Beiträge von physioclaudi

    Das gibt sich.

    Emil hatte als Welpe ein Thema mit spiegelnden Oberflächen wie metallenen Lampenfüßen, wo Lichtreflexe sind oder ein diffuses Spiegelbild, er hat da immer drauf herum gebuddelt, oder versucht rein zu beißen. Ich hab die entsprechenden Gegenstände ne Weile weg gestellt und dann wars wieder gut.

    Lucifer fand auch sein Spiegelbild toll der eitle Sack :rolling_on_the_floor_laughing: .

    Ich finde das echt interessant. Mir kam vorhin so der Gedanke, ich wüßte gerne mal, wie das mit dem Fell beim Wolf ist. Der ist ja auch nicht kurzhaarig. Ob Wölfe wohl Filz hinter den Ohren entwickeln? Oder innen an den Hinterbeinen? Halt so an den typischen Stellen? Oder kommt das wohl gar nicht vor?

    Ich habe neulich jemanden getroffen, der seit wirklich vielen Jahren mit ausschließlich positiven Methoden arbeitet. Der Hund kann noch immer nicht an anderen Hunden vorbei gehen, nicht im Freilauf laufen, usw.. Und das nach so vielen Jahren. Das finde ich einfach schade für alle Beteiligten.

    Das ist aber auch ne schwierige Aussage. Hund ist ja nicht Hund. Alle meine Hunde waren grundverschieden. Mein alter Lockenkopf hat quasi nie eine Strafe erlebt, weil es schlicht nicht nötig war. Andere Hunde fand er uninteressant, alle Menschen und Kinder im besonderen fand er großartig, ohne jemals aufdringlich zu sein. Und so kam der hier an. Das war vorinstalliert.

    Bekommt Emil ne Ansage, dann guckt der, als wollte er sagen "okok, reg dich nicht auf, habs verstanden". Meist braucht es dafür nur nen verbalen Abbruch (heutzutage). Das war aber ein langer Weg. Und nicht rein positiv.

    Bei Lucifer bin ich gefühlt immer am gleichen Punkt hängen geblieben. Abbruch zuhause, kein Ding. Wechsel ich aber die Location, sprich bin durch die Haustür und stehe in der echten Welt geht der von 0 auf 180 und blendet mich völlig aus. Ist zwar seltener geworden, kommt aber noch vor. Hier hat sich ein "Fuß" als Management bewährt. Einfach eine Idee für den Hund, was er jetzt machen könnte anstatt sich ins Nirwana zu schießen. Aber ist Management. Biete ich ihm das als Kommando nicht an, kommt er von selber nicht drauf.

    Drei unterschiedliche Hunde, die alle etwas anderes brauchten. Einer halt nüscht quasi, der nächste schwarz/ weiß, Lucifer (bislang) Management ab einem bestimmten Erregungslevel, weil sonst nix ankommt.

    Du kannst es ihm einfacher machen, wenn Du ihm solche Zeiten mittels Wort und Geste ankündigst.

    Das mache ich, wenn ich nur mit einem Hund aus dem Haus gehe. Besonders mein Belltie reagiert da krass drauf. Ich gehe in den Flur, hole meine Jacke und Emil :hurra: (man stelle sich die entsprechende Geräuschkulisse vor). Wenn ich dann sage "Emil bleibt hier" geht die Rute runter, die Ohren hängen und er schlurft zurück ins Zimmer, dass man meinen könnte der Hund wird im Keller gehalten. :hust: Aber für ihn ist dann halt auch klar, dass er jetzt nicht dran ist.

    Öh. Ich glaub er kam so zur Welt :emoticons_look:

    Zweite Stunde in der Welpengruppe. Wir sollten immer einen Welpen ableinen um zu schauen was sie machen, wie die verschiedenen Charaktere so sind. Alle anderen Welpen so „oh, jetzt bin ich etwas unsicher, hm, da bleib ich am besten in der Nähe meiner Leute“. Brodie so „geil, mal gucken wer Bock auf Party hat“ *versucht nacheinander zu jedem der anderen Welpen zu rennen*. Ok, leider wurde er von den dazugehörigen Menschen auf Anweisung der Trainerin abgewehrt. Also auf zur Wippe, einmal drüber geflitzt, danach 2x durch den Tunnel gerannt und weil dann immer noch niemand Lust auf Party hatte, ist er den Zaun abgelaufen auf der Suche nach einer Öffnung um den Rest der Welt zu erkunden :rollsmile:

    Kommt mir irgendwie sehr bekannt vor :rolling_on_the_floor_laughing:

    Mein besonderes Highlight, die Welpis sollten den Tunnel angucken und die ganz mutigen dann auch durchlaufen. Lucifer flitzte sofort durch, fand er witzig. Beim zweiten durchrennen hat sich der Tunnel etwas bewegt (lag kein Gewicht drauf). Lucifer steht nach dem Durchlaufen sinnend vor dem Tunnel, beißt dann rein und versucht ihn hinter sich her zu ziehen. Berührungsängste hatte der eher nicht. Als Welpe war er ja wahnsinnig von sich überzeugt. Emil und Fiete haben ihn damals immer mal von seinem Höhenflug geholt ich bin nicht sicher, ob ich sonst noch hier wohnen dürfte. :grinning_squinting_face:

    Fakt ist, dass die Fellmassen und allgemein unfunktionales Fell Einschränkungen für den Hund mitbringen, Punkt.

    Nö. Nicht zwingend.

    Fiete ist eine Fellbombe. Das Fell ist funktional. Regnet es, läuft es am Deckhaar ab. Ist es kalt, wärmt ihn die Unterwolle, ebenso bei Wind. Ist es heiß ist er zumindest bislang davon absolut unbeeindruckt.

    Er braucht Pflege, ja. Alle 10 Tage bürsten und vierteljährlich wird er gebadet und geblowert. Reicht.

    Und ich bin ehrlich gesagt ein bisschen schockiert darüber, dass bei den gezeigten Collies ernsthaft jemand darüber traurig sein kann, dass die nicht noch mehr Fell haben :omg:

    Einfach krass, wie sich die Wahrnehmung verschieben kann...

    Da du ja vermutlich mich meinst, am Körper braucht Lucifer nicht mehr Fell. Aber er ist nunmal ein Rüde und da darf er ruhig ein bisschen Kragen haben. Emil hat Kragen, insgesamt aber viel weniger Fell als Lucifer, weil er weniger Unterwolle hat. Sieht man aber nicht. Und Emils Konturen sind so wie ICH sie von Sheltie und Collierüden erwarte.

    Übrigens sowohl das Fell von Emil, als auch das von Lucifer sind weniger funktional als das von Fiete. Das Deckhaar von Fiete ist harscher, dadurch viel wasserabweisender.

    Und er soll ins Begrüßungsritual mit eingebaut werden. Sprich er darf gleich dazu, darf den Besuch auch stellen, soll aber komplett ignoriert werden.

    Wenn alle sitzen, bring ich ihn beim ersten Mal freundlich ins Bett. Danach wird körperlich korrigiert.

    Also ich bin ja kein Hundetrainer, aber für mich würde sich das falsch anfühlen. Man läßt den Hund irgendwie im Regen stehen.

    Dass er lernt, dass sein Getue nichts bringt und der Besuch trotzdem reinkommt. "Stellen" ist vl etwas falsch ausgedrückt.

    Er handelt aus Unsicherheit und läuft eben hin und macht erstmal etwas Terror.

    Wenn man aber absolut nicht drauf eingeht, hört er nach 2 Min auf.

    Ich hätte Sorge, dass er irgendwann vehementer wird, wenn sein Verhalten ignoriert wird. Er sieht ja eine Notwendigkeit so zu agieren. Bei Emil war das auch so. Hätte ich ihn ignoriert und machen lassen, wäre ich nicht sicher gewesen, ob er nicht erst recht denkt, er muss handeln.

    So ganz ohne Vorgabe, wie er mit der Situation umgehen soll.

    Emil durfte ewig gar keinen Kontakt haben. Lag auf seiner Kudde. Anfangs eher so :skeptisch2: , später hat er sich dann auch entspannt, weil klar, war dass ich seine Hilfe nicht brauche und auch nicht will.

    Tja TanNoz da hast du es, doch wieder ein tricolor. Kann man nix machen. Karma is a bitch :rolling_on_the_floor_laughing:

    Na der Mann sagt noch nicht ja. Die Kinder hab ich schon auf meiner Seite.

    DAS geht immer schnell. Kenne ich...

    Lucy_Lou beide sososo zucker, kannst das Plüschding gerne vorbeibringen :pfeif:

    Hab ein bisschen Schnee-Irrsinn, aber nur Handy:

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