Beiträge von physioclaudi

    Ich kann deinen Wunsch nach einem großen Hund durchaus verstehen! Unser Schäfer-Mix hatte 40kg auf 70cm.

    Meine Mum hat einen Terrier, 12k auf 42cm... Schwierig. Die beiden möchten sich nur bedingt, da musste man immer sehr gut ein Auge drauf haben, weil es für den kleinen im Zweifelsfall echt schlecht ausgegangen wäre.

    Hier mal ein Video, es endet abrupt, weil Diego das Spieli fallen lässt, das Spiel beendet und sich auf Linus stürzen will. Man sieht ganz gut die Kraft, die da hinter steckt. Der Große ist 4 und der Kleine 5 Jahre alt.

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    Tougher Zwerg. Der lässt sich die Butter ja nicht vom Brot nehmen

    Ich finde leider meinen Beitrag nicht mehr, wo ich geschrieben habe, dass Wasser von oben für Nando ok ist.....äh nein, ist es nicht mehr.

    Seit 3 Tagen regnet es hier und der Hund will nicht raus und jammert ganz furchtbar, damit wir ihn wieder rein lassen.

    Meine Hunde stört es ja nicht, die plustern sich auf wie ein schlafender Kanarienvogel, wenn sie nass werden. MICH stört es aber, weil sie beim nachhause kommen dann auch mehr Dreck verteilen. Daher rennen sie momentan so rum.

    Vorgestern war ich dann nach dem Gassi etwas angefressen, dass die Hunde unter ihren Regenmänteln trocken sind, ich unter meinem aber nicht. Bis mir einfiel, dass die Mäntel der Jungs auch deutlich TEURER waren als meiner. Das rückt das Ganze in ein anderes Licht... :grinning_squinting_face:

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    Nö, ging mir nicht um den Eingangspost, sondern diese Absolutheit und Brutalität mit der argumentiert wird und was ich offensichtlich nicht allein als befremdlich empfinde.

    Ne natürlich trete ich keinen Junghund weg, der dem Halter durchbrennt und auf uns zudonnert. Im Allgemeinen sind aber diese Jungspunde leicht zu beeindrucken. Da brauch ich nur einmal brüllen und die Arme hoch reissen, dann verkrümeln die sich meist schon. Nicht nur Hunde haben Eskalationsstufen, ich auch. Wenn aber ein Fremdhund meinen panischen Junghund hetzt, dann fliegt dem halt auch ein Flexikasten in die Seite. Ist immer eine Frage der Situation, das ist ja wohl logisch. Mein Fiete ist als Junghund ständig von Fremdhunden vermöbelt worden, weil er so meidig war. Das war soso ätzend für den Hund und mich. Ich bin dabei zweimal gebissen worden und der Hund war nur deshalb jedes Mal unverletzt, weil er so eine unglaubliche Wolle hat.

    Emil nehme ich bei Situationen, die Potential haben inzwischen oft einfach auf den Arm. Klappt aber nicht, wenn ich mit beiden Hunden an der kurzen Leine unterwegs bin und so wie letztens, ein pöblender Amstaff in uns rein rennt. Daneben saßen 5 coole Typen auf der Bank, der Hund ohne Geschirr, oder HB und erst recht ohne Leine (in einem Naturschutzgebiet). Ich hab Emil, der das blöd fand und das Knurren anfing schon tot auf dem Boden gesehen und hab hysterisch geschrien, dass die den Hund wegnehmen sollen. Da kam dann mal Bewegung in die coolen Typen, die den Hund natürlich nicht abrufen konnten und mir versicherten "Der tut nix" . Ja super. Vllt überlegt er es sich aber anders, wenn er von so einer halben Portion, wie meinem Sheltie, angeknurrt wird.

    Und sowas regt mich auf. Wenn Leute unbedarft durch die Gegend latschen und die Hunde einfach machen lassen. Bei uns Gang und Gebe. Rennt jemand der Hund weg und er bemüht sich ihn zu stoppen und entschuldigt sich, dann bin ich auch nicht sauer, passiert. Aber meinen Hund schütze ich dennoch. So intensiv, wie nötig.

    Ich bin da auch rabiat. Wenn die Besitzer nicht regeln, dann tue ich das zum Wohl meiner Hunde. Lucifer flüchtet, wenn er angegangen wird, zum Glück hinter mich. Was ich viel schlimmer finde, mein Sheltie will den unhöflichen anderen Hund dann angehen. Und er hat nen Halswirbelschaden. Packt den ein großer Hund, dann war es das u.U. Daher bin ich da auch kein Stück zurückhaltend. Ich brülle und trete auch mal, werfe nen Flexikasten (natürlich nur wenn gerade kein Hund dran hängt), oder was auch immer ich zu fassen bekomme. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass fremde Hunde dann durchaus sehr beeindruckt sind, weil sie einen ja nicht kennen und nicht einschätzen können, wie ernst man es meint. Zumal ich es auch wirklich ernst meine.

    Mein Sheltie war auch so...die hatte Teflonfell. Die Füße waren klar mal dreckig und beim nächsten Hinschauen war die oh Wunder wieder sauber. Das war schon cool.

    Hier trägt, trotz Bodennähe, auch der Sheltie am wenigsten Dreck ins Haus. Ich dachte das liegt nur am Größenunterschied...

    was Emil ausserdem NIEMALS im Fell hat ist irgendeine Botanik. Also Stöckchen, Tannennadeln, Kletten,.... Der wir unterwegs dermaßen hektisch und schmeißt sich auf die Erde, kann nicht mehr laufen und macht den sterbenden Schwan, bis jemand ihn befreit hat, wenn er es selber nicht rausgezupft bekommt, selbst wenn es nur ne olle Kiefernnadel ist.

    Meinen Collies war sowas immer wurscht. Nie werde ich vergessen, wie Fiete mal aus einem Busch kam, in dem er geschnüffelt hat und einen bestimmt 60cm langen Stock quer über ihm in seinem Kragen hing. Er sah aus wie ein Hirsch. Und es war ihm völlig latte.

    Ok von den Rassen her merkt man, dass es auch hier unterschiedliche Erfahrungen und Ansichten gibt.

    Was wir aber schon mal als Zwischenstand festhalten können, der Großteil würde eher sagen Hund bis max 20kg, bestenfalls 15kg als Zweithund. Oder man bekommt es hin stets darauf zu achten, dass nichts passiert und dem Großen zeigt wo auch Schluss ist.

    Hätte ich mal meine Freundin damals bloß zu nem größeren Hund gebracht :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ach und hier hat der Sheltie dafür gesorgt, respektiert zu werden. Der Collie kann ganz schön bollerig sein, wäre das aber NIE beim Sheltie und auch bei anderen Kleinhunden nimmt er sich zurück, weil er es von kleinauf so gelernt hat.

    Man muss Labis nicht mögen, ich finde es nur schade dass sie über Vorurteile oft gewertet werden.

    Das finde ich auch. Ich kenne tolle, intelligente, arbeitseifrige Labbis, die nix mit den Labratonnen gemein haben, die man leider auch sieht. Finde es auch schade, die ganze Rasse abzulehnen, weil es teilweise zuchtmäßig in die falsche Richtung geht. Ich bin zwar auch kein Labbifan, weil ich das fiddelige eher anstrengend finde und sie oft auch sehr beratungsresistent im Umgang mit Artgenossen sind, aber trampelig, oder doof finde ich sie jetzt eher nicht.

    Ich werfe mal den Collie in den Ring. Man muss halt ein bisschen die Züchter unter die Lupe nehmen, weil von Couchpotato bis Arbeitstier ist die Bandbreite groß beim Collie. Aber selbst die arbeitseifrigen Exemplare drehen dir nicht ab, wenn mal ne Weile nix läuft.

    Meiner hat (leider) einen ausgeprägten Jagdtrieb, aber das ist bei der Rasse eher unüblich.

    Was die Größe angeht, mein Lucifer ist 64cm etwa hoch, wiegt aber nur 25kg. Somit gut zu halten, auch wenn man keine 100kg wiegt. Da diese Hunde hoch und schmal sind (die Wolle täuscht da viel Masse vor), sind sie echt Leichtgewichte. Und was das Fell angeht, schon bei den Langhaarcollies ist die Bandbreite groß, was die Fellmenge angeht und wenn man so gar nichts mit viel Fell mag (aber dann hättet ihr wohl keinen Spitz) gibt es ja noch die Kurzhaarvariante.

    Zwei Langhaarcollies, völlig unterschiedliche Fellmenge

    links 58cm und 21kg und in der Mitte, der Riesencollie mit 64cm und 25kg. Rechts ist nen Sheltie :). Und ja, sie gucken alle dämlich, Gruppenbilder sind nicht unsere Stärke

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