Beiträge von physioclaudi

    Abbrechen werden wir nicht. Denn stimmt, müssen das jetzt auch als Übung sehen.

    Wir wollen ja auch länger unterwegs sein können.

    Wenn ihr den ganzen Urlaub auf demselben CP geplant habt, könnt ihr ja mal an der Rezeption fragen, ob ihr mal den Platz wechseln dürft. Ich habe mich immer besser gefühlt, wenn mein kläffendes Tierschutzviech nach einigen Nächten anderen Leuten auf den Nerv gehen konnte. :)

    Haha, ja, den Gedankengang kenne ich gut. Früher, wir waren noch im Wowa unterwegs, hat Emil auch ständig gebellt, wenn er was gehört hat. Gerne auch auf den Sitzbänken gestanden und raus gemotzt. Es wurde besser, als ich ihm die Sitzbänke untersagt habe.

    Kläffen tut er im Womo gar nicht. Höchstens, wenn wir zum Gassi aufbrechen, aber das ist zuhause auch ein Thema und hat nix mit Camping zu tun. Lucifer meldet fremde Menschen, eher nicht. Aber bellende Hunde, oder anderes Getier, was um das Gefährt herum unterwegs ist.

    In der Schweiz sind viele Rotmilane und die ersten Tage musste er die kommentieren, weil sie gerufen haben und er das nicht kannte. Hat er sich aber schnell dran gewöhnt.

    Na jedenfalls stand ich so vor dem Bus, schaute rein, wollte etwas denken - aber es ging irgendwie nicht so gut wie sonst. Kam nix Schlaues dabei raus :ugly:

    Ja, da sagste was.... Hitze und Denken....

    Bbylabi ich fühle mit Dir. Emil war ein Jahr alt, da hab ich mit Tochter und Chica und ihm einen Kurzurlaub in Italien gemacht. In so einem Mobilheim, was man da mieten konnte. Emil ist völlig eskaliert. Raste in diesem ja eher winzigen Etablissement rum wie angestochen, kläffte, hechelte, grauenhaftes Stressgesicht. Und draussen schüttete es wie aus Eimern. Nein, nicht übertrieben. Dann bin ich in strömendem Regen mit dem Hund 7km gejoggt, weil sowas zuhause immer Wunder gewirkt hat. Wir kamen zurück. Ich nass inklusive Unterwäsche, die Laufschuhe machten quatschende Geräusche, der Hund auch triefend, aber noch immer gaga. Ich hab mir nach eigener Trockenlegung den Hund geschnappt, mich mit ihm ins Bett gesetzt und ihn schlicht mit Klammergriff festgehalten. Erst zappelte er wie ein Aal, irgendwann brach er wirklich zusammen und schlief endlich. Es waren die vier ätzendsten Tage, die man sich vorstellen kann, zumal es auch die ganzen vier Tage schüttete.

    Ich erzähl das, weil Emil heutzutage so ein cooler Camperhund ist. Ein absolut toller Begleiter für den das Womo halt auch das zweite Zuhause ist. Lucifer ist da noch nicht ganz so easy, aber meilenweit entfernt vom jungen Emil, also gebe ich die Hoffnung nicht auf :sweet: .

    Gestern war ich sogar recht stolz auf den Großen. Wir waren ja in der Schweiz und gestern, nach Kurs und abgenommenen Prüfungen bin ich dann noch weiter in die Schweiz rein und hab Pferde behandelt.

    Die Hunde denken, das interpretiere ich jedenfalls so, sobald das Womo fährt sind wir ein paar Std unterwegs. Gestern allerdings sind wir nur ne halbe Std gefahren, dann bin ich wieder raus um die Pferde zu behandeln. Da haben beide ein paar Minuten gebellt, weil sie das nicht kapiert haben :roll: . Als ich fertig war, haben wir den Rückweg zumindest begonnen und waren um 23 Uhr in Kirchberg an der Jagst, wo ich übrigens den Womo- Stellplatz sehr empfehlen kann. Direkt an einem Wandergebiet und die Altstadt erhebt sich angestrahlt über einem, sehr malerisch.

    Wir kamen da an, Stellplatz rappelvoll. Der einzige Platz neben einem VW-Bus, dessen Tür offen stand, wo noch Leute lautstark in und um den Bus redeten. Noch mehrere Camper, die vor ihren Fahrzeugen saßen. Luci wollte nach Ankunft mal lautstark kundtun, dass er da ist und dass bitte jeder Anwesende unaufgefordert seine Daseinsberechtigung nachzuweisen hat. Ich war dann schon ziemlich bestimmt in meiner Ansage an ihn, aber er war dann echt mega brav und hat NICHT gejodelt. Wir mussten zum Pipimachen halt an allen Womos vorbei, erst in eine, dann in die andere Richtung. Leute sitzen rum, es ist dunkel und ich hörte ihn ein paarmal empört schnaufen, aber er war mega brav. Auch nachts und morgens hat er Aktivitäten um und in den Womos nicht kommentiert, obwohl dank offener Fenster ja alles zu uns rein kam. Da bin ich schon stolz aufs Teufelchen.

    Kann sie doch gar nicht. Wenn du entscheidest, den Hund nicht zu streicheln, hast es doch immernoch du entschieden.

    Geht so... Würde ich nicht uneingeschränkt bestätigen. Meine Hunde haben es super drauf mein Verhalten durch ihres zu steuern. Bemerke ich das, lasse ich es nicht zu. Aber immer merke ich es nicht.

    Wenn man sich genau beobachtet fällt sicherlich den meisten irgendeine Situation ein, wo man etwas tut, oder unterlässt, was darauf basiert, daß die Reaktion des Hundes klar ist.

    Also Lucifer ist in der Arbeit sehr motiviert, wenn wir Trailen gehen. Da blüht der Hund auf, das ist toll. Tricksen zuhause ist auch nett, oder mal was suchen, was ich im Haus versteckt habe. Unterwegs beim Gassi ist es leider total schwierig ihn für Arbeit zu motivieren. TanNoz ich gehe auch gerne mit einem zufriedenen Hund einfach Gassi und bei Emil habe ich genau das geübt. Dass beim Gassi nix Tolles passiert und er von seiner Palme runter kommen kann.

    Bei Lucifer würde ich aber gerne auch unterwegs Arbeit mit mir etablieren, damit er mich nicht ausblendet und nur die Gegend nach Wild abscannt.

    Ich "verliere" dann unterwegs irgendwas, laufe ne Weile weiter, rufe ihn dann zu mir und schicke ihn suchen. Macht er dann auch, aber es wirkt eher genervt "boah kannst du nicht auf deinen scheiß aufpassen, ich hab zu tun!!!" sucht den Gegenstand, spuckt ihn mir vor dir Füße und dreht gerne schon ab um sein Ding zu machen, bevor er für das Suchen einen Keks bekommen hat. Das fordert seine Nase einfach nicht besonders, ist zu einfach. Und er möchte halt sein Ding machen. Finde ich doof, weil sein Ding ist jagen. Und das darf er ja nunmal nicht.

    Lucifer versucht gelegentlich mich und Emil zu splitten, darf er natürlich nicht. Emil ist Lucifer gegenüber erstaunlich tolerant, aber ich entscheide immernoch selbst wen ich gerade kuscheln will. Wenn Sie um meine Aufmerksamkeit konkurrieren, weil ich länger nicht da war, schicke ich sie auch durchaus beide weg, bis sie sich beruhigt haben.

    Also erstmal...nach Würzburg isses nicht weit...das nächste Mal sag Bescheid, ich kann auch mal ein Stück fahren.

    Ich bin auch nur eine Stunde von Bayreuth entfernt...wollte es nur mal anmerken:D

    Wo denn genau? Gerne als PN.

    Momentan sind Treffen wohl doof. War an sich auf dem Rückweg mit Lani verabredet. Aber Emil läuft furchtbar. Daher möchte ich nicht, dass er so sehr viel läuft. Und im Womo allein lassen bei über 30 Grad geht ja auch nicht. Aber vllt so Herbst/ Winter mal?

    Zum Erwachsen werden, Emil ist mit drei erwachsen gewesen. Ernsthafter, hat nicht mehr oft mit anderen Hunden gespielt. Aussenfokus geringer, Impulskontrolle besser, so Sachen. Das war tatsächlich ziemlich genau mit drei Jahren. Nun ist Emil ja ein KLEINER Hund. Wenn ich mir meine Luci-Knalltüte angucke, dann werde ich mal so auf seinen 5. Geburtstag hoffen :woozy_face: .

    Auf dem Weg in die Schweiz hab ich vorhin an einem Fressnapf angehalten. Bin mit Lucifer rein, weil ich sein HB zuhause vergessen hab und hier, wo viele Rehe sind, hab ich keinen Bock mir die Schulter auskugeln zu lassen. Er war :zany_face: :dizzy_face: und ich :hear_no_evil_monkey:. Mein Gott war der laut. Auf so eine fiese schrille Art gequietscht, dass ich dachte es zerreißt mir das Trommelfell. Nach 5 Std Autofahrt war das wohl zuviel des Guten. Und drei Leute, die ihn anquatschen. Er saß erst sehr brav, wenn auch laut an der Kasse und die Kundin vor uns quatscht ihn an, beugt sich über ihn und küsst ihn auf den Kopf. Ich dachte ich seh nicht richtig. Lucifer löste dann natürlich das Kommando auf und sprang der Guten ins Gesicht, was, wie sie mir versicherte gaaar kein Problem ist. Naaaargh, warum begreifen die Leute nicht, dass das sehr wohl ein Problem ist? Und warum muss man so übergriffig sein? Die hinter mir haben ihn dann auch noch gelockt und was soll ich sagen, dadurch wurde er nicht gerade leiser.

    Dass Vollnarkosen nicht ungefährlich sind ist ja nix Neues. Worauf beziehen sich deine Zahlen? Pro Jahr? Pro 1 mio?...?

    Fiete ist ja nach dem Zähne sanieren vor ein paar Monaten nur ganz schwer aus der Narkose gekommen. Es war die zweite in seinem Leben. Die erste war eine Inhalationsnarkose, die hat er wunderbar vertragen, die zweite war Ketamin. Drei Wochen hat er gebraucht, wieder auf die Beine zu kommen.

    TanNoz Würzburg? Merke ich mir 😊. Ich mache oft in Bayreuth Zwischenstop auf dem weg in die Schweiz.

    Ja, wir waren halt alle drei angestrengt von der Fahrt, dann neuer Ort, Lucifer war lange nicht mit. Und ich hatte schon meine liebe Not die Jungs gesittet und ohne Gebrüll aus zu laden und zu sortieren. Keine drei Minuten später trafen wir auf das Kind. Ich hätte nicht dringend vom Weg gehen müssen, wenn ich mir sicher gewesen wäre, daß das Kind nicht zu uns läuft. Daher hab ich auch nicht absitzen lassen,sondern bin ausgewichen und möglichst schnell vorbei. Das Kind war schlicht deutlich zu interessiert und die Mutter eine tiefenentspannte. Hektisch war ich nicht, aber Emil fing das Pöbeln an, sowie ich von Weg runter bin.

    Naja, abhaken...

    Heute hatten wir dafür ein tolles Gassi. Hunde ruhig und entspannt, einige Hundebegegnungen, aber alle angeleint. Meine durften an die 8m Flexi und Lucifer hat es sogar geschafft mich anzugucken und sich einen Keks zu holen, trotz vieler Gänse, die auf dem Wasser und auf dem weg lautstark zu gange waren.

    Vögel sind nicht so spannend wie Rehe, weil der Hund ja nicht doof ist und genau weiß, dass ihm die Bewegungsmöglichkeiten in der dritten Dimension fehlen, aber wenn so dicke, saftige Viecher vor ihm auf dem weg rumwatscheln ist das schon auch aufregend.

    Meiner lieeebt kleine Kinder und will dann da hin. Das wollen manche Eltern aber eher nicht und er ist mir an der Leine auch zu grob, um ihn einfach Kontakt zu kleineren Lebewesen haben zu lassen. Deshalb lenke ich ihn immer ab oder ziehe ihn weg.

    Ich würde Lucifer jetzt auch allein nicht zu so einem Zwerg lassen. Der liebt Kinder auch. Ihn alleine hätte ich mit Keks vor der Nase flott dran vorbei gezogen, aber hatte ja noch Emil an der Leine, der gerade die Lederjacke anzog. Und diese Flucht in die Wiese fand ich eben suboptimal.