Beiträge von physioclaudi

    Jetset ich gehe relativ häufig in einem Gebiet, wo Hunde frei laufen. Mein Sheltie auch, mein Collie nicht. Der ist an der SL und muss sich Freilauf verdienen, weil er eben NICHT ausreichend hört.

    Mein Sheltie ist rüdenunverträglich. Der geht nicht auf fremde Rüden los, er versucht aus zu weichen und macht körpersprachlich klar, dass er keinen Kontakt will. Endgegner sind Tutnixe, die dann hinter ihm her rennen. Kann ich das vermeiden, tue ich das. Ich trete die Hunde nicht weg, aber mal aufstampfen, oder sie am HB abfangen, das mache ich. Bin ich zu langsam und Emil muss es für sich regeln finde ich das total scheisse, denn der Hund hat eine kaputte HWS und sollte nicht so abgehen.

    Soll ich mit meinen Hunden jetzt in einsame Gebiete fahren, weil jemand anders seinen Hund nicht abrufen kann? Finde ich eine merkwürdige Ansicht. Mein junger Tutnix ist an der SL weil ich ihn nicht immer abrufen kann. Warum können andere das nicht?

    Ich spreche nicht von einem Hund, der mal ausbüxt und in uns rein brettert, wo der Besitzer kommt, sich entschuldigt. Das passiert mal, keine Frage. Für meinen kranken Hund dennoch Mist.

    Hier:

    1 Kaffeetasse

    1 Brett

    1 Messer

    Kaffee kommt aus der Tchibo Kapsel Maschine.

    Brett benutze ich mehrere Tage, warum auch nicht. Messer hab ich genug, da nehm ich täglich ein neues. Kaffeetasse Spüle ich nur aus, trinke meinen Kaffee allerdings ohne Milch und Zucker.

    Wenn ich nicht fällt natürlich Geschirr an. Oft nehme ich aber auch was mit, was ich zuhause gekocht und eingefroren hatte, ab in die Mikrowelle und fertig.

    darf ich fragen, was ihr dagegen macht?

    Simba hat seit Monaten einen Vorhautkatarrh.

    Bei Emil waren das zwei Phasen als Junghund, wo er da Last mit hatte. Beim ersten Mal hab ich versucht zu spülen, mich maximal dämlich angestellt und Emil fands auch nicht wirklich komisch. Danach bin ich alle zwei Tage zum TA, damit der spült. Dann wars weg und nach 10 Tagen wieder da. Und dann hab ich es tatsächlich ausgesessen. Drumherum einmal am Tag sauber gemacht, fertig.

    Emil war da aber auch nicht ständig dran.

    Bei ihm hat sich das verwachsen. Im Frühling hat er es jetzt manchmal, wenn die Läufigkeiten sich häufen, dann sehe ich mal gelbe Tropfen auf dem Boden, aber wie es kommt, geht es auch wieder.

    Zu Hause ist mir die Abwaschmaschine wichtig aber beim Camping überhaupt nicht. Da habe ich ja meinen Mann. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Solange ich nur ein Wochenende unterwegs bin, sammle ich alles in einer großen Schüssel/Eimer, nehme es mit nach Hause und dann da in die Spülmaschine |)

    Ich bin schrecklich faul :lol:

    Haha, genau so mache ich das auch. Und das sogar, wenn ich mal 6-Tageskurse gebe. Allerdings bekomme ich auf manchen Kursen auch warmes Essen und es fällt nur Abwasch vom Frühstück an. Aber an so manchen Kursorten ist das Essen nicht so meins, da koche ich lieber ein bisschen. Aber abwaschen eher nicht. Aber ja, der Hobel steht auf unserem Grundstück.

    Mir tun meine Nachbarn auch immer ein bisschen leid, da fliegt bestimmt auch was rüber. Wir haben hohe Büsche und das meiste wird da wohl drin hängen bleiben. Hinterher sammeln wir auch ganz fleissig Fell ein.

    Dadurch, dass Fiete halt nen richtigen Kragen hat, der lang und sehr dicht ist, ist dort das tote Fell schwerer raus zu bekommen als bei Lucifer, der ja leider quasi keinen Kragen hat. Aber am Rest des Körpers ist die Pflege bei Fiete nicht aufwändiger. Er bekommt schneller Hobbitfüße als die anderen beiden, aber da er beim ausrasieren pennt ist das jetzt auch nix, was uns wirklich zu schaffen macht.

    Fiete ist ja unkastriert und wird es auch bleiben. Und im Hinblick auf sein Fell bin ich da schon froh. Kastratenfell will man bei so einem Hund eher nicht haben.

    Lucifer wird gegen Ende des Sommers kastriert und da mache ich mir schon Sorgen.

    Badest / blowerst du im Fellwechsel häufiger?

    Nein, wir nehmen ihn uns meist irgendwann Ende März nach dem Winter das erste Mal vor (ich blower ihn nur auf der Terrasse. Die Deko brauch ich im Haus nicht) Dann nochmal im Sommer und wieder im Spätherbst, wenn er fusselt. Maximal viermal im Jahr. Das ist schon anstrengend. Aber total schön, wenn darunter ein entwollter Hund zum Vorschein kommt.

    Ich empfinde Lucifer nicht als pflegeleichter. Sein Deckhaar ist viel kürzer, aber er hat sehr dichtes Fell.

    Am pflegeleichtesten ist Emil. Der hat zwar langes Deckhaar und im Gegensatz zu Lucifer auch einen ordentlichen Rüdenkragen, aber sehr wenig Unterwolle.

    Im Ring werden wohl gerne ‚Plüschbomben’ gesehen. Ich hatte auf der Züchtersuche mal eine sehr ehrliches Statement einer VdH-Züchterin gelesen, die meinte, dass kein normaler Hundehalter mit diesen Fellmengen zurecht käme und das Ziel der Zucht ja nicht nur Hunde für Züchter sein können.

    Ganz so sehe ich das nicht. Fiete ist genau das, was sie im Ring sehen wollen. Und mit den Fellmengen kommt man gut zurecht. Weil es eben harsch ist und nicht zum Filzen neigt. Klar, wenn man ihn wäscht, blowert und ausbürstet, dann dauert das drei Std. Das machen wir alle drei, oder vier Monate. Dazwischen wird gebürstet und zwar so alle 14 Tage. Und da braucht man maximal ne halbe Std. Oder mal etwas länger, wenn er gerade wechselt.

    Was die Züchter auch gerne machen, sie lassen totes Fell drin, damit der Hund halt noch plüschiger aussieht, das mache ich natürlich nicht, ist ja ätzend für den Hund.

    Und ja, der Hund bewegt sich gerne. Und bislang auch noch bei 30 Grad.

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    Wieso soll denn häufiges Bürsten das Fell schlechter machen?!

    Frag ich mich auch. Kenne das nur von Furminatornutzungen. An sich dachte ich es ist wie beim Menschen, dass das Fett der Kopfhaut über Bürsten in den Haaren verteilt wird und das kann ja nicht schlecht sein :denker:

    Sind Eure Hunde nach der wirkung des Chips wieder komplett in die alten Verhaltensmuster gefallen?

    Viel, viel SCHLIMMER.

    Das Nerven von Hündinnen ist gar nicht unser Hauptproblem. Der Hund rannte 24/7 fiepend bis schreiend durchs Haus. Wollte nicht fressen, hatte Durchfall. Schlief maximal 8 von 24 Std, war dann fahrig, hat sich ständig irgendwo den Schädel angehauen, ist auf Emil gelatscht und bekam Ärger. Wenn ich versucht habe ihn bei mir zu behalten, damit er runter kommt wollte er mich besteigen, wenn ich ihn angeleint neben mir festgehalten habe, jammerte er da. Er hat dann wieder einen Chip bekommen, aber da wir und er das keine 6-8 Wo überlebt hätten, gab es noch eine Hormonspritze dazu. Die wirkte dann nach etwa drei bis vier Tagen.
    Einen Abend ging es ihm so mies, dass ich ihm echt Vetranquil gegeben habe, damit er zur Ruhe kommt. Und auch damit musste ich ihn fixieren, damit er schläft. Er lief unter dem Medikament taumelnd durch das Haus, wollte sich aber nicht hinlegen.

    Lucifer ist mein vierter Rüde, gut der erste zählt nicht, der kam schon kastriert aus dem TS. Aber Fiete und Emil sind beide intakt und sowas hab ich nie auch nur annähernd mit denen erlebt. Die hatten beide ne Phase, wo es unterwegs mit den Mädels mal anstrengend war, Emil hatte immer mal mit Vorhautkatarrhen zu tun. Aber wenn die Haustür zu war, war alles chic.

    Ach, was Lucifer vor einer Woche noch gebracht hat, er hat sich so lange seine Murmeln abgeschlabbert bis er eine Hodenentzündung hatte. Momentan bekommt er noch AB und vier Tage Schmerzmedis brauchte er auch.

    Im Sommer, wenn der Chip voll wirkt, wird mein Teufelchen kastriert. Glücklich macht mich das nicht, aber er leidet wirklich. Und wir halt alle mit.


    Leider ja. Mico hat den Stress, den läufige Hündinnen in ihm ausgelöst haben, einfach nicht ausgehalten und das hat sich nach Ablauf des Chips auch nicht geändert. Das einzige, was sich geändert hat, war, dass wir die Zeit mit dem Chip eben für mehr Training nutzen konnten und ihn theoretisch für uns hätten "abschalten" können. Dann hätte er eben mega gestresst irgendwo gelegen, wo wir ihn hinbeordert hätten und wir hätten unsere Ruhe gehabt. Für ihn hat sich aber nichts geändert, weswegen wir ihn dann mit 3 1/2 haben kastrieren lassen.

    Seitdem ist er wieder ein total fröhlicher Hund, viel weniger gestresst und hat -natürlich- auch deutlich seltener Stressdurchfall und generell Magenprobleme.


    Aber was auffällt ist wie oft er jetzt wieder beim Spazierengehen teils Minutenlang an bestimmten Stellen am Gras leckt wo vorher wahrscheinlich heiße Hündinen makiert haben.

    Würde ich nur kurz dulden, ihn dann weiter schicken. Dieses sich abschiessen übers Pipilecken ist kontraproduktiv. Läßt er sich nicht schicken, Fuß drauf und dann weiter schicken.