Ich lese ja schon ne Weile bei dem Thema mit und muss jetzt mal gestehen, dass ich Wonder da ein wenig verstehen kann. Aus dem Grund gibt es hier auch noch keinen 2. Hund, vielleicht gibt es den nie. Ich finde es halt wirklich schön wie intensiv unsere Bindung ist und hätte auch ein wenig Sorge, dass sich das bei einem zweiten (oder mehreren) Hund(en) ändert, weil sie natürlich mehr untereinander kommunizieren, was auch toll ist, keine Frage.
Hier definitiv nicht so. Emil und Lucifer profitieren voneinander und ja, vllt wäre Lucifer weniger kommunikativ, wenn er keinen Belltie als Vorbild gehabt hätte, aber obwohl die zwei sehr harmonisch sind, hat sich an Emils Obsession, was mich betrifft, nichts geändert. Bei ihm isses tendenziell eher zu viel, wie er sich an mich hängt. Dennoch hält sich die Eifersucht in Grenzen. Früher hat Lucifer versucht zu splitten, wenn ich Emil gekuschelt habe, das ist verboten. Emil wird nicht so offensiv, wenn er Zuneigung will, wie Lucifer. Fühlt er sich zurückgesetzt, oder unterkuschelt, fängt er an, gestresst an irgendwas herum zu nagen. Meist Stoff. Ohne was kaputt zu machen, reiner Stressabbau.
Ich muss insgesamt mehr an mir arbeiten. Wenn ich ne größere Aktion mit nur einem Hund starte, hab ich instant ein schlechtes Gewissen. Totaler Quatsch, hier kriegt jeder seine Einzelzeit.
Juliaundbalou meine Hunde nehmen auch sehr stark Stimmungen auf. Kriegt also Lucifer Ärger, weil er Blödsinn macht (und ja, im Allgemeinen kriegt NUR er Ärger, Emil macht halt keinen Murks), dann reagiert Emil schon auch. Ich hab aber eher das GEfühl, dass er einfach auf die Stimmung reagiert, weniger dass er sich angesprochen fühlt. Ist auch so, wenn mein Mann und ich uns streiten. Es muss gar nicht laut werden, aber ein genervter Tonfall reicht, dass er an mir hoch springt und gestresst ist.
Als Fiete noch hier lebte, war er der mit dem großen Ruhebedürfnis. Der hat es allerdings anders ausgelebt als Balou und hier hat es regelmäßig gekracht deswegen. So unterschiedliche Energielevel sind schwer unter einen Hut zu kriegen. Meine beiden sind in der Hinsicht sehr ähnlich, das macht vieles einfacher.