Beiträge von physioclaudi

    Für größere Hunde muss Leinenführichkeit auch noch mal schwerer sein als für kleinere.

    Ich muss tatsächlich den Zwerg häufiger dran erinnern nicht zu ziehen, als Lucifer. Der passt von Grundtempo gut zu mir, Emil hat immer Termine. Er weiß, dass er nicht ziehen soll und fängt ohne Anleitung gerne an zu pendeln und ich hasse das.

    Lucifer geht am HB meist super an der Leine. Bin ich mit beiden unterwegs ist links Lucifers Seite. Und sowas hat der sehr schnell kapiert. Sie dürfen auch die Seiten wechseln, um zu schnüffeln, solange ich nichts ansage. Sehe ich Hund, Mensch, oder was auch immer kommen, reicht ein "rüber" und Lucifer wechselt auf seine Seite.

    Allerdings schmeißt er gerne mal Leinenführigkeit und Hirn gleichzeitig über Bord, wenn irgendwas ihn triggert. Aber das ist in letzter Zeit selten. Also die Reaktion auf Trigger ist schon noch da und sehr LAUT. Aber er zieht dabei nicht. Da bin ich ganz froh drum, der kann echt Kraft entwickeln.

    Am Geschirr zieht er häufiger, dass ist oft schwierig.

    Und ja, er hat eine Spinnwebe am Ohr :ugly:

    😱😱😱

    Für mich mit extremer Spinnenphobie wäre das ja ein Grund den Hund auszusetzen und einen neuen zu holen 🤣

    Ich hasse Spinnen auch. Aber hab einen Garten mit altem Baumbestand und vielen Büschen, da sind halt Spinnen. Ich renne gerne mehrmals täglich in deren Netze, gerade so ab Spätsommer eine echte Plage. Dem Luci ists ziemlich wurscht, wer ihn da so bekrabbelt. Emil dagegen empört sich über sowas. Sein Fell, seine Ohren.

    Als Emil ein Junghund war, lief eine echt große Winkelspinne durchs Wohnzimmer, ich hockte mit angezogenen Beinen auf dem Sofa und schrie nach meinem Mann, Emil war sehr interessiert und stupste die Spinne immer mal an. Das fand ich schon grenzwertig. Als der kleine Pups dann die Spinne ins Maul nahm und sie ihm dann aus dem Maul wieder raus krabbelte, war ich einer Ohnmacht nahe.

    Aber heute wars nur ne Spinnwebe, die war NICHT bewohnt. Oder der Bewohner hat sich vom Acker gemacht, bevor ich Luci mit der Girlande am Ohr abgelichtet hab.

    Im November wird er zwei.

    Wie schaut es hier bei den gleichaltrigen Rüden aus? Ich vermute, wir sind in der Sache echt spät dran.

    Ihr seid spät dran? Ähhh ne :flucht:

    Lucifer wird drei in einem Monat :pfeif:

    Heute war er dennoch toll. Beim Einzelgassi am Nachmittag hatte ich die kurze Leine dran und bin mit ihm am Eiscafe, an einer Bar mit Liegestühlen vor der Tür (die fand er zunächst seltsam) und am Kino vorbei, wo gerade ein Film zuende war. Hat er sehr gut gemacht.

    Aus dem Haus gehen und erstmal laut tröten, das ist leider ritualisiert und mal mehr, mal weniger nervig, je nachdem wie voll es vor der Tür ist.

    Ich bin dann noch mit ihm an einem Spielplatz vorbei, das fand er regelrecht langweilig und guckte kaum hin. Er ging an durchhängender Leine und war meist gut an mir orientiert. Ich hab da sowas wie den erwachsenen Hund durchblitzen sehen und das hat mir sehr gefallen :party: .

    Dafür macht er z.Zt im Garten gerne die Colliezei. Irgendwo in der Nachbarschaft gibt es einen neuen Hund. Tiefe Stimme und auch recht mitteilsam. Das ruft dann den Luci auf den Plan. Und da ich keinen Bock habe ihn drölfzig mal zu mir zu rufen, kam die SL dran und er musste auf der Terrasse bleiben.... fand er blöd :roll:. Und ja, er hat eine Spinnwebe am Ohr :ugly:

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    Eigentlich ist es ja nicht schlimm neue ^Rassen^ zu erschaffen allerdings soll bitte nur mit wesensfesten und gesunden Tieren gezüchtet werden.

    Sind nichts desto trotz dann noch immer Mischlinge. ;) Und welche Rasseeigenschaften dann durchschlagen weiß vorher kein Mensch. Ich kenne einen Doodle der haart wie sau, was Frauchen ziemlich blöd findet denn das Nichthaaren war ein Kaufargument. Und ich kenne einen gigantisch großen Labradoodle, der prollig ohne Ende ist und das Feingefühl einer Dampframme hat. Als Familienhund angeschafft und wird seit er da ist konsequent von den Kids fern gehalten, weil er halt alles von den Beinen holt. Was ich bei jungen Labbis schon auch durchaus kenne.

    Na jedenfalls weiß man bei einem Mischling und das ist ein Doodle, einfach nicht was einen erwartet. Und dafür dann 3000 Euronen abdrücken, weil der so eine tolle Designerrasse ist, ne danke.

    Zum Mali gab es wohl "gewisse" Filme. :ugly:

    Es gab mal ne Serie, "Person of Interest" da spielte ein Malirüde namens Baer (glaube ich) mit. Ein wirklich schöner, cooler Hund. Mein Mann und ich haben die Serie gerne gesehen. Mein alter Rüde war gerade gestorben, Mali sagte mir nicht wirklich was. Ich hatte den zukünftigen Welpen schon in Planung. Googelte während des Serieguckens was denn ein Malinois für eine Rasse ist und erklärte dem Gatten, dass wir das wohl lieber lassen.

    Ich bin aus Kindertagen auch bekennendes Lassieopfer. Ich habe Filme und Serie geliebt. Dass irgendwann mal ein Collie einzieht war klar. Hätte ich beim Informieren über die Rasse ähnliches gelesen wie über den Mali, hätte ich es aber gelassen. So realistisch bin ich dann schon noch.

    Hier im Ort gibt es eine Weimeranerin. So so schöne Hündin, sehr gut erzogen. Mit Frauchen geht sie normale Gassirunden und hat Alltagstauglichkeit gelernt (wurde immer sehr eng und konsequent geführt), mit Herrchen geht sie jagen. Sie erzählte mir mal, dass viele sie ansprechen und nach der Rasse fragen. Vor allem, weil die Farbe ja so toll ist.

    Da paar Seiten vorher mal über den Flat Coated Retriever gesprochen wurde...

    Mir war diese Problematik bei der Rasse gar nicht bekannt. Woher kommen diese massiven Probleme bei denen? Auf den ersten Blick sehen die nun so gar nicht nach gesundheitlichen Problemhunden aus.

    Mir war das auch nicht bewusst. Auch wenn es nie wirklich zur Debatte stand, die waren bei mir immer auf der Liste der Rassen die ich gerne hätte wenn ich könnte.

    Eine Kollegin hatte eine Flat Hündin. Die ist an Krebs gestorben, war aber schon 14 Jahre. Sie hat sich wieder eine geholt. Sowas hat man natürlich auch oft, dass man halt sein Herz an eine Rasse verliert. Und wirklich eine schlechte Erfahrung hat sie ja nicht gemacht. Ein schwieriges Thema. Finde ich aber auch noch mal anders, als einen Mops oder Frenchie zu kaufen, denen man ansieht, dass sie Probleme haben oder wo man es, wenn man sowas nicht sieht/ hört in 5 Minuten über Google ausgespuckt bekommt.

    Hab ich bei fb auch ähnlich zu sehen bekommen. Welpe wurde vor drei Wochen gekauft, Collie, ist anstrengend, schläft nicht durch und so schwierig hat man sich das nicht vorgestellt, zumal man auch Vollzeit arbeitet. WTF... Aber man möchte schon 200Euro mehr haben, als der Welpe gekostet hat, weil er hat ja ganz viel Equipment jetzt. Man kann gar nicht so viel essen, wie man brechen möchte.

    Meine Welpen haben mich auch mit unterschiedlicher Intensität regelmäßig zur Verzweiflung gebracht. Abgabe war für mich aber nie eine Option.

    Leider fürchte ich dass Lassie jetzt wieder im Kommen ist, weil der kann einen aus einem brennenden Haus retten und morgens den Kindern Frühstück machen und sie zur Schule bringen |) .

    Diese Insta-Beknackten sind doch keine ernstzunehmende Lobby…

    Leider doch. Sie bestimmen das Selbstbild und die Werte einer ganzen Generation erheblich mit.

    Ich war ja gerade mit meiner Tochter ein paar Tage unterwegs und sie erzählte mir von einem Buch, wo es um dieses Thema geht. Ich war mir der Tragweite dieses Phänomens gar nicht bewusst.

    Meine Tochter hat eine Freundin, gerade Mutter geworden, die nun völlig am Ende ist, weil sie es nicht schafft alles so problemlos zu stemmen, wie so eine komische Influencerin. Die postet, dass sie morgens halt ein Stündchen früher aufsteht und bis das Bilderbuchbaby erwacht hat sie ihr Makeup perfekt, das Frühstück bereitet, ein paar Blumen gepflückt und die Qualzucht ausgeführt. Und viele junge Menschen halten das für die Realität. Mich erinnern solche Beschreibungen sehr an alte Hollywoodfilme. Ich wundere mich dann allerdings sehr, wie realitätsfern man sein kann.

    Ich war gerade mit meiner Tochter ein paar Tage in Riga. An sich recht wenig Hunde. Aber wir trafen 2 Frenchies und eine OEB. Es waren entspannte 20 Grad mit kühlem Wind und alle drei Hunde waren am Ende. Den einen Frenchie konnte ich recht lange von der Seite beobachten, er war an ausgefahrener Flexi 8m hinter dem Besitzer, seeeehr langsam und erstaunlich schlank. Was man daher sehr gut sehen konnte, waren etliche Atemhilfsmuskeln, die unter dem Fell sichtbar waren und schwer am Arbeiten. Und das in einem langsamen Schritttempo bei eher kühlen Temperaturen. Dazu Stressgesicht und gerollte Zunge.

    Die OEB war Opfer von etlichen Beschmusungen durch fremde Kinder. Das war ihr relativ egal, weil sie mit Keuchen beschäftigt war. Das war wirklich grausig. Ich bin ja, ausser zu kurzen Trips, selten in Städten unterwegs. Um so schlimmer finde ich dann sowas.