Beiträge von physioclaudi

    Danke für deine Erfahrungen. Spondylose war es was ich gelesen hatte. Richtig.

    Hilft es hier auch einen VDH-zertifizierten Züchter zu wählen?

    Jein. Das ist jetzt kein rassespezifisches Problem. Es ist immer von Vorteil einen seriösen Züchter zu nehmen. Spondylosen schließt das aber erstmal nicht aus. Da gibt es mehr als einen Grund für. Größe, Gewicht (evtuelles Übergewicht), weiches Bindegewebe (angeboren, oder auch bei Kastraten), wenig Muskulatur, falsche Muskulatur. Und nach neuesten Erkenntnissen Organprobleme, die über Zug des Organs an der WS zu Spondylosen führen können. Also eine Vielzahl an Gründen...

    Och, ich kenne insgesamt 5 RR. Die sind alle miteinander sehr gechillte Vertreter. Hier in der Nachbarschaft gibt es einen, nenne ihn immer den ruhigen Riesen, ich schwöre der verdreht schon die Augen, wenn er meinen begeistert jodelnden Collie von weitem sieht.

    Drei Rüden und zwei Hündinnen kenne ich, einer der Rüden ist mit Artgenossen jetzt nicht so fein. Und da der ordentlich was auf die Waage bringt, kann das schon anstrengend sein. Kann dir aber bei erwachsenen Rüden generell passieren, dass sie irgendwann keinen Bock mehr auf andere Rüden haben. Mein Sheltie ist klein und niedlich, aber seit er etwa 6 Jahre alt ist, braucht er nicht zwingend fremde Rüden. Er hat allerdings den Vorteil, dass man ihn problemlos halten kann, wenn er die Lederjacke anzieht.

    Ich finde, dass solchen Hunden Erwartungssicherheit hilft - dh. Immer, bevor ich aufstehe, um etwas zu machen, was den Hund betrifft (Futter, Gassi, kurze Aufmerksamkeit/kraulen/spielen, ...) sag ich dem Hund Bescheid.

    Danke für den Input, das versuche ich auf jeden Fall. Bislang hab ich ihm das Stalken halt verboten, dann liegt er halt rum, aber starrt mir ja nach. Wenn er weiß, dass es nix mit ihm zu tun hat, was ich mache, hilft ihm das vllt.

    Wobei ich echt fürchte, dass er nach 8,5 Jahren mit dem Verhalten das wohl eher nicht mehr ändern wird.

    generell merke ich einfach das es ihnen (vor allem Amy) nicht ganz so gut tut wenn ich lange am Stück zuhause bin. Ich interagiere dabei zwar nicht ständig mit den Hunden und lasse sie wirklich viel in Ruhe aber sie sind natürlich mehr in der Erwartung das was tolles passiert.

    Ja genau, ist hier auch so. Betrifft aber eher wieder nur Emil. Wenn Lucifer meint dass pennen angesagt ist, dann pennt er. Der hat generell zuhause eine sehr gechillte Art. Was nach Emil auch echt angenehm ist.

    Das ist eben auch eine Art von zu viel Aufmerksamkeit. Darauf ziele ich auch ab. Ich glaube viele denken hier es geht rein nur um körperliche Aufmerksamkeit oder aktive Aufmerksamkeit. Das ist aber nicht nur der Fall, sondern auch speziell mentale Aufmerksamkeit. Meiner Meinung nach merken die das schon, wenn man in Gedanken ständig bei ihnen ist und mental sich ebenfalls alles um den Hund dreht.

    Ja, kenne ich auch. Sitze auf dem Sofa, die Waschmaschine ist fertig und ich überlege mir gleich noch fünf andere Tätigkeiten, die ich gleich mit dem Ausräumen der Maschine verbinde, weil Emil dann ja eh schon aufgestanden ist.

    Das gilt in Teilen ja auch fürs Schreiben hier im DF. Dabei kreisen meine Gedanken auch oft um die beiden. Dennoch tangiert das Lucifer nicht.

    Exakt und 100%-tig ist das hier bei Emil so. Er ist immer auf Sendung. Will ich mit den beiden, gerade jetzt im Winter, zuhause irgendwas machen, schießt Emil sich ab und wird laut und ANSTRENGEND. Lucifer dann gerne im Nachgang auch, aber es geht immer von Emil aus, dass Stress hier rein kommt. Trenne ich beide und mache nacheinander was mit ihnen in einem anderen Raum bleibt Lucifer konzentriert und ruhig, Emil geht gerne hui, durch die Decke.

    Ich renne deutlich weniger zuhause herum, als das früher der Fall war, weil es mich nervt, dass Emil mir IMMER hinterher latscht. Schicke ich ihn auf seinen Platz, oder schließe das Türrollo hinter mir bleibt er in Habachtstellung liegen, bis ich wieder in Sicht komme.

    Und ja, stelle ich meine Kaffeetasse ab, dann steht er schon neben mir. Mir tut das leid für ihn, er schläft definitiv zu wenig. Sitze ich am Schreibtisch, oder mit Läppi auf der Couch, dann liegt er und schläft. Aber das Schließen des Laptopdeckels ist der Startschuss und er steht schon wieder.

    Lucifer macht das nicht. Mal kommt er hinter mir her, wenn er halt erwartet, dass irgendwas passieren könnte. Meist liegt er aber irgendwo herum, auch allein in einem Raum und chillt. Der kann wunderbar runter fahren. Konnten meine Hunde bislang alle, nur Emil kann es nicht. Und das schränkt mich schon ein. Ich denke halt immer, der Hund braucht doch dringend eine Schlafpause, deshalb setze ich mich irgendwohin, anstatt etwas zu machen. Weil der Hund ja Ruhe braucht. Wenn ich sitze, nervt er auch nicht, sondern legt sich hin und ruht. Auch gerne mal neben mir auf der Couch, aber fordernd wird er da nicht.

    Tja, was macht man da. Wie gesagt, ich kann ihn wegschicken, bzw ablegen, aber entspannen tut er dabei nicht. Das war auch schon immer so. Ich habe Dinge versucht, wie 135mal aus dem Zimmer und wieder rein, hin und her laufen, ohne Sinn und Verstand, weil Herr Rütter zb sicher ist, dass das jedem Hund zu doof wird. Dem Emil nicht. Der rennt halt 135mal hinterher. Ihn auf den Platz schicken, ihn im Raum zurücklassen, hab ich alles gemacht, er bleibt dann auch brav, jammert auch nicht, aber starrt halt auf die Tür, bis ich wieder da bin. Wenn ich arbeiten bin, schläft er meist durch. Mein Mann arbeitet ja zuhause, gelegentlich läuft er dem mal hinterher, aber ganz oft halt einfach nicht. Keine Erwartungshaltung ihm gegenüber. Komplett allein bleiben war zb nie ein Thema. Kann er zuhause, in einem Hotel, im Wohnmobil.

    Ich denke auch über Flucht nach an Silvester. Letztes Jahr war ich damit allerdings nicht allzu erfolgreich. Ich stand bei Freunden auf dem Hof. Das ist schon am A... der Welt, aber vor ein paar Jahren ist so vier km entfernt eine Neubausiedlung entstanden, ergo war doch wieder Knallerei. Und im Womo auch lauter zu hören, als in unserem Haus. Daher denke ich drüber nach dieses Jahr mit Fensterläden zu und Stereoanlage aufgedreht das Ganze zu überstehen. Bin noch sehr unentschlossen.

    Danke, irgendwie bin ich fast froh, dass doch viele für Kastra sind. Ich weiß, mir wäre wohler damit. Mich verunsichert nur, was man so liest und die Züchterin ist auch sehr gegen Kastra, außer bei Lebensgefahr.

    Aber mein Gefühl sagt mir eigentlich, dass eine Kastra richtig wäre.

    Wenn die Medikamente nicht anschlagen, erübrigt sich das ja von alleine. Sollten sie nun doch anschlagen, kannst du ja nochmal schauen.

    Wieviele Läufigkeiten hatte sie denn jetzt und wieviele davon waren auffällig? Ich würde auch nicht vorsorglich kastrieren, meine Colliehündin war bis zum Schluss intakt, aber so pauschal nur bei Lebensgefahr finde ich schon auch ne schwierige Aussage.

    Zumal die Züchterin in meiner Welt da auch schlicht kein Mitspracherecht hat. Du gehst ja jetzt nicht hin und willst deine gesunde Hündin kastrieren lassen, damit sie dir den Teppich nicht versaut, sondern der Hund hat Probleme. Mir wäre das auch definitiv zu heiß.

    Du hast im vanster, hinter der Rückbank, verzurrösen. Du könntest also einfach die Box weg lassen und den Hund an der gleichen Stelle angeleint liegen lassen

    Wäre auch meine Idee.

    Ich hab ja einen Kastenwagen, aber mit Lucifer auch ein Sicherungsproblem. Emil ist in einer Box auf dem Beifahrersitz und wenn ich mal jemand dabei habe, dann verzurre ich die Box unter meinem Bett. Aber Lucifer liegt im Gang hinter dem Beifahrersitz so ich eine kurze Leine dran befestigt habe. Finde ich auch nicht ideal, aber mir fällt nix anderes ein für den Riesencollie.