre ich am liebsten ausgezogen. Hätte mir mein Mann aber evtl übel genommen :winking_face_with_tongue:

    Ich hab mit Emma ein Problem, was mich verunsichert. Es ist in der letzten Woche dreimal vorgekommen, dass sie mich laut anbellt, auf mich zu springt und bellt/knurrt. Es waren immer Situationen wo ich entweder am Esstisch saß oder in der Küche stand und mich mit was anderem beschäftigt und sie nicht beachtet habe. Normalerweise bellt sie nie...sie fiept, quietscht und jammert, aber sie bellt nicht und geknurrt hat sie vorher noch nie. Es klang auch nicht "nett", sondern hatte für mich als Hundeanfänger durchaus etwas bedrohliches. Wenn ich das Bellen/Knurren versucht habe abzubrechen, hat sie gar nicht darauf reagiert. Wenn ich einen Schritt auf sie zu gemacht habe, ist sie kurz zurück gesprungen und dann wieder nach vorne und hat mich weiter lautstark angebellt.

    Ich hab sie dann ins Schlafzimmer gebracht (ihr Ruheraum) und hab sie dort einige Minuten drin gelassen. Wenn ich sie wieder rausgelassen habe, war wieder alles okay.

    Ich bin jetzt aber echt verunsichert, weil ich es nicht deuten kann.

    Kennt jemand sowas oder hat eine Idee?

    Kenne ich 1:1 von Lucifer. Hat mich anfangs auch irritiert, kannte ich so nicht. Gelegentlich versucht er sowas auch noch, das breche ich ab und schicke ihn auf seine Decke. Bei ihm ist es tatsächlich der Versuch meine Aufmerksamkeit zu bekommen, weil der Herr sich langweilt. Gibts nicht. In der Hochzeit dieser Allüren ist er mir dann beim Vorbeigehen von hinten in die Hacken gegangen. Da bin ich recht unfreundlich geworden. Es war unangenehm, aber definitiv nicht bösartig. Lucifer ist ein Blümchen, aber halt schon frech und von Anfang an sehr maulbetont. Ich werde sehr deutlich und bei mir ist das Thema durch. Bei meinem Mann macht er es gelegentlich noch, weil der halt nicht deutlich wird. Er findet mich unfreundlich dem Hund gegenüber, ja bin ich dann auch. Ich lasse mich halt weder anmaulen, noch in die Hacken zwicken. Er kann mich gerne zum Spielen auffordern, aber nicht so. Ich hab das halt immer unterbunden. Kommt er dagegen mit einem Spieli und hält mir das hin, dann spielen wir auch. Da er nicht doof ist, hat er schnell gemerkt, was zum Erfolg führt. Bei mir zumindest :winking_face_with_tongue:

    Damit festige ich das Theater natürlich immer weiter, aber mir fällt keine Lösung ein

    Hier wird zwar nicht gebellt oder gejodelt (kannst du das eigentlich mal aufnehmen? Ich würde das so gerne mal hören :lol: ), aber sehr gern gefiiiiept.

    Was geholfen hat: Wieder nach Hause fahren oder allein ne Runde gehen während die Hunde im Auto bleiben. Oder Kofferraum auf, davor setzen, Hund alles wahrnehmen und verarbeiten lassen und wenn Ruhe eingekehrt ist, geht’s raus - oder auch nicht, je nachdem.

    Kommt natürlich auch drauf an, wie weit man fährt. Wenn wir uns zB mit Sambo71 treffen und Mr. Collie beim Einbiegen in die Zielstraße anfängt zu fiepen, fahre ich nicht eine Stunde zurück nach Hause.

    Ja das Warten bis Ruhe ist mache ich schon wo es möglich ist. Aber in einem Wohngebiet will ich das halt den Anwohnern nicht zumuten.

    Was ich aber nicht zulasse ist eine Erwartungshaltung. Wiese A und Bolzplatz B sind nicht grundsaetzlich zum rennen da. Mal darf sie, mal nicht. Ist aber ok fuer sie.

    Das vermeide ich auch, weil mir das bei Emil schon auf die Füße gefallen ist.

    Aber was mir die Kommentierfreude beschert ist auch ne Erwartungshaltung. Kann ich aber nicht ändern. Sonst müsste ich 20 verschiedene Gassistrecken haben unter denen ich wechsle und selbst dann wäre die Uhrzeit ein Indiz.

    Besonders blöd isses, wenn ich ins Auslaufgebiet fahre. Hab ich sonst immer mit dem Rad gemacht, dann fällt das Gegröle auch weg, weil man sich ja bewegt. Traue ich mich mit meinen Hüften aber noch nicht wieder.

    Ich fahre also an den Waldrand mit dem Auto und das ist ein Wohngebiet. So nette Pläne, wie die Hunde erst rauslassen, wenn sie Ruhe geben funktioniert dann eher nicht, weil es mir unangenehm ist, dass sie Rabatz machen, wo andere Leute vllt in Ruhe ihr Frühstück essen wollen. Also zische ich sie kurz an, wenn ich die Klappe aufmache, dann ist erstmal Ruhe. Dann hebe ich Emil raus und lasse ihn neben mir sitzen. Sobald ich dann Lucifers Box aufmache, fängt der Zwerg das Kläffen an, weil er ganz genau weiß, dass ich ihn beim Anleinen vom Teufelchen schlecht abstellen kann. Lucifer ist da noch ruhig. Dann kommt er aus dem Auto, muss neben mir absitzen und schielt dann am Auto vorbei, sieht den Wald und dann gehts los "Jodeldideldööööööö, waaaartet, ich kooooomme". Ihn krieg ich dann nicht abgestellt. Sehe zu, dass ich das Auto zukriege, löse das Sitzkommando auf und stiefle in den Wald. Damit festige ich das Theater natürlich immer weiter, aber mir fällt keine Lösung ein, ausser dass meine Hüften bitte bald wieder mitmachen und ich die zwei ans Rad hängen kann.

    Generell ist die Kommentierfreude momentan mein größter Nervfaktor, bei beiden Hunden.

    Verstehe ich.

    Das Schlimme daran ist ja, dass andere Leute darauf hingewiesen werden, dass man es nicht im Griff hat. :D

    Ja, total ätzend. Ein bellender Hund ist ja automatisch schlecht erzogen. Da stimme ich nur bedingt zu. Das sind halt auch kommentierfreudige Rassen. Und Emil kann man zwar recht gut deckeln, aber er kennt halt die Schlupflöcher. Allerdings ernte ich auch gerne mal genervte Blicke, wenn Emil am Auto kläfft von anderen HH, deren Hund dann 20 Minuten später jagend durchs Unterholz knattert und sich nen scheiß für sein brüllendes Frauchen kümmert. Und DAS passiert mir mit Emil nie. Der hört, wenn ich ihn rufe. Und Lucifer bekommt schlicht keine Chance los zu knattern, wenn ich nicht sicher bin, dass ich ihn abrufen kann. Aber ja, dafür hab ich halt die gerne mal lauten Hunde.

    Naja, sind wir erstmal unterwegs, halten sie den Schnabel. Ist halt diese Erwartungshaltung beim Aussteigen, die da nervt.

    Lucifer ist ja auch ne Rennsemmel. Aber einfach ableinen geht nicht, weil Jagdtrieb und so. Aber wenn er ne Weile gut ansprechbar an der SL gedümpelt ist, darf er auch mal flitzen. Er schießt sich auch nicht mehr ab dabei. Wenn ich ihn rufe, kommt er auch. Ich scanne allerdings schon sehr intensiv die Umgebung. Er hat mir ja oft genug berichtet wo er die Rehe in der Nase hat, da versuche ich nicht die SL fallen zu lassen. In Wildschweinnähe gehts schon eher. Wenn er die riecht wird er hibbelig, reagiert aber auf Ansprache und geht vorbei. Fremde Hunde sind im Freilauf nicht mehr soooo spannend, aber an der Leine fällt es ihm oft schwer kommentarlos dran vorbei zu schluffen.

    Generell ist die Kommentierfreude momentan mein größter Nervfaktor, bei beiden Hunden.