Beiträge von physioclaudi

    Hängt ja viel am Umfeld. Wenn ich 15 Minuten fahre bin ich auf den Rieselfeldern. ich liebe es da, es blüht, ich sehe fremde Hunde frühzeitig, ich und Emil sind am liebsten dort. Lucifer allerdings muss da an der Leine bleiben, denn es gibt sehr viel Wild. SL, aber eben doch die Leine. Wir haben hier im Ort ein großes Auslaufgebiet im Wald. Da gibt es keine Rehe. Nur Schweine, die interessieren den Teufel wenig. Da darf er ohne Leine, solange er sich an Regeln hält. Ist aber eben das Auslaufgebiet. Also Hunde im Minutentakt. Mit Lucifer ist das ok, er hat da auch Freunde. Aber mit Emil geht es schlicht nicht mehr. Ich hab ihn dann an kurzer Leine, was aber seinen Stress mit den anderen Hunden eher größer macht.

    Das ist dann wieder ein Zeitproblem. Mein Mann hat ja seine Liebe zu Lucifer entdeckt und geht jetzt oft mit ihm in den Wald, während Emil und ich zum Feld fahren. Aber ist halt auch ein bisschen blöd. Aber man ist ja bereit einiges zu tun, damit der Hund seine Beine strecken kann.

    Wobei der Ben mittlerweile total gern im Auto bleibt und auch bei offener Klappe tief entspannt rumliegt oder schläft. Das ist bei allen aus der Gruppe so....ich glaub, mittlerweile würd sich der Ben durchaus den Volvo als "Zweitwohnung" in den Garten stellen...😃...so unterschiedlich....

    Die Erfahrung hab ich auch gemacht. Als Welpe hat Lucifer im Auto gekotzt und gejammert, das hörte zum Glück auf, dann kam die Ungeduldsphase, aber gerade durch das Trailen und das Warten und dann kommt was Tolles, hat sich das total gegeben. Der bellt evtl wenn wir ankommen und er sieht die Trainerin, aber dann hört er wieder auf und packt sich meist auch aufs Ohr.

    Voila, Hund gereinigt. Und Check, wir kriegen das wunderbar allein hin. Auf Kommando (mit Keksunterstützung und kurzem Schimpfen seinerseits) springt er rein, raus ging dann durchaus flüssiger. Aber er hat artig gewartet bis er abgerubbelt war und seinen Bademantel an hatte, dann bin ich erst raus aus der Wanne und dann hab ich ihm erlaubt zu springen. Und er ist sehr kontrolliert gehüpft und nicht wie beim letzten Mal kopflos aus der Wanne gepoltert. Für diese unkomplizierte Alltagstauglichkeit liebe ich diesen Hund. Emil waschen ist auch kein Ding. Aber der macht ja eh alles, um mir zu gefallen.

    Nach dem Baden muss ausgiebig gealbert werden, Emil findet das sehr suspekt.

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    Aber endlich haben wir auch Tüten voller Unterwolle :hurra:

    Haha, du bist der erste Mensch, den ich kenne, der sich darüber freut :rolling_on_the_floor_laughing:

    Aber diesen Zweifel, ob man zu blöd ist zu bürsten, den kenne ich auch. Emil hat bis er fünf war nicht ernsthaft gehaart. Ich hatte dann schon das Wollmonster Fiete und aus Emil kam dennoch nichts raus. Also bin ich mit beiden zum Groomer. Fiete hat mit der Unterwolle den Laden umdekoriert, Emil hat auch da quasi kein Haar verloren. Aber ich war beruhigt. Seit er fünf ist, haart er im Frühjahr ab. Das war es dann aber.

    Morgen ist Fiete fällig und ich ringe schon die ganze Zeit mit mir, ob ich heute noch Lucifer in die Wanne stopfe. Einmal das Bad putzen und dafür zwei saubere Collies, das ist durchaus ein Argument. Allerdings will Lucifer nicht gehoben werden und springt allein in die Wanne. Das ist auch kein Problem. Er will aber auch auf jeden Fall wieder allein raus springen. Und ich hab ne, ein kleines Stück in den Boden eingelassene Wanne mit einem breiten Fliesenrand. Und da er unkontrollierte Riesensätze macht, hab ich Sorge er verletzt sich. Mein Mann ist leider nicht zuhause, um ihn beim Rausspringen ab zu fangen.

    Naja, es ist schon insgesamt einfach ein Thema, was man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Es ist ja eben keine reine Prinzipienreiterei zu sagen, ich will nicht kastrieren lassen. Es ist ganz objektiv durchaus ein Problem für die Entwicklung des Hundes, wenn man zu früh kastriert, aber auch generell nach Kastrationen. Das Bindegewebe wird weicher, Muskulatur baut schlechter auf und die Verletzungsanfälligkeit steigt indem Zuge an. Das wird mEn um so relevanter, je größer der betreffende Hund ist und wie alt bei der Kastra.

    Ich ertappe mich in meinen Posts auch oft dabei mich zu rechtfertigen. Erst für den Chip, später für die Kastra. Finde das aber gar nicht schlimm. denn genau genommen rechtfertige ich mich halt vor mir selbst, bzw gehe die Fakten durch.

    Meine Hunde durften auch unkastriert immer rennen und die Beine strecken. Ich sehe halt zu, dass das möglich ist, weil es mir auch wichtig ist. Der limitierende Faktor waren da nie die Eier der Jungs, sondern Lucifers Jagdtrieb.

    ..da gehen die Trails denn auch mal gern durchs Wasser - das macht dann aber auch so richtig Spass :smile:

    stelle mir gerade meinen wasserscheuen Lucifer vor. Trailen ist sein Leben. Vermutlich würde er einen gewaltigen Satz über den Bach machen und die Mutti fliegt mit nem Bauchklatscher mitten rein.

    Emil, ebenfalls wasserscheu und trailt ausschließlich, weil ich das möchte (er findet fremde Menschen blöd, daher erschließt es sich ihm nicht, warum er die noch suchen soll. Jeder Mensch weniger wäre ein Benefit für ihn) würde am Wasser stehenbleiben, sich vor mich setzen und seine Belohnung fordern. Denn da ist ja der Weg zuende, also ist der Mensch nicht auffindbar.

    Hihi, Vorteil eines Elektroautos eines amerikanischen Herstellers |) Da steht dann vorne im Display: "Keine Sorge, mein Fahrer ist gleich zurück. Im Auto hat es xx Grad." Daneben ein winkender Hund - sehr süß!

    Aaaber ich muss zugeben, bei großer Hitze traue ich dem System auch nicht mehr und würde denn Hund dennoch nicht im Auto lassen.

    Aber ja, beim Trailen verwende ich den Modus gerne.

    Es ist beim Trailen eh immer mindestens einer aus der Gruppe bei den Autos. Das Auto meines Mannes ist allerdings das einzige, was zu ist. Die anderen haben Schattiernetze drüber und stehen offen.