Beiträge von physioclaudi

    Verhaltensketten müssen ja nicht immer negativ sein. Meine Hunde haben schon sehr schlaue Verhaltensketten geknüpft und für die Erziehung nutzen wir Verhaltensketten ja auch.

    Schlimm für den Hund isses halt, wenn so viel negativ verknüpft wird. Diese Geräuschempfindlichkeit und auch oft Bodenunsicherheit bei Fiete würde ich tatsächlich als Wesensschwäche einordnen. Lucifer ist auch collietypisch sensibel, also auch schonmal schreckhaft, oder er mag bestimmte Geräusche halt nicht, aber es ist nicht extrem. Und vor allem ist er bereit eine negative Verknüpfung auch wieder aufzulösen. Er hatte ja nach der Kastra einen Kragen und am ersten Morgen hab ich ihn damit die Treppe runterlaufen lassen. Beim Gucken nach unten ist er kurz mit dem Trichter an einer Stufe hängen geblieben. Nix passiert, aber fühlte sich sicherlich unangenehm an. Da ich dabei war, hab ich in den folgenden Tagen für die Treppe den Kragen immer ab gemacht. Dennoch zögerte er ein paar Tage, die Treppe runter zu gehen. Aber dann hat er halt gemerkt, dass nix weiter passiert und es war wieder gut. Fiete hätte da jetzt den ewigen Treppentanz eingeführt, den er ja eh schon praktiziert.

    Aber gib's zu, du wolltest doch nur die Collie-Farbpalette vervollständigen :lol:

    Das haben wir Lani in ihrem Thread auch schon unterstellt :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ok, Collie hab ich auch, Plüsch nicht ganz sooooo.

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    also wenn der Hund mit auf den Stuhl springt oder ständig auf den Füßen liegt oder einen sogar auf die Toilette begleitet -

    klar, das ist zu viel.

    Ja aber davon reden wir doch. Ein Hund, der zwanghaft hinter einem her latscht war das Thema.

    Mein Sheltie macht das, wenn ich es nicht unterbinde. Fazit ist aber, dass er viel zu wenig ruht. Und ihn das auch stresst.

    Mein Collie macht es eigentlich nicht. Mal kommt er hinter mir her, vor allem wenn klar ist, dass ich längere Zeit den Ort wechsel, also zb ins Arbeitszimmer gehe, wo dann klar ist, ich bin da ne Weile. Dann kommt er halt hinterher, weil er gern in meiner Nähe ist. kein Ding. Sowas verbiete ich auch dem Sheltie nicht. Aber wenn ich staubsauge, aufräume, die Küche mache whatever und die ganze Zeit den Hund habe, der quasi zwischen meinen Beinen steht, das ist halt einfach nicht gesund.

    ja, sowas kenne ich leider auch von Fiete. Bei Lucifer sind es auch gewisse Geräusche, die er eher doof findet (Staubsauger, Bohrmaschine), aber er hat eher keine Angst.

    Fiete hat auch Angst vor vielen Geräuschen und Silvester ist zwei Wochen davor und 1 Woche danach ein riesen Drama, da will er nicht raus und trägt man ihn raus, schmeißt er sich da auf den Boden. Dann schließen sich nochmal drei Wochen an in denen er im Dunkeln nicht raus will.

    Gasherd anzünden, Wassersprudler, rollende Geräusche auf Laminat, die Liste an verhassten Geräuschen ist lang.

    Meine Hunde haben angefangen in die Huta zu gehen, als Lucifer 10 Monate alt war. Da war Emil 6 Jahre und Fiete 4 Jahre alt. Die konnten wunderbar allein zuhause bleiben, die Huta hatte andere Gründe.

    Inzwischen bin ich gottfroh drum. Auch wenn hier nur noch 2 Hunde wohnen und es nicht immer nötig wäre, gehen sie im Schnitt 3xpro Monat einen Tag dort hin. Das erlaubt mir dann auch mal nen Kurztrip ohne Hunde irgendwo hin, da sie es dort kennen und dort übernachten dann kein Thema ist.

    Ob man das jetzt ohne üben einfach macht (übernachten/ Urlaub), hängt mEn vom Hundetyp ab. Lucifer ist ein sehr offener Hund, sobald der irgendwo ankommt mag er Freundschaften schließen, so ist er halt. Emil aber so gar nicht. Fremde Menschen, fremde Hunde sind erstmal blöd. Daher ist es mir wichtig, dass zumindest dieser Hund dort immer mal betreut wird, auch wenns gerade nicht nötig ist, damit er es im "Ernstfall" kennt und problemlos mitmacht.

    Ich finde auch hier passt das mit dem Hund. Dass es stressige Phasen mit Kleinkind und Welpe geben wird, das scheint klar zu sein und die Rahmenbedingungen lesen sich doch prima.

    Da wünsche ich viel Erfolg und Freude bei der Suche nach eurem Welpen.

    mein mann ist da so das er selbst dinge die eigentlich nicht sein sollen eher positiv benennt,


    Ohja, das kenne ich gut.

    Lucifer ist gelegentlich, wenn wir zusammen unterwegs sind und der Gatte ihn an Flexi, oder SL hat, furchtbar. Wir haben dann interessante Gespräche.

    Ich: "Ich lasse Lucifer so lange im Auto warten, bis ich alles sortiert habe, er darf erst auf Freigabe rausspringen"

    Gatte: "Kannste ja so machen, ich denke der muss dringen" (lässt Hund raus springen)

    Ich: "Luci soll mal ruhig neben dem Auto sitzen, bis Emil draußen ist, ich möchte eigentlich nicht in den Graben gezerrt werden, während ich versuche Emil aus dem Auto zu holen"

    Gatte: "Ich kann den schon halten..."

    Wir gehen los...

    Ich: "Vllt sprichst du ihn gelegentlich mal an. Der hat was in der Nase"

    Gatte: "Darf der nicht einfach mal sein Ding machen?"

    Ich sage daraufhin nichts mehr, Luci kriegt was in die Nase, fängt an zu jodeln und zu ziehen.

    Gatte: "Luci tsssstsssstsss" (keine Ahnung, was das für ein Kommando sein soll, Lucifer weiß es ganz offensichtlich auch nicht)

    Gatte: "Man wenn der so zieht, tut mir die Schulter weh"

    Ich: "Gib ihn mir, mich nervt das nicht so" (in Wirklichkeit will ich den Hund in die Spur kriegen, aber sagen darf ich das nicht, dann ist der Gatte tödlich beleidigt).

    Ich spreche den Hund an, warte bis er wirklich reagiert, lobe ihn und er darf weiter. Nachdem er das Glotzen lässt und zum Schnüffeln übergeht, mich auf dem Schirm hat und entspannt ist, leine ich ab.

    Luci trabt erst eine Weile entspannt weiter, bekommt dann einen Flitz, spielt Emil an und die beiden flitzen. Wenn sie Kontakt zu mir aufnehmen, lobe ich verbal, oder mit Keks, was gerade passt. Wenn Lucifers Aussenfokus steigt, oder Leute/ Pferde, weiß der Geier um die Ecke kommt, rufe ich beide Hunde ran, leine an und jeder darf ein bisschen Leberwurst schlabbern.

    Gatte leicht frustriert: "Also das traue ich mich nicht, den abzuleinen. Zu mir kommt der eher nicht zurück..."

    Finde den Fehler :headbash: . Interessanterweise findet er mich zu streng, ich gängel den Hund, der Aaaaarme, aber mehr Freiheiten hat er (sofern das Hirn anwesend ist) bei mir. Komisch .... :denker:

    Emil hat glaub mit drei Jahren angefangen eine Meinung zu entwickeln und zu knurren. Vorher wurden Menschen verbellt. Das durfte er nicht, hat sich als nächste Strategie dann hinter mir versteckt und war erstmal still. Hat sich jemand an mir vorbei doch für ihn interessiert, fing er halt so ab drei Jahre an zu knurren. Ebenso bei Fremdhunden. Er knurrt recht leise. Aber durchaus bedrohlich und seine Körpersprache passt 1:1 dazu. Gelegentlich knurrt er auch Lucifer an, wenn der Trampel sich auf ihn rollt o.ä.

    Fiete knurrt leider nicht. Deshalb hat er ja auch sowohl mich, als auch meinen Gatten schon gebissen. Hat auch einfach gedauert, bis ich seine recht sparsame Mimik interpretieren konnte. Tasthaare und Augenform sind das einzige, was sich verändert, bevor er abschnappt.

    Luci ist irgendwie ne Flitzpiepe. Knurren tut der mal im Spiel mit Emil (mit Fremdhunden nicht), beim Zergeln und witzigerweise auch als Kommunikation mit dem Zwerg. Emil liegt in der Wolke, Luci will auch. Dann kommt so ein rollendes Knurren aus Luci raus. Manchmal geht der Zwerg dann, manchmal reicht ein Blick von ihm und Luci verkrümelt sich.

    Knurren weil was gruselig ist, das machen beide nicht. Emil gruselt sich schlicht vor nix (Napoleon halt) und Luci... da wird dann verzweifelt gejodelt und sich an Muttis Bein geschmissen, wenns arg aufregend wird.

    wenn ich ihn vorher im Zimmer einsperre und er dann hört, das hinter der Tür was abgeht also z.b. Besuch kommt, dann geht er noch mehr ab und kratzt er an der Tür und will halt unbedingt dazu kommen.

    Auch wenn meine Oma Besuch bekommt, und ich ihn dann mit mir im Raum habe und die Tür schließe damit er den Besuch in Ruhe lässt, hängt er nur an der Tür und fiept rum.

    Ja, ist doch klar. Wenn ich meine Hunde allein in einem Raum lasse ohne verständliche Anweisung und vor der Tür tut sich was, dann wollen die auch nachsehen. Ist doch etwas worauf Hunde selektiert wurden. Aufpassen.

    Ich habe mit meinen Hunden das Deckentraining sehr lange geübt. In absolut ruhiger Atmosphäre. Also niemand dabei, niemand kommt. Hunde auf die Decke schicken, auf der Decke gibt es nen Keks, aber ich hab den immer auf die Decke direkt gelegt, nicht aus der Hand. Ganz in Ruhe. Immer mal nen Keks dafür, dass er da liegen/ sitzen bleibt. Und ganz wichtig, das Kommando auflösen, vorher darf er nicht gehen. Anfangs wenige Sekunden und du stehst daneben, dann nach etlichen Wiederholungen entfernst du dich von der Decke und er bleibt da. Ich rede da von 3m weggehen, nicht aus dem Raum. Dann verschwindest du kurz mal durch die offene Tür, kommst gleich zurück, bestätigst ruhig nochmal mit Keks, dass er liegen bleibt. Den keks immer auf die Decke legen. Nach dem Auflösekommando gibt es KEINE Kekse. Das auf der Decke liegen ist das tolle, wofür es Kekse gibt.

    Bis er das Deckenkommando so beherrscht, dass er es bei Besuch kann, das dauert je nach Hund Wochen. Würde ich auch nicht zu schnell versuchen, versaust es dir damit nur. Fürs Erste würde ich bei Besuch ne kurze Hausleine dran machen, ihn damit einfach händeln, ohne groß Kommandos, das klappt dann momentan eh nicht. Wenn ihr dann irgendwo sitzt, Fuß auf die Hausleine und Hund nicht beachten. Wäre meine Idee dazu.

    Ich nutze mein Deckenkommando übrigens nicht, wenn ich die Hunde allein im Zimmer lasse und die Tür zumache. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie das Kommando auflösen wäre mir da zu hoch. Meine kommen bei viel Trubel in mein Ankleidezimmer, das ist das Hundezimmer. Ich bringe sie da rein, sie sitzen ganz erwartungsvoll, denn dann gibt es ein Kaninchenohr. Dann mache ich ohne jedes Kommando die Tür zu und gehe. Wenn sie dann hören, dass jemand kommt, bellen sie ganz gerne erstmal, aber das ist mir dann egal.

    Wenn ich die Hunde dabei habe wenn Besuch kommt, dann schicke ich sie auf ihre Decken im Wohnzimmer, wo ich halt auch ein Auge drauf habe, dass sie nicht auflösen und dann bleiben sie da erstmal, bis sie sich beruhigt haben. Sind sie gechillt, löse ich das Kommando auf. Der Große kommt dann gucken, der Kleine, der Fremde nicht mag, eher nicht. Aber bis sie das einigermaßen drauf hatten, das war viel Arbeit. Für uns zumindest. Je nach Hund geht das auch mal schneller, versteht sich.

    während der im Haus so entspannte, mich nicht verfolgende Collie draußen schon so Ideen hat. Jagen, zu anderen Hunden/ Menschen hin wollen, laut und reizoffen sein, alles nicht (mehr) in dem Maß wie Du esbeschreibst, aber dennoch sehr deutlich.

    ich habe im Haus einen personal stalker in Form eines Collies, der ist draußen nicht viel anders,
    klar, der macht sein Hundeding, aber sobald ich auch nur meinen Laufrhythmus ändere, reagiert er darauf. und bei jeder aufflliegenden Ente wird erst mal zu mir geguckt.

    Jepp, mein Sheltie ist auch so. Daher denke ich auch nicht, dass ein Hund draußen ansprechbarer wird, wenn er im Haus nicht mehr stalkt. Hängt für mich so nicht zusammen.

    Zum "Stalken": Ich habe diesbzüglich den Rat gehört, man solle "den Spieß umdrehen" und den Hund absichtlich überall hin folgen lassen, bis ihm das "zu blöd" wird und er selber lieber auf seinem Platz bleiben möchte. Klingt für Menschen nachvollziehbar - aber ob es beim Hund klappt, weiss ich nicht. Wäre vielleicht einen Versuch wert.

    Vergiss es, hab ich mit Emil mehrfach getestet. Bin hirnrissig durch die Gegend gelatscht, wirkliche Ewigkeiten, der latscht hinterher, hinterher, hinterher. Einem Hund, dem das Stalken wichtig ist, kommst du mEn so nicht bei.