Beiträge von physioclaudi

    Waren eure Hunde schon als Welpen so laut oder kam das erst mit der Zeit? :)

    Luci war schon immer eher laut. Bellen ja nicht unbedingt. Aber eben alles andere.

    Ich holte ihn bei der Züchterin ab und so rückblickend hätte ich vllt gleich wieder umdrehen sollen (Spaß). Ich war allein, er musste in die Box, die stand neben mir. Aber er kannte mich ja nicht wirklich. Ich fahre los und das Baby tobt, kreischt bellt,.... kotzt, kackt und pinkelt. Ich halte an, mache alles so gut es geht sauber, fahre wieder los... same. etwa 1,5 Std tobte das Hundekind, fiel dann um und schlief.

    Zuhause war er schon sehr lange ein kleiner Wüterich. War durchaus anstrengend. Und was das Verhalten bei der Züchterin angeht... mir wurde immer wieder versichert, dass er die absolute Pennbacke war. Nun, das hat sich nach seinem Einzug bei uns sehr deutlich geändert.

    Heutzutage schläft und ruht er zuhause viel. Da kann ich mich nicht beschweren. Dieses Hektische und kontrollierende, womit Emil mich irre macht, hat Lucifer gar nicht.

    Aber gemeinsam bellen, wenn jemand kommt, das tun sie schon. Aber vor dem Gassi, wenn Emil gerne bellt, ist Lucifer still. Tja und dann verlasse ich das Haus, Emil ist still und Lucifer legt los. Zwar nicht zwingend bellend, aber in jedem Fall LAUT. Die haben da eine strikte Arbeitsteilung.

    Die Frage ist, braucht ihr das wirklich? Also ist im Sinne von ist das wichtig für euch?

    Ich meine die Frage absolut unkritisch, aber ich z.B. frage mich selbst oft, ob ein solches Training Kapazitäten beansprucht die ich anderweitig brauche in der Junghundezeit.

    Ja schon, ich möchte ihn nicht immer daheim lassen müssen und auch mal spontan in den Laden. Bei den Temperaturen kann er auch nicht im Auto warten. Ich weiß nicht wie andere das machen, aber ich hab ihn gerne dabei, auch im Biergarten, oder eben, wenn man mal in der Stadt unterwegs ist. Klar jetzt nicht zum Hardcoreshoppen, aber wenn es sich ergibt, soll er das schon können.

    Ich bin da auch hin und her gerissen, was ich meinen Hunden zumuten möchte. In meinem Hinterkopf regt sich zugegeben immer eine leise Stimme, die sagt "Lass ihn zuhause, er ist sooooo laut". Diese leise Stimme hatte ich bei Emil auch. Dennoch hat mir da sein älter werden in die Karten gespielt. Der kann inzwischen in Restaurants liegen, in Geschäfte gehen, alles kein Thema. Und der war Minimum genau so anstrengend wie Lucifer in seiner Jugend. Ne, an sich war Emil wirklich deutlich schlimmer. Man vergisst ja auch einiges. Luci fährt sich hoch, eben im Fressnapf, oder an unbekannten frequentierten Orten, aber genau so schnell regt er sich auch wieder ab. Das konnte bei Emil auch mal Tage dauern. Daher versuche ich mich da auch nicht irre zu machen, dass ihm vieles noch so schwer fällt. Lucifer ist noch nicht erwachsen. Ich merke das an vielen Kleinigkeiten.

    Emil würde auch gerne im Fressnapf markieren, Luci nicht, der ist mit rumquaken beschäftigt. Ich hab Emil also sehr dicht bei mir. Wollte ihm letztens ne Kühlweste kaufen und meinte zur Verkäuferin, wie nervig ich das finde, dass man so aufpassen muss,, dass der Hund sein Bein unten lässt, sie meinte 10 mal am Tag sieht sie minimum, das ein Hund irgendwo ran pinkelt. Und nur ein Bruchteil der HH kommen und fragen nach einem Lappen. Ist ja wohl das mindeste, sollte man meinen.

    Sie müssen auch regelmäßig die Waren in den unteren Regal Brettern sauber wischen. Also kaufe ich im fressnapf jetzt nur noch Sachen, die über einem halben Meter hoch stehen. :see_no_evil_monkey:

    MDR1 Gendefekt ist doch nicht "nur" Unverträglichkeit bestimmter Medikamente sondern geht doch auch mit erhöhter Stressanfälligkeit einher.

    Betroffene Hund gehören für mich einfach nicht in die Zucht!

    Gibt es hier im Forum Besitzer von MDR1(-/-) Hunden?

    Ja, Sturm ist -/-

    Und so ziemlich der entspannteste und sonnigste Hund meines Rudels 🤣 den bringt so leicht nix aus der Bahn.

    Fiete ist ja auch -/- und tiefenentspannt. Kann zum shoppen in Cafés, überall mit hin, stört ihn nicht die Bohne. Und mein +/+ Collie sowie mein +/+ Sheltie sind von 0 auf 100 im Nullkommanix.

    Also da sehe ich echt keinen Zusammenhang mit MDR1

    Fuchshexchen tolles Video. Danach hat man schon echt ne Menge Fell rumfliegen. Mir tat die Groomerin, wo ich zweimal mit Fiete war, hinterher schon leid. Der ganze Laden hatte quasi ne Halloween-Deko von Fietes Unterwolle. Vom Blower optimal verteilt.

    Ich wasche Fiete ja noch immer, auch wenn er bei der Tochter lebt, sie hat keine Badewanne. Blowern tue ich ihn allerdings im Garten. Da hängt dann auch massig in Sträuchern hinterher und ich sammel alles greifbare weg, aber in geschlossenen Räumen finde ich es schon eher krass.

    Lucifer und Emil blower ich zugegebenermaßen gar nicht. Die kriegen ihren Bademantel an, der zieht sehr viel Wasser aus dem Hund und wenn sie halbwegs trocken sind, bürste ich sie aus. Emil haart ja nur im Frühling eine Weile, sonst verliert der quasi nix an Haaren. Beim Waschen schon ein paar Haare, aber seeeehr wenig. Lucifer ist Dauerhaarer, da kommt immer was raus.

    Hundeln vom Fell her tun sie alle drei nicht. Ich schiebe das allerdings drauf, dass sie nicht schwimmen gehen. Alle Langhaarhunde, die ich kenne und die regelmäßig schwimmen, müffeln schon recht intensiv, finde ich.

    Im Moment denk ich immer häufiger über eine Kastra nach. Zumindest mal den Chip setzen lassen. Wollte ich NIE und war sehr dagegen, aber langsam erreicht er meine Belastungsgrenze.

    Er ist aber erst 15 Monate alt. Ich wollte ihm eigentlich die Chance geben, bis er 2 ist. Würde aber gerne wissen, ob die Kastra seinen Stresspegel senken würde und wir den Chip doch etwas früher testen.

    Hat hier jemand seinen Rüden aus nicht medizinischen Gründen kastrieren lassen? Hat sich was am Verhalten geändert?

    Frage mich auch, ob der Chip wirklich 100 % reversibel ist.

    Lucifer wurde das erste Mal mit 1,5 Jahren gechipt, dauerte etwa 5 ätzende Wochen, dann legte sich ein Schalter um und ich hatte meinen freundlichen, gut gelaunten, arbeitsfreudigen Hund wieder, das dürre Nervenbündel, was 24/7 jammerte und permanent sabberte wie ein Wasserfall war weg, kam aber natürlich wieder. Und beim zweiten Mal deutlich heftiger, sodass er vom TA erst Vetranqil und dann noch ne Hormonspritze zusätzlich zum zweiten Chip bekommen hat. Da war er 2,5 Jahre. Er hat sich dann noch so lange an seinen Murmeln zu schaffen gemacht bis er eine fette Hodenentzündung mit knotigen Veränderungen hatte, was ihm schrecklich weh getan hat. Als wir das endlich alles im Griff hatten und der Chip anlief, hat er körperlich und ich finde auch psychisch noch einige Zeit gebraucht um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Die veränderten Hoden sind ein offizieller Kastragrund, aber ganz ehrlich, ich hätte ihn auch kastrieren lassen, wenn seine Hoden kein Problem gehabt hätten. Seine Kastra ist morgen vier Wochen her.

    Ob der Chip reversibel ist... an sich schon, habe aber schon öfter gelesen, dass manche Rüden sehr lange brauchen, bis sie die Wirkung wieder los sind. Ich meine flying-paws hätte das bei ihrem Spitz gehabt?

    Bei Lucifer hat der erste Chip länger als ein halbes Jahr gehalten.

    Emil hab ich ja auch mal chippen lassen, weil ich wissen wollte, ob sein Aussenfokus und die Stressanfälligkeit sich dann reduzieren (Trainer, TÄ, sämtliche Hundebekanntschaften waren sich SICHER, Kastra ist die Lösung). Der hat sich unter dem Chip kein Stück verändert, außer dass er gepinkelt hat wie ein Mädchen. Und sein Chip lief ziemlich pünktlich nach einen halben Jahr aus und der Hund war wieder der alte.

    meine sind auch nicht unbeobachtet in unserem Garten. Wir haben hier eine sehr aktive Nachbarschaft, nebst Zaunkläffern. Bin ich mit im Garten, benimmt Lucifer sich (Emil eh, den interessiert es eher nicht, wenn ausserhalb des Gartens Action ist).

    Wenn ich rein gehe, dann dauert es so.... 20 Sekunden, bis das erste Buffen an mein Ohr dringt. Dann ist erstmal Ruhe und ich glaube ernsthaft, Lucifer wartet, ob ich darauf reagiere. Komme ich dann wieder raus, steht er oft mitten auf dem Rasen und guckt mir entgegen. Ist dann auch wieder ruhig.

    Komme ich NICHT wieder raus, erwacht die Colliezei. Gerne kommt Emil dann rein gerannt und petzt (steht backenblasend und höchst empört neben mir... weil er ja so ein leiiiiiser Hund ist :shushing_face: ), als ob ich es nicht schon selbst gehört habe.

    Wenn es soweit kommt rufe ich ihn rein und der Spaß ist vorbei. Ich hatte immer die Hoffnung, dass er sich das mal merkt, aber bislang warte ich da vergeblich auf den fallenden Groschen.

    Mal eine Frage an die Junghundehalter/innen.. ich lese und höre immer wieder, dass viele Probleme damit haben, dass ihr (Jung)Hund zu anderen hinrennt und dann nicht mehr abrufbar ist. Vinci macht das zum Glück nicht, der freezed kurz und kommt dann auf Rückruf zu mir. Wenn ich nichts machen würde, würde er aber wohl auch hinrennen. Aber ich bin ziemlich sicher, dass er eigentlich keinen Kontakt will. Und ich denke auch viele andere Hunde wollen eigentlich keinen Kontakt, sehen aber keine andere Möglichkeit als Kontakt aufzunehmen. Warum ist das so? Und wie kann man solchen Hunden helfen? Oder bin ich falsch und diese Hunden wollen wirklich immer Kontakt aufnehmen? Und falls ja warum? Sozialkontakt? Sexuelles Verhalten? Kontrollverhalten?


    Mich würde eure Meinung dazu wirklich mal interessieren :)

    Es gibt einfach unterschiedliche Hundecharaktere..manche sind superneugierig, manche wollen tatsächlich viel spielen und sind bis ins hohe Alter verspielt, andere wollen abchecken usw. Alles ist möglich

    Ist hier auch sehr charakterabhängig.

    Emil mag Fremdhunde eher nicht und ist desinteressiert. Von sich aus geht er auf den Fremdhund zu, wenns ne Hündin ist. Aber auch da lässt er sich problemlos wieder zurückrufen. Fremde Hunde, die in uns reinlaufen sind sein persönlicher Horror und er teilt auch aus, wenn man ihm auf den Sack geht.

    Lucifer ist ganz anders. Er spielt noch immer gerne. Losflitzen sobald ein Hund in Sicht kommt, das macht er nicht mehr. Er bleibt meist stehen und beobachtet den anderen ein paar Sekunden. Kommt der entspannt und freundlich auf uns zu, checkt Lucifer ab, ob der mit ihm rennt. Hat der da keinen Bock drauf, kann es auch sein, dass Luci mal abcheckt ob er dann wenigstens beim Besitzer des Hundes nen Keks abstauben an |) .

    Was Hoftreue angeht, das hat hier nur Emil. Er würde zwar in den Garten schon raus gehen, wenn ich ihm keine Vorgabe mache, sich aber nicht entfernen.

    Lucifer.... nun der würde je nach aktuellem Umfeld

    a) jagen

    b) neue Freunde suchen

    c) dem Hausbesitzer tatkräftig Arbeit abnehmen und schonmal einen Brunnenschacht für die Gartenbewässerung vorbereiten

    d) Taschenkontrolle bei etwaigen Passanten vornehmen.

    :hust:

    Vielmehr spielt er die Schlüsselszene aus "der Exorzist" nach.

    Immerhin ohne Kotzen.

    Danke für das Bild, ich weiß schon, warum ich den Rabauken Lucifer genannt habe. Möglicherweise war das auch eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, wer weiß das schon :denker: :smiling_face_with_horns:

    wildsurf der Harry macht schon eine Reihe von Geräuschen. So ganz eliminieren kann ich das vermutlich nicht. Er ist DEUTLICH leiser als der alte, aber die Fernsehhalterung macht ein bisschen Geräusche, da klemm ich immer ein Taschentuch zwischen (sehr professionell), und ganz hinten unter dem Bett lagern Stühle, Kabeltrommel, Hocker und noch etliches anderes, mit Spanngurten verzurrt, aber da gibt es auch mal Geräusche.

    Aber da wo der Tisch ist, ist ja eine Nische. Das wäre einen Versuch wert, ihn da hin zu legen. Ist etwas abgeschirmter.