Und ich rede sicherlich nicht von Dingen mit denen man mit dem Gesetz in Konflikte kommt.
Unangenehm ist es oft schon lange, bevor es gesetzlich relevant wird.
Bis zu einem gewissen Grad unangenehm finde ich durchaus akzeptabel. Emil hat mit drei Jahren erst einen deutlichen Abbruch gelernt und der war ihm absolut nicht angenehm. Aber da hat er gelernt sich runter zu fahren. Was im Alltag zu deutlich mehr Entspannung geführt hat. Er neigt noch immer dazu sich abzuschießen, aber ich kann ihn eben wieder von seiner Palme runter holen.
Bei Lucifer schaffe ich das nicht. Es ist ja auch ein Thema mit zu viel Aufregung, schon im Alltag, aber ich verliere viel schneller die Verbindung zu ihm, als das bei Emil der Fall war/ ist. Und wenn Lucifer erstmal kreischend in der Leine hängt, kann ich nachhause gehen, dann ist der Drops gelutscht. Der Abbruch, den er durchaus kennt, kommt nicht an. Was einigermaßen klappt ist eben, Gehorsam verlangen, also Signalkontrolle. Er hat von klein auf gelernt nicht auf zu lösen und das klappt in 95% der Fälle würde ich mal so schätzen. Wir hatten also auch durchaus schon einen Lucifer, der im Sitz einem Rudel Rehe hinterhergeschrien hat. Oder ich gehe im Fuß an anderen Hunden, oder Menschen mit komischen Hüten vorbei. Auch kein Ding. Ohne Anleitung durch mich quakt er dann aber auch gerne rum, weil mit Augen und Ohren überall, aber nicht so oft bei mir, wie ich das gerne hätte.
Beginnende Aufregung abbrechen, klappt leider bei ihm nicht. Auch mit Traineranleitung hab ich es nicht hinbekommen.
Alle paar Seiten wieder... Ist doch ganz einfach, verbiete ich dem Hund halt. Wie? Ne, das schreib ich hier nicht. 
Haha ja, das ist echt so ein kleines bisschen anstrengend. Wenns wirlich so schlimm ist dass man nicht drüber reden kann sollt mans vielleicht lassen, und wenn man aus irgendeinem Grund nicht drüber reden will, helfen halt auch die wirklich regelmäßigen Andeutungen überhaupt nicht weiter.
Ich denke es geht weniger darum nicht drüber reden zu wollen, als eher darum, dass man sich dafür besser nen Trainer sucht, der das für dieses Hund/ Menschteam passend vermitteln kann. Es passt halt nicht alles zu jedem.
Wenn Lucifer zb in der Huta ist, ist er ein absoluter Streber. Er kennt die Dame, die auch Trainerin ist, seit er ein dreiviertel Jahr alt ist. Und sie ist halt sehr deutlich und sehr schwarz/ weiß. Sie hat genau EINMAL mit dem damals kackfrechen Pubertier die Sache geregelt. Sie hat selber DSH, wirft nicht mit Wattebäuschen, aber schlägt natürlich auch keine Hunde, dann wären meine nicht da. Sie ist nur einfach konkret und damit für die Hunde super ein zu schätzen. Und damit kommt Lucifer wunderbar zurecht. Ich hab dann ein paar Trainerstunden bei ihr gebucht, eben weil das bei ihr mit Lucifer so gut klappt, aber ich kann das so nicht. Bin dann nicht authentisch, weil ich quasi was "nachmache", was gar nicht zu mir passt. Ergo hab ich es wieder gelassen. Und damit noch immer keine Lösung
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