Beiträge von physioclaudi

    Es ist ja schon so dass er mich immer im Blick haben muss und meist auch sofort aufsteht wenn ich mich bewege etc.

    Er will mir auch überall hin folgen, wenn ich die Badezimmertür nur anlehne öffnet er sie um mich sehen zu können.

    Morgens "drängt" er mich auch zum morgentlichem Spaziergang. So wie er meistens auch nicht hinter mir läuft sondern versucht sich an mir vorbei zu quetschen oder mir manchmal wortwörtlich in die Füße läuft.

    Mal zum letzten Punkt zuerst, vllt hat er morgens einfach ein dringendes Bedürfnis?

    Mir ist es übrigens schnurz, ob die Hunde vor oder hinter mir durch die Tür gehen. Einzig wichtig ist mir, dass sie gesittet rausgehen, weder mich, noch sich gegenseitig abdrängen und auch nicht zuerst raus wollen, um sofort irgendwen an zu schnauzen, der gerade vorbei geht. Meinen Hunden sehe ich das sehr genau an in welcher Intention sie raus gehen. Hektik, zu der mein Sheltie neigt wird unterbunden, aber entspannt darf er durchaus vor mir raus. Gehen wir im Dunkeln raus, wie halt momentan leider meistens, dann geht mein Collie IMMER hinter mir raus und bleibt auch gern mit dem Arsch in der Tür nochmal stehen, weil er schissig ist im Dunkeln. Dann darf er natürlich hinter mir erstmal nach rechts und links spähen und dann kommen. Auch ok.

    Das Stalken im Haus macht hier der Sheltie gerne, der kontrolliert. Geht er mir auf den Sack, schließe ich Türen hinter mir, oder schicke ihn auf seinen Platz. Entspannen tut er da auch nicht unbedingt, aber er bleibt da. Es stört mich aber auch nicht unbedingt, wenn er in meiner Nähe sein will. Der Collie macht das übrigens überhaupt nicht.

    Und wenn ich dann beide beim Gassi mir ansehe, dann ist der im Hause kontrollierende Sheltie der Hund, der ohne Leine entspannt beim Gassi IMMER in meiner Nähe bleibt und den andere Hunde nicht interessieren (im Gegenteil, er braucht eher seinen Freiraum), während der im Haus so entspannte, mich nicht verfolgende Collie draußen schon so Ideen hat. Jagen, zu anderen Hunden/ Menschen hin wollen, laut und reizoffen sein, alles nicht (mehr) in dem Maß wie Du esbeschreibst, aber dennoch sehr deutlich.

    Daher fällt es mir schwer deiner Schlussfolgerung zu folgen. Wenn der Hund zuhause entspannt ist und dir nicht folgt und hinter dir aus der Tür geht wird er draußen eher an dir orientiert sein, als wenn er dich zuhause stalkt. Ich glaube nicht, dass da ein echter Zusammenhang besteht. Meine Meinung. Ich stimme Dir natürlich zu, dass er evtl mehr ruhen müsste, was schwierig ist, wenn er dir hinterher rennt. Und das temporär zu unterbinden ist sicherlich sinnvoll.

    es ist ja auch nochmal ein riesen Unterschied, ob die Hunde, wie in Cherubina Beispiel vernachlässigt, schlecht versorgt und in Boxen gesperrt werden, weil der HH sie aus Sammelwut angeschafft hat, oder ob viele Hunde da sind, die Versorgung und Haltung gut ist, aber dennoch der einzelne Hund keinen Input bekommt. Ersteres, klar, ist zu verurteilen und evtl anzuzeigen. Letzteres für die Hunde ja auch nicht toll.

    Allerdings brauche ich da gar nicht zu den Vielhundehaltern gucken, das gibt es auch (oder gerade) bei Leuten mit einem Hund. Die absolute Mehrzahl meiner Kunden hält ihren Hund als "Familienhund". Was dann heißt, der läuft im Alltag nebenher und gelegentlich wirft mal jemand nen Ball in den Garten. Das ist Standard. Einige laufen dann wenigstens noch am Pferd mit. Wenn ich solchen Leuten Hausaufgaben für ihre Hunde mitgebe, die vllt 5-10 Minuten pro Tag erfordern, dann heißt es oft schon, das könne man zeitlich nicht leisten.

    Tatsächlich habe ich auch einige (deutlich weniger) Viel-/ Mehrhundehalter, die herkommen, da hab ich das Thema nicht. Weil die i.A. nicht viele Hunde anschaffen, die nebenher laufen sollen, sondern nen Plan haben für ihre Gruppe. Und einfach auch klar ist, dass sie Zeit investieren müssen für ihre Hunde.

    Ja, erwachsen ist anders. Ist hier schon auch so. Luci ist ein ewiger Clown, Emil ist ernsthafter, aber erwachsen? Hmmmm

    Herrchen Warum isst du alleine?

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    Die Colliezei

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    In Lucis wollte isses am schönsten.

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    Ich hab irgendwie eine andere Definition für Vielhundehaltung... hier wird ja von 10+x ausgegangen. Aber für mich persönlich fängt das schon ab vier Hunden an. Zwei, oder drei Hunde sind für mich Mehrhunde. Aber gut, Definitionssache.

    ICH gehöre jedenfalls nicht zu den Vielhundehaltern, soviel ist klar. Dennoch hab ich, ähnlich wie Lucy_Lou mal beobachtet die letzten Tage.

    Kuscheln läuft hier eigentlich nie ab, wenn dann zufälliger Körperkontakt, der für beide ok ist. Die Hosen hat meist Emil an, gelegentlich weicht er aber auch mal, wenn Luci irgendwas will. Ich empfinde das als recht harmonisch. Emil ist ein Kontroletti, Luci mag es, wenn er nicht so viel entscheiden muss, passt also. Diskutieren tut Lucifer eher mit seinen Menschen :roll: .

    Lange dachte ich auch einfach, Emil wäre als Einzelhund am glücklichsten. Aber ich glaube das stimmt so nicht mehr. Ich war jetzt längere Zeit mit beiden Jungs unterwegs, gestern nur mit Emil, weil mein Mann mit Luci ins Auslaufgebiet gegangen ist. Und was macht Emil? Wenig.... Er wirkte tatsächlich ein bisschen gelangweilt. Mr Erwartungshaltung bekommt beim Gassi kein Training, oder Suchspiele, oder weiß der Geier, weil er sich hochfährt und dann bei jedem Gassi wieder hibbelt. Führte über die Jahre dazu, dass er beim Gassi halt sein Ding macht und mit den anderen Hunden, die ja immer da waren, interagiert hat. Jetzt mit mir allein Gassi findet er offensichtlich eher öde.

    Luci dagegen wird alleine etwas unsicherer, ist aber ansonsten fröhlich wie immer. Gerade beim Mamahund Emil ist mir das als ziemlich neue Entwicklung aufgefallen.

    Will sagen, meine Minigruppe interagiert viel, auch ohne zu kuscheln und man profitiert definitiv vom anderen. Beide. Ich hab ja jetzt schon sehr lange mindestens zwei Hunde, oder eben mehr, die Hunde passen ihre Interaktion immer dem jeweiligen Hund an mit dem sie gerade zu tun haben und das ist schon sehr unterschiedlich. Und sehr spannend...

    So langsam sollte ich mich hier verabschieden, die großen Junghundethemen haben wir nicht mehr, aber hier isses so gemütlich.... erst Emil, dann Fiete und dann Luci haben mich hier gehalten, das mag ich gar nicht ändern :sweet:

    Tja, :smiling_face_with_halo: , da gibbet ja so 'ne janz einfache Lösung für :shushing_face:

    Ohneeee, da schmeißt mein Mann mich raus. Nicht, dass mir der Gedanke nicht gelegentlich kommt..... so eine hübsche, eher zierliche Colliehündin, die größentechnisch zwischen 40cm Emil und 65cm Schlachtschiff liegt, das fänd ich echt nice.

    Aber solange mein Emil lebt, also noch mindestens 20 Jahre, wird hier kein neuer Hund einziehen. Emil und Lucifer können sich gut leiden, das mag ich nicht aufs Spiel setzen. In der Vergangenheit war die Mehrhundehaltung hier ja nicht soooo erfolgreich.

    Ich bin sehr glücklich mit den Plüschis zur Zeit. Sie bekommen recht wenig Input, weil ich das Haus meiner Mutter räume und halt da bin, wenn ich nicht arbeite. Da sind sie schon oft dabei und finden es auch ganz cool, aber ne Auslastung ist das ja nu nicht. Dennoch sind beide sehr gut zu haben. Gassizeiten haben sich nicht geändert, also über den Tag so 2 Std als Standard das ist hier heilig und mir auch wichtig. Zu meinem Leidwesen auch bei jedem Wetter, die Plüschis juckt das nicht.

    Emil tuen Phasen mit wenig Input generell gut, aber das Teufelchen wurde bislang schon ganz gerne mal maulig, wenn wenig stattfindet. Momentan isser das aber tatsächlich nicht.

    Generell ist er gerade super. Viel Freilauf, weil kleiner Radius und viel mit mir im Kontakt. So laaangsam traue ich mich immer öfter und für längere Zeit abzuleinen. Man merkt ja recht gut, wenn er auf Ideen kommt. Heute beim Beginn des Morgengassi bei kuschligen -1 Grad mit fiesem Ostwind war er "an". Ziemlich. Ich hab ihn an die Flexi gehängt und halt immer wieder Aufmerksamkeit gefordert, was auch funktionierte. So nach ner halben Std hab ich dann abgeleint. Wäre vllt schon etwas früher gegangen, die Leine ist halt echt MEINE Krücke. Die beiden haben schön gespielt, Luci hat Stöcke gesammelt, die wichtigen Dinge halt. Und so lief er fast den halben Gassigang unangeleint und ich hatte ein echt gutes Gefühl. Generell ist er ohne Leine eh besser an mir orientiert, wenn ich am anderen Ende der leine hänge KANN er mich ja nicht verlieren, aber ich hab halt noch immer sehr präsent wie er unter dem Chip drauf war. Bis ich ihm da wieder wirklich vertraue, das wird dauern.

    So langsam sollte ich mich hier verabschieden, die großen Junghundethemen haben wir nicht mehr, aber hier isses so gemütlich.... erst Emil, dann Fiete und dann Luci haben mich hier gehalten, das mag ich gar nicht ändern :sweet:

    Diese reichliche positive Aufmerksamkeit ist für sehr viele Leute durchaus ein Grund, sich für solche Rassen zu entscheiden.

    Tja, so unterschiedlich können Menschen sein. Ich mag es nicht besonders, viel Aufmerksamkeit von Passanten zu bekommen. Ich hab immer Sorge sie grabschen den Hund an, was für Emil der Supergau ist (Lucifer findet es toll, aber bei so einem großen Hund kommt das Grabschen deutlich seltener vor).

    Also sobald mich jemand anspricht dirigiere ich Emil hinter mich, oder zwischen meine Beine, aber auch zwischen meine Beine hat eine ältere Dame dann schon gegriffen, den Kopf quasi in meinem Schritt, um an den Hund zu kommen. In Italien waren die Leute so übergriffig Emil gegenüber, dass ich mit ihm da definitiv nie wieder hinfahren werde.

    Klar bin ich für Komplimente zu haben. Ich finde meine Hunde wunderschön und jeder der das genauso sieht, darf mir das gerne sagen... von Weitem.

    Ja klar, wenn Leute mit FB in der Shoppingmeile (wo in Großstädten wirklich viele Frenchies rumrennen, wie ich finde) ständig drauf angequatscht werden würden, dass sie eine QZ an der Leine haben könnte das was ändern. Aber noch immer ist der Großteil der Passanten Nicht-HH und als solcher sieht er niedliche Ohren und kommentiert das so auch. Dass sich also durch die Gesellschaft was ändert, das glaub ich eher nicht.

    Ich hätte da so Ideen. Soll ich Dir mal meinen Jodelfreund vorbeibringen? Dann weißt du warum |)

    Er ist ein großartiger Hund, aber kann schlicht wenig unkommentiert lassen. Bellen tut er eher nicht... aber sonst hat er ein buntes Kaleidoskop an Tönen parat. Und zu allem eine Meinung :roll:

    Ich liebe ihn jetzt schon und würde mich gerne auf eine Tasse Tee mit ihm zusammensetzen und quatschen ❤️

    Bist gerne eingeladen. Knutschen und Ohren auslecken sollte man aber mögen.