Beiträge von physioclaudi

    Der Chip war zwar von der Wirkung ausgelaufen, aber die Hoden sind noch nicht wieder auf Ursprungsgröße. Daher hatte ich über eine sofortige Kastra nachgedacht.

    Ich hab den Chip bewusst auslaufen lassen, eben weil er im Alltag mit Hündinnen jedes Hormonstatus gut klar kam und höflich war, generell ja auch nochmal erwachsener geworden ist. Ich hatte gehofft, er kriegt die Kurve und kann intakt bleiben.

    Er wurde gestern erneut gechipt und wird dann wohl vor dem Auslaufen kastriert.

    Tja, den Umgang mit läufigen Hündinnen kennt er aus der Huta. Und auch da. Solange der Chip wirkt, alles kein Thema. Er ist interessiert, aber höflich. Momentan ist es auch dort schlicht unmöglich.

    Also er kennt den Umgang mit Hündinnen durchaus.

    Aber viel schlimmer ist sein Verhalten zuhause. Gassi ist ja ne überschaubare Zeit am Tag. Und selbst wenn er da nervig ist, das ist etwas wo man dran bleiben kann, wenn der Hund ansonsten zur Ruhe kommt. Aber ein Hund, der sich eben auch zuhause 24/7 stresst, den ganzen Tag ein Stressgesicht mit zurückgezogener Maulspalte hat und wirklich durchgehend hechelt und dazu fiept bis schreit. Der nicht mehr frisst. Der durchgehend durchs Haus tigern würde, wenn ich es ihm nicht verbieten würde, was natürlich dann auch zur Zunahme des Jammern führt. Den man nicht mal mit kuscheln beruhigen kann, weil er einen dann besteigen will. Der nachts neben meinem Bett steht und heult wie ein Wolf. Das ist für alle unerträglich, am meisten für den Hund selbst.

    Und ich bin schwer beeindruckt, wie komplett anders er unter dem Chip war. Immer ein Gutelaune-Hund. Gerne gearbeitet, gerne gekuschelt, kompatibel mit jedem Fremdhund. Markiert und geschnüffelt hat er ja weiterhin. Er ist zutiefst unglücklich und getrieben. Es ist ganz schwer für mich ihn in dem Zustand zu sehen.

    Die Hypersexualität hat er ja ganz offensichtlich von seinem Vater geerbt. Und meine Hoffnung, dass sich das verwächst hat sich endgültig zerschlagen :no:

    Auch wenn das jetzt nicht vorrangig ist, mache ich mir auch Sorge um sein Fell. Das ist im Moment wirklich wunderschön. Dicht, lackschwarz glänzend, er sieht wirklich toll aus (wenn auch nicht wirklich mit nem Rüdenkragen gesegnet). Unter dem Chip sah er furchtbar aus vom Fell und vor explodierender Unterwolle nach einer Kastra hab ich auch Bammel. Aber so wie er im Moment drauf ist geht es halt nicht weiter.

    Fiete und Emil sind ja auch beide unkastriert. Und hatten Phasen, wo sie auch anstrengend waren. Emil hatte mit Vorhautkatarrhen zu tun, Fiete hat sich schlicht vom Acker gemacht, wenn er ne läufige Hündin in der Nase hatte. Oder wurde öfters mit glasigem Blick im Wald stehend beobachtet. :roll:

    Aber bei beiden wars halt gut, sobald die Haustür hinter ihnen zu war. Die waren halt so mit nem guten Jahr jeweils in dieser Phase, Emil etwas früher als Fiete. Drei Monate hatte man zu tun und musste sie im Auge behalten beim Gassi, aber das wars auch.

    Die Frage ist halt, ob er mit dem Chip noch reifer wird, also körperlich. Bindegewebe und so, oder eben auch nicht. Nach der Kastra wird das Gewebe halt schlechter. Das zumindest weiß ich.

    Aber hat sich jetzt erledigt, wir waren gerade beim TA und er hat noch nen Chip bekommen. Und bevor der dann komplett ausläuft wird er kastriert. Die TÄ meinte, dass es fürs Gewebe vermutlich mit Chip doch noch mehr Input gibt für die Entwicklung als nach der Kastration. Ergo gabs nochmal nen Chip.

    Ähnliches haben wir jetzt beim trailen…..ich traile mit Kasper und Yoshi mit Thorsten…..da Yoshi natürlich erstmal nur kurze Trails läuft, macht Thorsten dann mit ihm den Streckenposten….Ach herrje ist das ein Theater, wenn ich mit Kasper da vorbei muss :igitt: oder Samstags Hundeschule…..von 10-11 trainiere ich mit Yoshi und Thorsten geht in der Zeit mit Kasper spazieren….um 11 Uhr bringt er mir dann Kasper und geht mit Yoshi spazieren….echt noch schwierig für den Kleinen einfach zu gehen, obwohl ja Thorsten dabei ist…..Yoshi so :( und Kasper so :hurra:

    Gott wie süß, sowas gibt es hier ja eher nicht.

    Hab immer den Eindruck jeder ist froh, wenn er den anderen von hinten sieht und die Mutti für sich allein hat. Wiedersehensfreude... joa, ein bisschen bei Lucifer, wenn er den Zwerg sieht. Emil ist zu cool für Gefühlsregungen dieser Art.

    Komme vom Einzelgassi mit Emil:

    Lucifer: "Ooooh wie schön, dass ihr wieder da seid, Mutti schnell nen Knutscher"

    Zu Emil gewandt: "Du, ich muss deine Ohren jetzt dringend beriechen. Hach wie wunderbar, dass du wieder da bist. Guck mal, ich hab ein tolles Tau, Emil ich schenke es dir,..." etc pp

    Komme vom Einzelgassi mit Lucifer:

    Emil: "Muttiiiii, ich lieb dich so, was hab ich dich vermisst, wie konntest du mich hierlassen..."

    Zu Lucifer gewandt: "Hey Bro,..."

    Also da liegen durchaus Welten zwischen.

    Ich melde mich hier mit meinem Problem auch nochmal zu Wort.

    Ich verzweifle an meinem Teufelchen (2 Jahre und vier Monate) und wollte hier nochmal nachfragen, ob jemand mehr Wissen hat zu dem Unterschied Kastra zu Chip.

    Lucifer wird wohl sicher kastriert, da sein Zustand inzwischen besorgniserregend ist. Dabei sind die Hoden tatsächlich noch längst nicht wieder auf Originalgröße nach dem sein Chip nun nicht mehr wirkt. Hypersexuell ist sein Papa ja leider auch.

    Der Tip während der Chip läuft zu trainieren, damit er es danach umsetzen kann greift insofern nicht, als dass die Probleme unter dem Chip schlicht nicht da sind.

    Ich hatte es so verstanden, dass der Chip quasi mehr an Testosteron nimmt, als die echte Kastra, wo ja nur die Produktion in den Hoden weg ist. Aber in der Nebenniere ja noch was gebildet wird.

    Folglich macht es für mich keinen Sinn ihn zu chippen, weil ich finde er ist noch zu jung und nicht reif genug, weil er unter dem Chip auch nicht reifen wird. Und mit Auslaufen des Chips dann in den gleichen unhaltbaren Zustand kippt in dem er jetzt ist.

    Und Worte reichen wirklich nicht aus das zu beschreiben, er tut mir unfassbar leid...

    Wenn also die Kastra eh kommt, macht es dann nicht mehr Sinn es gleich zu machen?

    Ich verzweifle an meinem Teufelchen und wollte hier nochmal nachfragen, ob jemand mehr Wissen hat zu dem Unterschied Kastra zu Chip.

    Lucifer wird wohl sicher kastriert, da sein Zustand inzwischen besorgniserregend ist. Dabei sind die Hoden tatsächlich noch längst nicht wieder auf Originalgröße. Hypersexuell ist sein Papa ja leider auch.

    Der Tip während der Chip läuft zu trainieren, damit er es danach umsetzen kann greift insofern nicht, als dass die Probleme unter dem Chip schlicht nicht da sind.

    Ich hatte es so verstanden, dass der Chip quasi mehr an Testosteron nimmt, als die echte Kastra, wo ja nur die Produktion in den Hoden weg ist. Aber in der Nebenniere ja noch was gebildet wird.

    Folglich macht es für mich keinen Sinn ihn zu chippen, weil ich finde er ist noch zu jung und nicht reif genug, weil er unter dem Chip auch nicht reifen wird. Und mit Auslaufen des Chips dann in den gleichen unhaltbaren Zustand kippt in dem er jetzt ist.

    Wenn also die Kastra eh kommt, macht es dann nicht mehr Sinn es gleich zu machen?

    Potato ja, das Phänomen kenne ich von Fiete. Wenn er frei laufen durfte, dann war es ok. Dann hat er geschnüffelt und dann aufgeholt. Aber mit Joggingleine, no chance. Das war dann umgekehrtes Canicross. Das schnaufende Frauchen vorweg und der bockig Collie wurde hinterher geschleift. Das kannte ich weder von meinen früheren, noch kenne ich das von meinen aktuellen Hunden. Emil ist am Rad und Gürtel ein Streber läuft, guckt nicht rechts nicht links, markiert nicht, super. Lucifer findet zwar doof nicht markieren zu dürfen, aber er läuft sehr flott am Rad und mag das auch.

    Fiete ist halt ein Schnüffelkopf und damit ist straightes laufen einfach blöd.