Verstehe ich schon, dass es Facetten für so einen Spruch gibt. Im Beispiel von SavoirVivre kam es aber von einem Hundesportler, wenn ich das richtig verstanden habe. Und damit steht das für mich in einem anderen Kontext. Muss auch nicht zwingend, das stimmt schon.
Ich bin für meine Umwelt, teilweise auch für mein näheres Umfeld eher die Hundebekloppte. Solange es um das Kümmern geht, was ich als selbstverständlich ansehe, wenn ich die Verantwortung für ein Lebewesen übernehme, prallt das an mir ab.
Kommt es von Hundeleuten, deren Meinung mir wichtig ist, weil ich weiß, dass sie ihre Hunde versorgen und arbeiten und sie als Teil der Familie behandeln, dann wird es zu einem Spruch über den ich nachdenke. Weil es gelegentlich stimmt. Meine Hunde einfach mal Hunde sein zu lassen und nicht auf dem Schirm zu haben fällt mir wahnsinnig schwer.
Einerseits weil es schwer ist einen Hund nicht zu beachten, der permanent hinter einem steht, aber eben auch weil ich immer mal so kreisenden Blödsinn im Kopf habe
"Haben die Hunde heute genug Input gehabt?"
"War das heute zuviel und brauchen sie morgen einen Ruhetag?"
"Ist es unfair, wenn ich mit Lucifer eine intensive Runde durch die Innenstadt mache und Emil nur schnödes Gassi bekommt?"
"Sind sie sehr einsam, wenn wir zum Geburtstag eingeladen sind und erst Mitternacht nachhause kommen?"
...
Je mehr ich in solche Überlegungen abdrifte, umso mehr mache ich "Geschiss" um die Hunde, so wie ich es verstehe.