Beiträge von physioclaudi

    Ich würde soso gerne das Womo mal nicht nur für die Fahrten zu den Kursen nutzen, sondern Urlaub damit machen. Meine Idee für dieses Jahr war es, den Stiefel runter zu fahren. Am besten von der Schweiz aus, wenn ich da sowieso bin. Leider ist mein Mann da so gar nicht für zu haben, ihm alles zu eng. Und dann noch mit den Hunden, hat er keinen Bock drauf. Ich allerdings schon. Jetzt hab ich tatsächlich schon überlegt allein zu fahren. Allerdings mit einem 20 Jahre alten Womo, was ja seit ich es habe auch schon so einiges an Reparaturen hatte allein durch ein Land zu fahren, dessen Sprache ich nicht kenne, ist auch so eine Sache. Immerhin ist es ein Fiat und dann quasi in seiner Heimat :beaming_face_with_smiling_eyes: . Ich fahre ja auch ansonsten tausende Kilometer mit dem Hobel, aber auch in der Schweiz sprechen sie meine Sprache, ist dann halt einfacher. Naja, mal überlegen...

    Das Auf und Ab der Hormone beim ständigen chippen ist jedenfalls anstrengend für den Hund, denke ich. Man läßt vermutlich erst nachchippen, wenn man merkt der Hund wird wieder rüdiger.

    Lucifer ist ja wieder frei von Chipwirkung und sehr anstrengend. Er ist jetzt zwei Jahre und drei Monate. Ich hab mit meiner Trainerin besprochen, dass wir ihm jetzt Zeit geben, um zu sehen, ob er sich wieder in den Griff kriegt.

    Zuhause wird viel gefiept und getigert, wirklich nervend. Wenn ich ihn auf seinen Platz schicke bleibt er da zwar, aber fiept auch da. Der Stuhl ist auch Mist. Er kackt morgens bis zu fünf Mal. Das erste Mal normal geformt und dann zunehmend dünner. Leckt Pipi, klappert, schäumt und hat Probleme mich wahr zu nehmen. Ganz ehrlich hat er mir unter dem Chip einen glücklicheren Eindruck gemacht. Hmpf

    Ja so von der Verdauung ist alles gut. Aber sein Fell sieht halt nicht gut aus. Und die Rute wird immer dünner...

    Na ich gucke mal ein bisschen weiter.

    Mit der Gewichtsangabe hat mich auch gewundert. Vllt nur weil sie davon ausgehen, dass einem kleinen Hund die Stückchen zu groß sind? Da kennen sie den Emil schlecht. Der würde noch nen Rinderoberschenkel mit einem Haps schlucken |)

    Ich hab mal eine Frage...

    Ich füttere meinen Happy Dog. Meist Neuseeland, weil Lucifer sensibel ist und das am besten verträgt. Jetzt ist das Futter für Hunde ab 11kg angegeben. Emil wiegt aber nur 8-9kg. Wie wichtig ist das? An sich würde ich denken, was solls, er verträgt es gut. Allerdings hat Emil einen kuhmagen, der verträgt eh alles. Seit einiger Zeit gefällt mir sein Fell allerdings nicht mehr. Im Kragen strohig und die Rute ist echt schütter geworden. Keine Ahnung, ob es am Futter liegt, Lucifers Fell sieht super aus.

    Hat vllt jemand eine Idee was ich Emil füttern könnte, was eher zu seiner Gewichtsklasse passt und sich positiv auf sein Fell auswirken könnte?

    Wenn ich so manchen Text lese bzw. was ich in meinem Umfeld bei Hundebesitzern höre, habe ich das Gefühl, das viele Rüden ( und Hündinnen ) nur deshalb kastriert werden um den Stress bei Herrchen und Frauchen abzubauen und andere Gründe meist nur vorgeschoben werden um das eigene Gewissen zu beruhigen.

    Eigentlich ist es per Tierschutzgesetz verboten, aber der Tierarzt findet für den HH bestimmt die passenden medizinischen Indikationen...

    Ja sicherlich, das ist ja nichts neues. Aber es gibt da definitiv riesige Unterschiede bei den Individuen. Emil und Fiete finden läufige Hündinnen schon ganz cool und Fiete schaltet dann seine Ohren ganz gerne auf Durchzug, Emil entwickelt gelegentlich einen Vorhautkatarrh. Aber zuhause sind die beiden nicht anders als sonst. Gefressen wird auch.

    Lucifer dagegen reagiert auf zunehmende Läufigkeiten mit Durchfall, viel Gesabber und fahrigem Verhalten draussen. Drinnen wird gefiept, getigert, gehechelt, aus dem Schlaf hochgeschreckt, wieder fiepen und hecheln,... etcpp

    Er ist noch jung und zumindest bilde ich mir ein, dass es vor dem Chip schlimmer war, aber ich sehe auch den riesen Unterschied. Unter dem Chip war Lucifer entspannt, hat zugehört, kam gut zur Ruhe, war ein fröhlich unbeschwerter Hund, quasi. Jetzt, wo der Hund wieder im hormonellen Normalzustand angekommen ist wirkt er für mich definitiv nicht zufrieden, sondern eben getrieben, fahrig und es scheint ihn mental zu überfordern.

    Er bekommt jetzt halt Zeit weiter erwachsen zu werden, aber wenn sich das nicht grundlegend bessert, ziehe ich definitiv eine Kastra in Betracht. Ja, für mich einfacher, ganz offensichtlich für ihn aber auch.

    Aus physiotherapeutischer Sicht bin ich kein Kastrafreund, daher breche ich da sicher nicht übers Knie...

    Das kann auch sein, aber dann eher dass ihm das alleine sein zu lang wird.

    Das kann natürlich auch ein Grund sein. Meine Hunde sind ja mit im Schlafzimmer und somit nachts nicht allein.

    An die, die schon kastriert haben. Wie sieht es mit der Haarerei aus? Emil und Lucifer haben sich ja nach Setzen des Chips nackig gemacht und das Fell dann nach und nach wieder aufgebaut. Sie sind aber ja bislang intakt (bei Lucifer weiß ich noch nicht, ob der intakt bleibt, Emil aber schon).

    Aber meine alte Chica wurde nach der Kastra zum Dauerhaarer. Wie sieht das bei euch aus?

    Hat sich nichts verändert würde ich sagen. Die haben vorher gehaart und haaren jetzt auch noch und gleichmäßig viel |)

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    Geht es euch ansonsten gut? Lang nichts mehr gelesen von Euch.

    generell ist das ja wohl sehr unterschiedlich, aber meine Welpen haben so ab etwa 4 Monaten durchgeschlafen. Da wollten sie tagsüber schon noch öfter, da ist ja auch einfach mehr los. Aber nachts waren es dann mind 8 Std. Solange sie klein sind dürfen sie halt so gegen halb zwölf nochmal Pipi im Garten machen, aber gerade Lucifer macht an sich nicht in den Garten. Damit hat er aufgehört, als er ungefähr 8 Monate alt war.

    Allerdings hatte Lucifer mit nem knappen Jahr ne ausgeprägte Nervphase. Wo ich anfangs immer aus dem Bett geklettert bin, weil ich dachte er muss. Er hatte halt auch viel Last mit Durchfall, als er jünger war. Und da er nicht in den Garten gemacht hat, bin ich jedes Mal mit ihm gegenüber in den Park. Recht schnell war klar, dass er nur Bock auf nen Ausflug hatte. Mal hat er gepieselt, mal nicht mal das. Dann hab ich angefangen die Nerverei abzubrechen. Er hatte generell so Entwicklungsphasen, wo er eben ein Nervsack war und das gerne nachts. Letztes Frühjahr stand er dann nachts um vier neben meinem Bett und hat geheult wie ein Wolf. Weil er soooo Liebeskummer hatte. Aber mit raus müssen hatte das definitiv nix zu tun. Gerade Lucifer hat ne echte Pferdeblase.