Beiträge von physioclaudi

    Was stört ihn denn so am campen?

    Also vielleicht kann man die Störfaktoren ja verringern und ihm das Ganze so schmackhafter machen? Und jetzt sag hoffentlich nicht, dass es die Hunde sind :rollsmile:

    Bei mir warens ja frieren und diese Klosuche. Seitdem wir das im Griff haben, bin ich da viel entspannter geworden und hab da auch mehr Spaß dran.

    Naja, Klo haben wir und Heizung auch. Hunde stören ihn immer mal, auch zuhause, weil sie halt schon gerne laut sind. Aber im Camper ja tendenziell weniger, als das im Hotel der Fall wäre. Im Camper sind sie auch entspannter, weil es ja ihre Höhle ist.

    Er mag die Enge nicht und die Fahrerei mit dem Ding. Er fährt einen vollelektrischen Volvo und den kann man halt kein Stück mit einem Fiat Ducato Diesel vergleichen. Und der Gatte fährt halt gerne Auto und auch gerne ein bisschen schneller. Das torpediert "Harry" grandios.

    Neala oh wie cool. Ist das ein altes Feuerwehrauto?

    Also der Gatte will schon wieder einen Rückzieher machen, glaube ich. Morgen bis Samstag sollte es mit dem Camper nach Den Haag gehen. Und jetzt sollte ich doch mal bei booking .com gucken, ob ich nicht was nettes finde, dann könnte man ja mit dem E-Auto fahren, man muss ja auch an die Umwelt denken, blablablubb. Für ein eher olles Hotel zahlen wir dann 220 Euro für zwei Nächte, Hunde extra. Und ich sitze dann wieder den ganzen Tag auf Kohlen, damit die Hunde bloß nix melden, habe ich wenig Bock drauf. Im Camper sind sie ja leise. Na mal sehen, was ich noch erreiche an der Front.

    Wie schön das sich das eingegroovt hat mit dem neuen Camper Claudia, insbesondere das es auch größentechnisch zu passen scheint. Verkleinern ist ja immer eine Herausforderung :bindafür:

    Man lernt schweben :rolling_on_the_floor_laughing: . Wie man sieht, liegt das lange Colliekind ja gerne ausufernd im Gang und wenn ich Glück habe, Emil gleich im Anschluss. Will ich aufs Klo, springt Emil sofort auf, aber Lucifer bleibt da liegen wie ein Teppich und ich schwinge mich dann Tarzanmäßig über ihn rüber. Aber der hat es auch im großen Womo geschafft überall im Weg zu liegen. Da lag er immer vor der Badtür und wenn ich da raus wollte musste ich mich mit vollem Körpereinsatz gegen die Tür stemmen und den liegenden Hund weg schieben. Lucifer ist da etwas speziell. Findet er witzig.

    Katharina, Pferdephysio. Dann weiss sie wer. 😄

    Alles klar, ich grüße sie von Dir :relieved_face:

    Wurde erledigt, liebe Grüße zurück und jetzt kenne ich auch deinen Nachnamen :rolling_on_the_floor_laughing:

    Zehn Tage waren die Jungs und ich unterwegs, die ganze Zeit autark und jeden Tag spätestens am Mittag war die Batterie wieder auf 100%. Bin begeistert. Und dabei stehe ich in der Schweiz unter einem Baum im halbschatten, egal. Was so eine nagelneue Batterie ausmacht. Dabei sind es stinknormale 95ah agm, also kein Lithium Ionen. Tagsüber bin ich ja auch kaum im Womo, da wird ja auch nichts verbraucht. Fahren tut der Hobel, der nun doch nicht Lumos, sondern Harry heißt, sich wunderbar. Dank Tempomat auch ohne Fusskrampf. Mit 9 Litern Verbrauch auch ganz ok und die Dieselheizung ist ebenfalls sehr sparsam. Lucifer und Emil sind einverstanden mit dem Platzangebot, da gibt es auch keine Klagen.

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    Komme gerade wieder zurück von mehreren Kursorten in insgesamt 10 Tagen und fünf verschiedenen Orten. Und ich muss sagen, ich bin positiv überrascht vom Zwonkel, der ja sehr lange auf meinen Touren nicht dabei war... ein Jahr inzwischen etwa. Er war oft laut, aber ein Stück weit muss ich das wohl als Teil seiner Persönlichkeit akzeptieren und in wildreichem Gebiet auch durchaus anstrengend, aber immer nur in kurzen Phasen. Am Kursort gibt es einen Sandplatz, umzäunt, wo er immer mal die Beine strecken konnte und das hat ihn sehr zufrieden gemacht. Das Fahren und Wohnen im Camper hat er nicht verlernt, er pennt da drin halt. Egal, ob das Ding fährt, oder steht.

    Bbylabi Als Besitzerin zweier ebenfalls spezieller Hunde fühle ich mit dir. Aber auch wenn es Dir vllt gerade eher unwahrscheinlich erscheint, vieles regelt die Zeit. Emil war viel, viel, viiiiiel schlimmer als Lucifer. Der hat sich ständig abgeschossen, Gassigänge durchgebellt und war einfach furchtbar. Ein Mischung aus erwachsen werden und einem hilfreichen Trainer brachte mit etwa 3 Jahren den entscheidenden Durchbruch. Kein einfacher Hund, aber ich kann mich auf ihn verlassen.

    Lucifer ist jetzt 2,5 Jahre, ich habe große Probleme seine Aufmerksamkeit zu mir zu holen (das war zb bei Emil nie das Problem) und er hat ja leider so einen ausgeprägten Jagdtrieb, aber gerade in letzter Zeit merke ich deutliche Fortschritte.

    Ich bin momentan einfach recht stur und wesentlich konsequenter. Lucifer braucht ziemlich klare Vorgaben. Er ging jetzt in all den fremden Gebieten an der Flexi (zuhause eher SL), sobald ich aber gemerkt habe, dass er mich weniger wahr nimmt und irgendwas in der Nase hat, oder sieht, oder weiß der Geier, dann kam er an die kurze Leine. Und an der dirigiere ich ihn so lange stur hinter mich, bis er aktiv Kontakt zu mir aufnimmt und an durchhängender Leine mit dem Kopf maximal auf Kniehöhe kommt. Und das klappt momentan immer schneller, was sehr schön ist.

    Ich habe mich jetzt auch überwunden seine Jodelei nicht mehr aktiv abstellen zu wollen (mir tut halt meine Umwelt gelegentlich doch sehr leid), weil es zum einen nicht wirklich klappt und ich dann auch hektisch werde. Ich ignoriere das Jodeln und fordere seine Aufmerksamkeit.

    Interessanterweise habe ich festgestellt, dass die Aussenwirkung mit dem jodelnden Hund weniger dramatisch ist, als ich das für mich befürchtet habe. Mehrfach kam jetzt schon von Passanten "Ach, da freut sich aber einer aufs Gassi", oder ähnliche Kommentare. Genervt hat eigentlich keiner reagiert. Was das angeht bin ich Kern des Problems. Denn am Wirkungsvollsten kann ich das Gejodel abstellen, wenn er im Kopf zu mir kommt, da er dann tatsächlich aufhört.

    Als wir vorhin zuhause ankamen hat der Zwonkel sich erstmal auf den Wohnzimmerteppich geworfen und ist laut grunzend und weitere seltsame Töne produzierend da drauf herum gekugelt. Danach hatten beide ein bisschen Mühe runter zu kommen und zu akzeptieren, dass heute nichts mehr läuft, aber jetzt liegen sie hier pennend herum und ich wasche Wäsche und was sonst noch so anfällt. Emil muss ich immer mal daran erinnern, dass ich keine permanente Begleitung benötige, Lucifer macht sowas ja eh nicht.

    Donnerstag geht es wieder für zwei Nächte in den Camper, diesmal mit dem Gatten zusammen. Man darf gespannt sein.

    Wir sind jetzt neulich nicht über eine Gitterbrücke gekommen. Bisher haben wir nie Probleme mit irgendwelchen Untergründen gehabt, aber Gitter und darunter rauschendes Wasser war dann wohl doch zu viel. Nichts zu machen, weder mit Leckerli noch mit viel loben. Emma wurde dann bockig und hat gar nichts mehr gemacht, sie stand nur noch stur da mit einem "du kannst mich Mal"-Gesichtsausdruck😅

    Das ist aber auch Hardcore für Hunde. Da zögert sogar mein unerschrockener Emil. Gitter sind blöd an den Pfoten und wenn man durch gucken kann ist das doppelt doof.

    Ich fahre keine öffentlichen. Aber zum Auto, Lucifer fährt gerne Auto, Fiete nicht. Eine gewisse Geräuschempfindlichkeit haben beide, Fiete aber wesentlich stärker. Bei Lucifer würde ich sagen er ist tendenziell etwas schreckhaft, was Emil zb gar nicht ist.

    Fremd betreuen kann man beide. Fiete findet es doof, ist auch ein bisschen bockig, Lucifer findet es nicht übel, weil in der Huta ein riesen Freilauf ist. Emil zb hasst Fremdbetreuung. Er geht ja auch in die Huta, ist aber ein furchtbares Mamakind und leidet bei jeder Trennung von mir. Das empfinde ich bei dem collies gar nicht so.

    Ich hab, als mein alter Rüde starb sehr gelitten. Mein erster eigener Hund. Ich konnte ihn nicht gut gehen lassen und es hat mich total aus der Bahn geworfen.

    Vor einem Jahr, habe ich meine 18-jährige Hündin einschläfern lassen. Sie war sehr dement und ihre Nieren kaum noch am Arbeiten. Da hatte ich Zeit mich mental vorzubereiten. Natürlich war es schwer und traurig, 18 Jahre sind eine lange Zeit. Aber ich war mit mir im Reinen und konnte es recht gut verarbeiten.

    Ich hab jetzt halt für mich auch die Akzeptanz gefunden, dass Hunde uns nach gefühlt kurzer Zeit wieder verlassen. Für meine Hunde Haltung war es wichtig das zu realisieren.

    Ich finde es wichtig sich hinterher nicht mit hätte ich... Zu quälen, weil es nichts bringt und man hinterher eh immer schlauer ist. In diese Falle bin ich bei meinem alten Rüden getappt.