Beiträge von physioclaudi

    Das macht ja den Unterschied. Du hast Dir bewusst einen Hund geholt, der einer ruhigen, ausgeglichenen Rasse angehört, der aber könnte wenn er wollte.

    Und dann gibt es Leute, die sich einen Hund holen, der so gerne möchte aber nicht kann. Beispielsweise einen Frenchie, in dem so viel Power steckt, der gerne herumtollen möchte aber nach einer Minute einfach nicht mehr kann.

    Ok, jetzt versteh ich, was ihr meint. Das stimmt natürlich zu 100%! Dem stimme ich voll zu, ist eine ganz andere Nummer.

    Du, das ist ja eben wieder was anderes. Als meine Kids klein waren hatte ich auch ein extrem stressresistentes Hundeexemplar. Mein Emil wäre mit Kindern eher überfordert und der Collie vermutlich auch, der würde es aber lernen, denke ich.

    Auch die ruhigeren Hunde haben aber doch Bewegungsfreude, dass ist ja im Hund. In unterschiedlicher Ausprägung.

    Na, ich denke, dass diese beiden Rassen eher als gemütlich und angepasst beschrieben werden und von daher Einzug halten bei Menschen die eben keine Aktion mit einem Hund wollen. Einfach Hund, der da ist!

    Und da fragt sich doch, warum überhaupt ein Hund.

    Ich hab ja eher so die Raketen Fraktion zuhause sitzen und wenn einer von ihnen nicht sofort von 0 auf 100 ist wenn ich ihnen was anbiete, dann mache ich mir Sorgen, dass sie krank sind. Diese Begeisterung ist es ja, warum ich Hunde habe. Und wenn da so ein armes röchelndes Wesen liegt, für den es eine challange ist am Leben zu bleiben, das ist doch furchtbar

    Ich hab ja in Emil einen Hasser von fremden Menschen. Und selbst da wollen Leute ihn antatschen, um ihn von Gegenteil zu überzeugen :doh: . Ich schicke ihn auf seinen Platz und da liegt er ganz offensichtlich angespannt und genervt. Kann man ihn dann nicht in Ruhe lassen? Nein. Dabei hab ich ja den Freucollie zum Antatschen. Der findet das ja großartig. Aber Emil ist da offensichtlich spannender.

    Potato sowas würde ich mich gerne mal trauen 😅

    Wenn der Besuch Gonzo frontal ist Gesicht tatschen will…gebe ich ihnen auch nicht die Hand zur Begrüßung, sondern streichel erstmal ihre Stirn 😂 das wäre doch mal was.

    Hat der Rütter mal bei einer seiner Shows gemacht. Stand unten beim Einlass, bevor es losging und wenn dann jemand vorbei kam und erstaunt, dass der Rütter da selber steht, ihm die Hand geben wollte, oder ihn halt angesprochen hat, hat der Rütter sich auf ihn gestürzt und denjenigen in den Arm genommen. Waren wohl interessante Reaktionen :rolling_on_the_floor_laughing:

    Echt? Ist das mit den Hubbetten im Wowa schlechter, als im Womo? Ich hab ja ein Bürstner Womo, ebenfalls mit Hubbett. Ist es oben, dann ist es mit so nem Schnapper gesichert, wie für Sicherheitsgurte. Bin relativ froh, dass das Teil oben bleibt, schließlich ist mein Fahrersitz unter dem Hubbett. Will ja nicht davon erschlagen werden.

    Sagt mal kennt einer von Euch zufällig diesen Wowa?

    https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=357999677&action=parkItem

    Keine wirkliche Empfehlung, da keine Erfahrung. Ich stosse im Netz aber immer wieder auf Ulrike Seumel (Dog It Right), lese und schaue gerne was sie tut und finde den Podcast sehr spannend. Sie ist in der Region tätig. Vielleicht kann ja jemand aus Erfahrung berichten.

    Ja, die hab ich auch gefunden und sie schickt bei Interesse auch Mails zu bestimmten Themen, wenn man in ihren Verteiler geht. Gefiel mir auch alles ganz gut, dann hat sie ein Kontaktformular, wenn man an Training interessiert ist, mit sehr seltsamen Fragen, sowas wieviel es einem wert ist, wenn man mit seinem Hund zu einem tollen Team wird. Ob einem das, ich glaube es waren 1200 € etwa, wert ist. Fand ich eine sehr seltsame Herangehensweise und hab dann davon abgesehn, das ab zu schicken. Ich hab schon bei so manchem Trainer mehr Geld gelassen, aber von vornherein so einen Kurs aufzurufen, wenn man noch nicht mal Kontakt hatte, fand ich etwas komisch.

    Als Lucifer Ende 21, Anfang 22 diese furchtbar unleidliche Pubertätsphase hatte und zuhause schlecht zur Ruhe kam, hab ich ihn öfter ans Rad gehängt und ihn körperlich einfach ein bisschen müde gemacht, damit er abends mal Ruhe gegeben hat.

    Dann gab es wegen meiner OP und davor und danach den damit verbundenen Problemen einen derben Cut für meine Hunde. Mein Mann ging morgens ne große Runde mit beiden, nachmittags Garten, abends Pipi. Kein Üben, kein Freilauf, nix. Und die haben es tatsächlich ohne Probleme überlebt. :dizzy_face:

    Dadurch, dass ich Lucifer von Anfang an eben weniger habe machen lassen, hat er kaum Erwartungshaltungen. Emil rotiert ja schon (im wahrsten Sinne des Wortes, er dreht sich dann im Kreis), wenn ich die Tasche nehme, wo ich das Zeug zum Tricksen drin habe. Luci guckt nur.

    Aktuell hat Lucifer einmal in der Woche Mantrailing und ich trickse vllt noch so dreimal die Woche mit den beiden, mal auch weniger, je nachdem wie ich da bin. Die Morgenrunde mit Lucifer macht momentan wieder mein Mann, da gibt es keinen Input. Aber wenn ich da bin gehe ich mit ihm nachmittags mit dem Ziel an kurzer Leine sich zu benehmen. Was für Lucifer je nach momentaner Verfassung ne echte Aufgabe ist.

    dreimal oder, wenns nach ihm ginge, noch öfter, die Woche Hundeplatz ist einfach nicht drin :ugly:

    Hm, also aus eigener leidvoller Erfahrung mit Emil kann ich sagen, dass beim Hund das Angebot die Nachfrage generiert. Bei Emil bin ich da in die Auslastungsfalle getappt. Er wollte mehr, mehr, mehr, bei dem Hunde Typ ja nicht ungewöhnlich. Und ich hab es geboten und er wollte eben noch mehr. Das ging dann in eine sehr ungute Richtung und ich hab mir den Hund total über die Uhr gedreht. Da haben wir heute noch was von.

    Nur so als Anmerkung. Ich weiß ja nicht, wie das bei euch tatsächlich ist. Hatte nur beim Lesen so einen Emil Flashback