Ich habe letztes Jahr einen Hund abgegeben, der schon vier Jahre bei mir war. Es waren drei Rüden, zwei haben sich immer wieder in die Wolle bekommen und der, den ich dann abgegeben habe, war generell gestresst von der Dynamik der anderen beiden. Meine Tochter hat ihn genommen, sonst hätte ich es vermutlich nicht über mich gebracht. Aber es war für alle die beste Entscheidung. Ich habe natürlich Kontakt zu ihm, aber Gassi mit allen drei Rüden zusammen klappt nicht mehr. Fiete, der bei meiner Tochter lebt, will das gar nicht. Und mein Emil hat auch keinen Bock auf ihn.
Seit er umgezogen ist, kommt er mehr und mehr zur Ruhe, wird umgänglicher und fröhlich.
Es war die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können, obwohl ich lange gebraucht habe damit klar zu kommen. Noch nie hatte ich ein Tier abgegeben, was ich einmal hatte. Aber daraus ein Dogma machen ist halt schlicht dämlich, wenn alle darunter leiden.