Beiträge von physioclaudi

    Am Ende hätte man vielleicht einen Trainer drauf schauen lassen sollen.

    Ach weißt du, vieles ist halt auch nur bedingt trainierbar in Abhängigkeit von den eigenen Umständen, bin ich der Meinung. Klar ein Züchter, dessen Rüden ständig mit läufigen Hündinnen zu tun haben, haben vllt eine bessere Chance es zu lernen. Aber Lucifers Vater lebt ja so und ist trotzdem hypersexuell.

    Und letztlich muss man dann eben auf den eigenen Hund schauen.

    Und ich hab meine Rüden alle mit ähnlichen "Methoden" aufgezogen. Zwei unkastriert, einer muss jetzt kastriert werden.Kann mir den Schuh anziehen, dass es mein Fehler ist, kann es aber auch lassen. Zumal die Trainer, die ich so hatte recht flott nach Kastra rufen. Da wäre Emil auch schon kastriert.

    Dass Du "schuld" bist, denke ich nicht. Warum sucht man auch immer nach Schuld. Unpassende Konstellationen ja, aber Schuld... Schlag dir das mal aus dem Kopf und versuche mal auch selber runter zu fahren. Du musst bei dir selber bleiben.

    Ich kenne das Problem leider sehr gut. Mein Sheltie ist ein Kläffer. Das war früher sehr extrem. Und wir konnten uns wunderbar hochschaukeln. Er bellt, ich bin genervt, er bellt mehr, ich werde sauer und knall ihm irgendwas vor die Füße, er wird hektisch, fahrig... und noch lauter.

    Dass Du momentan Aris Verhalten verstärkst kann ich mir vorstellen. Aber deshalb ist ja nicht alles deine "Schuld".

    Thomas Baumann wäre sicher ne gute Adresse für Euch, bevor ihr noch ewig lange rumdoktert.

    Maizy Ich hab das gerade nicht mehr so auf dem Schirm. Pablo ist noch nicht kastriert, sondern bislang nur gechipt, richtig?

    Ich staune, dass das so viel an seiner Dynamik geändert hat. Bei Lucifer waren unter dem Chip tatsächlich nur die schrägen Auswirkungen seines Hormonüberschusses weg. Also hungern, schreien, Hündinnen stressen, mich stressen, nicht mehr schlafen und mega frech sein. Das war alles weg. Ok, ein bisschen zum frech sein neigt er schon noch, so isser halt, aber kein Vergleich.

    Ich hoffe sehr, dass die Kastra jetzt dieses "normale" Verhalten während des Chips zementiert. Er war ja noch immer flitzig und hat auch markiert und sich für andere Hunde interessiert, aber eben in einem Rahmen, wie ich es davor von meinen intakten Rüden kannte.

    Kuschel Camper kennen wir auch, herrje.

    Einmal in Süddeutschland im Oktober. Ich war auf Kurs, der CP Platz wirklich leer und abends kommen zwei Kastenwagen mit befreundeten Paaren und stellen sich direkt neben mich. Haben ihre Markisen raus gefahren und die halbe Nacht grölend Bier getrunken. Als ich am nächsten Morgen kurz nach acht laut dieselnd von Platz getuckert bin, weil ich ja in den Kurs musste, kam einer aus einem der Wagen und schüttelte den Kopf, daß ich da so einen Lärm machen. Ohne Worte.

    So sah es vorher aus, da war wirklich reichlich Platz

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    Und letztes Jahr in der Heide auch. Parkplatz quasi leer und es kommt einer und stellt sich drei Meter neben mich. Aber, da war ich mal froh um laute Hunde, mein Mann kann mit Lucifer nach, die Hunde begrüßten HH, den Gatten, einander sehr lautstark und ich hab sie mal machen lassen. Fünf Minuten später fuhr das Womo an das andere Ende des Platzes. Gelegentlich sind laute Hunde von Vorteil :rolling_on_the_floor_laughing:

    Mir ist Freilauf auch sehr wichtig. Emil, der ja als Junghund den Beinamen Flitzeplüsch hatte, rennt noch immer gerne mal, aber lange nicht mehr so wie früher. Er läßt sich gerne mal animieren von Lucifer, aber rennen um des Rennens willen, so wie früher, das hab ich lange nicht mehr gesehen. Allerdings ist er ja auch nicht ganz gesund und hat schon öfter mal nen Tag, wo er sichtlich schlecht läuft.

    Lucifer kann hier im Auslaufgebiet frei laufen, da gibt es zwar Wildschweine, aber die triggern ihn bislang nicht, evtl weil es die hier bei uns schlicht überall gibt. Und in der Huta. Da gibt es eine riesige eingezäunte Wiese und da gibt er dann Hackengas. In unserem Garten schon auch, aber da ist der Platz halt recht beschränkt.

    Eben hab ich, um dem Kleinen (also in dem Fall Lucifer), eine Freude zu machen, meine Tochter versteckt in einem, dem Hund unbekannten Gebiet, mit viel Freifläche, einige Sackgassen hab ich gelegt und zwischen dem Verstecken der Tochter und dem Suchen hat es dann noch 5 Minuten geschüttet wie blöd. Und er hatte so gar kein Thema sie zu finden, ich war mal wieder schwer begeistert. Er sucht genauestens jede Sackgasse ab. Bis auf eine, die er übersehen konnte und da war klar, sie ist da nicht. Da ist er nur etwa einen Meter rein. Er hat sich mega gefreut, als er sie dann hatte. Emil hab ich dann die gleiche Strecke absuchen lassen, dem hab ich an einer Kreuzung helfen müssen, aber dann hat er sie auch gefunden. So enthusiastisch bei der Suche wie Lucifer ist er aber nach wie vor nicht.

    Ich hoffe ab nächste Woche wieder mit Lucifer und falls mein Mann dabei bleibt auch Emil zum Trailen gehen zu können, die Klammern kommen Sonntag raus und dem Hund geht es ja super gut.

    Moah, ich weiß noch, wie wir das erste Mal in Dänemark waren, dreijähriger Emil, knapp einjähriger Fiete und Chica. Wir gehen an den total einsamen Strand, Chica wuselte so los, die Jungs :shocked: :shocked: :shocked: .

    Dann hab ich die auch abgeleint, Fiete hopste ein bisschen herum, so der wahnsinnig dynamische isser ja eher nicht, Emil schoss los den Strand runter und würde ich nicht genau wissen, dass der NIEMALS verloren geht, hätte ich mir evtl Sorgen gemacht. Denn er rannte,rannte,rannte, bis er nur noch ein winziger Punkt war. Dann kehrte er um und kam zurück. Das Ganze gerne dreimal hintereinander. Dann wurde (damals noch) mit Fiete gespielt und ich hatte im Anschluss drei restlos glückliche Hunde. Letztes Jahr waren wir ja auch im Dezember am Limfjord. Da ist ausser uns dann quasi niemand und auch Lucifer konnte mal so richtig rennen, ohne dass ich Sorgen hatte. Und auch der guckte maßlos erstaunt über so viel Wasser.