Beiträge von physioclaudi

    Tatsächlich habe ich eher die Erfahrung gemacht, dass Nicht-HH eher Hunde abstempeln als Listenhunde, weil bestimmte Rassen in ihren Augen ja per se bösartig zur Welt kommen, egal wie sie sich benehmen. Da wird der Halter mit permanent bösen Blicken bedacht, auch wenn der Hund sich vorbildlich benimmt. Während so ein kleiner, wuscheliger, kläffender Flexipilot wohl als nervig wahrgenommen wird, aber halt als unbedenklich.

    Wir haben in unserer Trailinggruppe eine Hündin aus dem TS, die gestromt ist. Da wurden wir letztens tatsächlich von Passanten drauf angesprochen. Warum der Hund keinen MK trägt. Die Besitzerin fragte, wie sie darauf kommen, dass der Hund einen braucht (zumal die eine super gechillte, nette Hündin ist und auch kein Listi, sondern ne wilde Mischung). Die Antwort war "Na die hat doch eine böse Farbe" Sowas hab ich ja auch zum ersten Mal gehört. Dass ein Hund eine böse Farbe haben kann.

    Hach was habe ich tolle Spaziergänge im Moment. Keine Leine am Hund, guckt immer wieder zu mir, kommt selbstständig, wenn Menschen, oder Hunde kommen zu mir und geht neben mir, bis ich ihn weiter schicke.

    Sieht mit mir zusammen einen Fuchs, setzt sich hin und wartet auf einen keks.

    Legt sich im Kurs auf einem Tisch auf die Seite, fünf fremde Hunde mit im Raum und läßt es sogar brav zu, dass Fremde ihn anfassen.

    Juchhu, ein Durchbruch, ein Wunder.... oder äh.... nun.... mag daran liegen, dass ich den erwachsenen Hund dabei habe und das Teufelchen beim Gatten ist |) :shushing_face:

    Tatsächlich ist es so, dass der Mann eher das größte Hindernis für gemeinsames Camping darstellt.

    Er kann sich einfach nicht in die Situation hineinversetzen und verstehen, welche Bedürfnisse gerade erfüllt werden MÜSSEN ohne wenn und aber und manchmal auf auf Kosten der eigenen Vorstellungen.

    Ich denke, dass ich mit Hunden und Kind zusammen eine gute Zeit beim Camping hätte. Aber es gibt nun mal den Mann auch und dann wird das einfach zu viel für mich und noch anstrengender, als zuhause.

    Eben Cruisen wir so mit dem Bus durch die Gegend zum babykurs und es läuft das Lied „sowieso“ von Mark forster mit der Textzeile „Egal was kommt, es wird gut sowieso - immer geht ne neue Tür auf irgendwo“

    Vielleicht muss ich die Tür einfach noch finden und hindurch gehen.

    Oh das kenne ich. Und man selbst tanzt dann einen Eiertanz zwischen Hunden, Kindern und Mann, damit jeder bloß zufrieden ist. Und auf der Strecke bleibt man selber. Wir hatten auch solche Phasen.

    Dennoch haben wir viel gecampt, früher mit wowa. Meine Kinder haben es geliebt. Als sie älter waren bekamen sie ein eigenes Zelt, da waren sie etwa 5 und 8 Jahre. Waren sehr stolz und fühlten sich ultra erwachsen.

    Ihr findet auch einen Weg, bestimmt...

    Lucifer hat gekotzt im Auto bis er etwa drei Monate alt war. Aber mit abnehmender Häufigkeit. Balanceübungen machen meine Hunde eh, negativ verknüpft hat Lucifer aber nichts, obwohl er ansonsten extrem ortsgebunden lernt. Er fährt gerne Auto. Mal guckt er raus und motzt Hunde auf dem Gehweg an, meist pennt er aber einfach.

    Emil war nie schlecht im Auto.

    Wandelroeschen danke dafür. Gebe dir absolut recht.

    Weder Fiete, noch Emil sind kastriert, ist schlicht nicht nötig. Beide finden läufige Hündinnen toll, aber sind die vorbei ist das Thema durch. Dürfen die Bommel behalten.

    Lucifer quält sich. Und nein, das ist keine Bequemlichkeit. Er hat jetzt den zweiten Chip drin, nach Ablauf des ersten war es noch deutlich schlimmer, als vor dem Chip. Vor dem auslaufen wird er kastriert. Mache ich nicht gerne, aber stehe voll dahinter. Nach seiner Hodenentzündung ist es eh ratsam, weil er schon knotige Veränderungen hat.

    Ein Hund hat mit seinen 10 bis 15 Lebensjahren, wenn man von größeren Hunden ausgeht, ja eh eine kurze Lebensspanne. Und da will ich ihn nicht so leiden sehen. Unter dem Chip ist er ein fröhlicher, freundlicher Geselle, ohne Chip ein Häufchen Elend. Da ist die Entscheidung nicht mehr schwer.