Beiträge von physioclaudi

    Wenn wir bei persönlicher Erfahrung sind, in meiner Familie gab es 9 unkastrierte Rüden, 2 davon haben regelmäßig gedeckt und 2 Kasrtrierte. Einer hatte einen Hoden im Bauchraum und Einer war einfach unerträglich, wenn auch nur eine Hündin im Nachbardorf läufig.

    Die Hormonschleuder war Rüde 7 oder 8 und ich würde in so einem Fall immer wieder, ohne schlechtes Gewissen, kastrieren.

    Mit den Anderen wurde auch nie besonders trainiert außer normales Benimm, die waren halt nicht so gaga :ka:

    Danke, genauso empfinde ich das auch.

    Mit meinem Emil brauchte ich schlicht nicht üben in Anwesenheit intakter Hündinnen. Mutti ist eh am spannendsten und gut.

    Fiete brauchte und braucht heute auch gelegentlich Anleitung, wirft er sein Hirn über Bord kommt die leine ran. Alles kein Ding und im Laufe der Zeit deutlich besser geworden.

    Lucifer, keine Chance. Der war nicht nur aufgeregt. Der hat gelitten, zuhause gejammert und geschrien, nicht mehr gefressen und war einfach und das fand ich so krass, völlig wesensverändert und stand absolut neben sich. Und da frag ich mich auch, ob ich das ihm und uns antun muss. Ein Hundeleben lang nichts als Stress und körperliche Probleme? Bis hin zur heftigen Hoden Entzündung mit knotigen Veränderungen. Und bestimmt bin ich unfähiger als manch anderer hier, bestreite ich gar nicht. Aber zwei intakte Rüden hab ich ja hin bekommen.

    Und Benhilde ich finde deine Ausführungen ziemlich daneben. Klang für mich hier überhaupt nicht an, was du beschreibst. Und ich denke nicht, dass sich hier irgendein Rüden Besitzer den Schuh anziehen muss.

    Vielleicht gibt es nicht nur hypersexuelle Rüden, sondern auch das Gegenteil 🤷‍♀️

    Definitiv. Hab hier den Vergleich von drei Rüden. Emil ist quasi desinteressiert. Klar merke ich, wenn eine Hündin läufig ist. Der gockelt mal ein bisschen und flirtet, hängt auch mal länger an einer Pipi Stelle. Aber das wäre dann auch. Hündin vorbei und das ding ist gelaufen. Abrufen klappt auch.

    Fiete ist da vehementer und früher wollte er immer aufreiten,wenn die Hündin läufig war. Gab es einen Urschrei von mir, ging das Hirn wieder auf Sendung. Pipi ist auch spannend und das rein steigern muss man ihm auch verbieten. Früher war er auch generell immer mal aufdringlich bei Hündinnen und musste an die Leine. Zuhause war er manchmal noch ein bisschen nervös, aber hat sich auch wieder beruhigt. Gefressen haben sowohl Emil, als auch Fiete immer.

    Tja und dann kam Lucifer und ich hätte sowas nicht für möglich gehalten, die Story kennt ihr ja.

    Bestimmt ist vieles Erziehungssache, aber eben einfach nicht alles.

    Drinnen ist er zum Glück weiterhin entspannt, kommt zur Ruhe und frisst auch...aber draußen Halleluja :woozy_face:


    Ja, dann ist doch aber alles soweit im grünen Bereich. Solange er sich zuhause nicht weiter stresst ist es halt ein Entwicklungsschritt. Emil und Fiete hatten auch solche Phasen. Schnüffeln war nur erlaubt, wenn sie sich nicht reinsteigern und auf Ansprache sich zu mir umwenden. Klappte das nicht, wurden sie sofort weiter geschickt und mein Fuß landete zur Not auf der tollen Stelle. Nie werde ich Fietes Blick vergessen, als ich mal auf so einer tollen Stelle stand. Er starrte mit aufgerichteten Ohren auf meinen Fuß, das sah sehr speziell aus.

    Lucifer ist da eine andere Hausnummer gewesen und daher jetzt ja bommelfrei... womit ich mich sehr schwer getan habe.

    physioclaudi eh lach nicht :zany_face:

    Doooch, muss ich. Kommt mir so vertraut vor.

    Gatte: "Was ist denn mit dem Hund los?"

    Ich: "Da vorn läuft ein Hund, ich denke das ist ne Hündin"

    Gatte: "Und warum regt er sich dann so auf?"

    Ich: :headbash:

    Aber bevor ich den in einen Arbeits- oder Aktivitätsmodus versetze lass ich ihn einige Tage schlafen. :pfeif:

    Ja, das wäre bei Emil auch suboptimal, da ist Lucifer deutlich unkomplizierter. Er freut sich, dass wir was machen, aber er dreht dabei nicht gleich hoch. Er ist halt in der Beziehung wirklich easy.

    Ich bin für Frodo ja immer noch auf der Suche nach einem Trockenfutter, dass er gut verträgt und freiwillig in ausreichender Menge frisst.

    Letztens hab ich dann mal Fresco getestet, also das Trockenbarf. Frodo fand es toll und hat es wirklich gern gefressen, aber er hat davon so heftigen dünnflüssigen Durchfall bekommen wie noch von keinem anderen Futter :flushed_face:

    Hatte das hier noch jemand bei seinem Hund?

    Ich fand die Reaktion wirklich heftig. Dass der Kot bei neuem Futter mal weicher ist, okay, aber so? Der Kot ist ihm richtig aus dem After geronnen :frowning_face:

    Wir haben das Fresco Trockenbarf als leckerchen, also fütter ich das nicht in rauen Mengen, aber negativ reagiert hat bislang keiner der Hunde.

    Kein Spielen, keine Intelligenzspiele (sowas hab ich gar nicht), keine Suchspiele.. einfach schlafen :ka:

    Ich finde 7-10 Tage Ruhe halten sollte Hunde können.. was, wenn mal was gröberes als eine Kastra ansteht, so mein Gedanke halt.

    Ich bespaße ihn vllt 5-10 Minuten am Tag, dreimal sehr kurzes Leinengassi und ansonsten pennt der auch nur. Ich hab da gar keinen nerv mit ihm. Das Bespaßen fordert er auch nicht ein, sondern ich biete ihm halt mal was an.

    bislang sieht alles reizfrei und unauffällig aus. Und er läuft auch kein bisschen komisch, sondern total normal. Also ziept da auch nix. Na ich werde ihm morgen noch Schmerzmedis geben und übermorgen vllt ein bisschen weniger schon und dann merke ich vermutlich, ob er fit genug ist ein bisschen länger zu gehen. Tagsüber ist er total friedlich. Aber abends, wenn wir fernsehen war er zumindest gestern relativ unzufrieden, vermutlich weil er einfach nicht müde war. Und was die 20 Std Schlaf angeht, die man Welpen nachsagt, ich glaube momentan kommt Lucifer da ran :rolling_on_the_floor_laughing: . Ich bin froh, dass er das Prinzip "Ruhe im Haus" so gut drauf hat. Zahlt sich jetzt aus.