Beiträge von physioclaudi

    Das schadet gar nix - wenn er gerade motzt, faßt ihn schonmal keiner an :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing:

    Auch wieder wahr. Ich sollte dringend daran arbeiten in allem das Positive zu sehen. Danke dafür :pfeif:

    Ich hab das bei Bobby ein bisschen versäumt, muss ich gestehen. Der ist ja nun schon 3,5 und trotzdem immer noch aufgeregt im Kontakt mit Menschen

    Kann ich nicht bestätigen. Ich fand ihn toll. Ohne Scheiß. Uns fremden Menschen gegenüber neutral und der jungen, ungestümen weißen Lady gegenüber ausgesprochen souverän und deutlich, genau im angemessenen Maß. Fand ich super. Während Lucifer das ja nicht so richtig kann. Entweder das Spiel passt, dann kann er unermüdlich herumtoben, oder er zieht sich zurück, weil er keine Ansagen machen kann.

    Das komplette Wegschießen im Kontakt kenne ich aus meinen Kursen bei den meisten Retrievern, Spanieln und Pudeln sehr gut ...

    Können auch junge Collies gut *zu Lucifer schiel*

    Wobei man auch sagen muss, dass die Zeit einfach auch vieles regelt. Ich hatte wie viele Welpenbesitzer das Problem, dass jeder das Welpi anfassen wollte. Und obwohl ich das nicht zugelassen habe, bekam der Hund halt Blicke, es wurde gelockt, er wurde angesprochen. Und da Lucifer Menschen toll findet, war das unfassbar anstrengend und er hat eine Erwartungshaltung aufgebaut. Seit er groß ist, ist die Aufmerksamkeit fremder Menschen umgeschlagen. Entweder wird er nicht beachtet (was er lange unerhört fand), oder die Menschen haben Angst und halten Abstand. Somit hat sich die Erwartungshaltung wieder reduziert. Ich lobe ihn, wenn er sich bei Menschensichtung zu mir orientiert, mal stimmlich und mal mit Keks.

    Vor einem Jahr etwa hatte er eine Phase, wo Menschen um unser Haus herum auch mal angemotzt wurden, da wurde er ein bisschen territorial. Kenne ich von Emil, der hatte auch solche Phasen. Das wird natürlich verboten.

    SavoirVivre da wären wir ja fast übereinander gestolpert. Ich war wieder beruflich in Lüneburg, meine Schwester war mit und heute waren wir bei Undeloh in der Heide. Mit dem Emil. Hat immer mal ein bisschen genieselt, aber auch Sonne gab es.

    Und dramatischen Himmel

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    Wenn es winterlich wird, bin ich halt aufmerksam. Camper einmotten tue ich kaum, da ich ja auch im Winter unterwegs bin. Dieses Jahr 9./10.12. das letzte Mal beruflich unterwegs und danach wird halt auch alles Wasser abgelassen, Hähne auf, durchgepustet hab ich noch nie, bisher ging auch nichts kaputt, aber das werde ich definitiv dieses Jahr auch mal machen, leuchtet ein. Ich hänge ihn dann an die Aussensteckdose und lade immer mal voll, wenn ich dran denke. Bettwäsche kommt rein, das wars. Mitte Januar gehts dann eh wieder los.

    Was meint ihr so dazu?

    Jetzt haben schon drölfzig Leute geschrieben, jetzt komme ich noch mit meiner unqualifizierten Meinung.

    Der Trainer hat es ja freigestellt, was ich gut finde. Steht man nicht dahinter so zu korrigieren, kommt das mAn auch nicht mit Schmackes an. Falsch finde ich es aber nicht per se.

    Ich will jederzeit abbrechen können und nicht nur, wenn ich eine Wasserflasche dabei habe, zudem wird mit einem Schreckreiz gearbeitet, der sich mit der Zeit abnutzt.

    Dieser Schreckreiz dient ja im Aufbau dazu den Hund knackig und umgehend zum Stoppen zu bringen, was auch immer er gerade macht. Mache ich das in so einer Situation, die für den Hund nur mäßig wichtig ist, hab ich gute Chancen, dass er sofort bei mir ist. Bei "meinem" Trainer ist ein Schreckreiz, oder auch ein zackiger Griff ins Fell eben temporär, also auf einen kurzen Zeitraum im Anfang des Trainings begrenzt. Den Hund sofort erreichen. Wenn er gemerkt hat, dass sowas Blödes folgt, wenn man einen Abbruch ignoriert, dann sollte eben auch der Abbruch reichen, denn klar, Schreckreize nutzen sich ab.

    Ich spreche meine Hunde mit Namen an, möchte, dass sie darauf reagieren, sich halt angesprochen fühlen. Tun sie das nicht, entweder verbaler Abbruch, oder aber auch gleich körperlicher Abbruch (nein, ich schlage meine Hunde nicht).

    Üben, bzw immer mal auffrischen tue ich das auch bei Dingen, die meinen Hunden nicht so wichtig sind. Wo es ihnen leicht fällt zuzuhören. Bei Emil kommt Name häufig schon so an, dass er mich anguckt und "okokok, ich weiß schon" und aufhört mit was immer er tut. Bei Lucifer muss ich oft deutlicher werden und bei ihm gibt es auch Situationen, wo ich weiß, das klappt jetzt nicht mehr, der nimmt mich nicht wahr. Das manage ich dann halt, der Abbruch würde nicht funktionieren. Wenn er kreischend in der SL steht weil vor ihm ein Reh weghüpft, könnte ich ihm eine Rappelbüchse aufs Hirn donnern, würde er nicht wahrnehmen. Also sehe ich zu, dass ich die Situation irgendwie manage.

    Nevio ist völlig unbeeindruckt, wenn da Mal ein Schlüssel oder anderes fliegt. Was zu fressen kann ich verbieten, aber einen allgemeinen auf alles anwendbaren Abbruch haben wir nicht. Weiß nicht, wie massiv ich da vorgehen müsste, um sowas zu etablieren (in Bezug auf Jagdreizen z.B.)

    Wobei er in anderen Bereichen durchaus sensibel sein kann, wenn ich beim Sport z.B. zu viel Druck mache funktioniert nix mehr.

    Ja, ist hier ähnlich, finde ich auch sehr schwierig. Wie gesagt, Jagdreize lassen ihn zum unansprechbaren Irren mutieren (wobei toitoitoi, seit der Chip raus ist, ist das deutlich besser geworden), aber auf der anderen Seite kann er wahnsinnig sensibel sein. Manchmal ein Eiertanz. Einerseits der Büffel, der einem den Arm auskugelt, weil er nen Reh sieht und dann muss man ihn vor einem 16-jährigen, tauben Jackrussel retten, den er unfassbar gruselig findet

    Emil ist da wesentlich linearer. Und für mich auch in extremen Situationen tendenziell erreichbar, aber er ist auch wesentlich älter. Emil reagiert immer sensibel auf Korrekturen, will halt auch eher alles richtig machen, den Anspruch hat Lucifer jetzt nicht so :smiling_face_with_horns:

    Also bei ihr müsste ich sehr körperlich werden, um einen sicheren Abbruch aufzubauen. Und ich bin mir immer unsicher, ob ich dann nicht lieber im Ernstfall mal grob werde, als es jetzt quasi vorab zu trainieren und mehrfach körperlich werde, damit sie es versteht.

    Da sehe ich dann die Gefahr, dass du sehr viel massiver werden musst um sie noch zu erreichen, als es der Fall wäre, wenn du es in entspannteren Situationen etablierst.

    Zumal DU auch Stress signalisierst, wenn es eben wichtig ist. Jemand, der einen anderen führen will und der will, dass seine Regeln befolgt werden, sollte ruhig und bestimmt sein. Was einem im Stress (weil es jetzt klappen muss) eben nicht gelingt.


    Sagt mal, nehmt ihr eure Hundis mit auf so kleine Weihnachtsmärkte?

    Wir waren Sonntag auf einem Hof "Weihnachtsmarkt", hat gepasst und kaum jemand war da :D

    Niemals. Wobei die Weihnachtsmärkte in Berlin und Potsdam halt niemals leer sind. Aber auch so...

    Emil hat eine Größe, wo er zum einen ganz gerne mal übersehen wird und zum anderen Taschen an den Kopf kriegt, weil so Einkaufstaschen halt in Kollisionshöhe für ihn getragen werden. Er mag keine Menschen, das würde ihn wahnsinnig stressen, warum soll ich ihm das antun.

    Lucifer findet zwar Menschen toll und übersehen kann man ihn auch nur schwer, aber er würde sich halt auch recht schnell abschießen bei so einer Fülle an Reizen.

    Für meine Hunde kein Mehrwert und ich sehe halt zu Trainingszwecken da auch keinen Sinn drin sie massiv zu überfordern.

    Auch natürlich eine Frage des Hundetyps.

    das muss ich auch sagen. Ist vom Körperbau ähnlich wie Rocky (schützt also offensichtlich nicht vor massiven Rückenproblemen), aber der Kopf gefällt mir sehr gut.

    und ich finde die, wie alle Brachys, absolut unattraktiv. Man muss echt der Typ für sowas sein, glaub ich.

    Ja, absolut. Ich bin auch eher der Langnasenfan, vermutet man gar nicht, wenn man meine Hunde sieht :smiling_face_with_halo:

    Ich hab ne Freundin mit Boxer. Freundlicher, unkomplizierter Hund. Aber auch der geht für mich gar nicht.

    In der Form wie Silvester seit Jahren zunehmend ausartet finde ich nicht, dass das noch "Kulturgut" ist, denn von jeglicher Art von Kultur ist das weit entfernt.

    Wie schon geschrieben wurde, würde es ab Mitternacht ne halbe Std knallen, ja mei das überlebt man, oder Hund, oder Reh schon. Wenn man die Dinger nicht an den Kopf geschmissen kriegt.

    Die Realität ist eine andere.